Was bedeutet "ergebnisorientierte Denk- und Arbeitsweise" in der Stellenanzeige?

4 Antworten

Ich habe nicht wirklich Ahnung von dem Thema, aber ich würde sagen, dass es wohl eine ergebnisorientierte Denk- und Arbeitsweise gibt, bei der entscheidend ist, dass das Ziel erreicht wird und im Gegensatz dazu eine prozessorientierte Denk- und Arbeitsweise nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" oder "Wir geben unser Bestes im Arbeitsprozess (beraten unsere Kunden hervorragend) und der Erfolg (Vertragsabschlüsse) wird sich irgendwann schon von selber einstellen." . Der Arbeitgeber macht deutlich, dass es ihm nicht ausreicht, dass Du Dein Bestes gibst, wenn Du nicht (möglichst schnell) auch Erfolge vorzuweisen hast. Der Arbeitgeber prüft genau, ob ihm Dein Bestes gut genug ist, um dich zu behalten. Wenn Du Glück hast, reicht ihm auch weniger als Dein Bestes aus, falls es sich für ihn noch rentiert. Ich würde mutmaßen, dass man in einer solchen Firma sehr unter Erfolgsdruck bzw. Leistungsdruck gesetzt wird. Man legt Wert darauf, dass Du dich schnell ins Verdienen bringst und ist nicht bereit, sich Entschuldigungen oder Vertröstungen von Dir anzuhören, warum dieses oder jenes nicht geklappt hat. Du hast dort zu funktionieren, möglichst nicht krank zu sein und vor allen Dingen will die Firma mehr an Dir verdienen als sie in Dich investiert. Ich würde, bevor ich bei einer solchen Firma anfange, prüfen, wie genau man es dort mit Moral und Gesetz nimmt. Ich würde in Erfahrung bringen, wieviele Kunden gegen diese Firma klagen, weil sie sich betrogen fühlen. Ich wäre sehr hellhörig, wenn mir im Vorstellungsgespräch Dinge gesagt würden wie "Der Zweck heiligt die Mittel" oder "Sich an Gesetze zu halten, macht uns nicht satt." Geh da einige Tage probearbeiten und schau, wie das Arbeitsklima da ist. Lass Dich nicht zu früh verheizen. Du hast sicher noch etliche Jahre im Berufsleben (bis zum 63., 65. oder 67. Lebensjahr) vor Dir. Falls es sich um die Versicherungsbranche oder etwas mit Vertragsabschlüssen handelt, wo die Zahlen stimmen müssen, paß auf, dass man dich nicht Deinen Bekannten- und Verwandtenkreis mißbrauchen läßt und dann wenn keine Abschlüsse mehr reinkommen entläßt. Dann hast Du hinterher nicht nur keinen Job mehr sondern auch keine Freunde mehr. (Achte im Vorstellungsgespräch auf Fragen wie: Sind Sie kommunikativ? als harmlose Einleitung zu "Wie groß ist Ihr Bekanntenkreis?" und "Haben Sie viele Freunde." Wenn der Job eine Herausforderung für Dich ist und Du dich gern beweisen willst, versuche ruhig dort die große Karriere zu machen - nur lass Dich nicht unterkriegen, wenn sich herausstellen sollte, dass Du kein Rädchen in dem Getriebe dieser Firma sein kannst oder willst. Falls Du ein knallhartes wenig wohlwollendes Vorstellungsgespräch bekommst, bei dem allen deinen Schwächen richtig auf den Zahn gefühlt wird, rate ich Dir in dem Teil, wo Du Fragen stellen darfst, zurückzuschießen. Eine Frage, die sich prima dazu eignet ist die Frage "Wie hoch ist denn bei Ihnen die Personalfluktuation?" Überleg Dir gut, ob Du hinter dem verkauften Produkt stehst - prüfe was die Mitbewerber anbieten (dem Kunden anbieten und den Mitarbeitern als Schulung, Festgehalt, Einarbeitung anbieten)! Auch in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit brauchen wir Arbeitnehmer nicht alles mit uns machen zu lassen. Liebe Grüße

ergebnisorientiert hat meist etwas mit abschlussstärke zu tun, dementsprechend ist auch die entlohnung, viele abschlüsse gleich großes gehalt (ist ja auch nur gerecht)

anmerkung zu laarissa's antwort...die fragen nach der größe des freundeskreises etc. haben meist nur einen zweck, den bewerber aus dem konzept zu bringen (stressfragen), also ruhig blut, gelassen bleiben und all zu forsche rückfragen und bemerkungen stecken lassen, denn es gibt noch andere bewerber, die vielleicht angenehmer für den arbeitgeber sind

wenn du den zuschlag bekommst, kannst du immernoch entscheiden ob du das angebot annimmst

Und damit du Gewinne erwirtschaftest mußt du natürlich die Gabe haben unwichtig von wichtig zu trennen.

Wie ist die Bewerbung geworden und habt Ihr Verbesserungsvorschläge?

Ich bin nicht wirklich gut aber ich hoffe ihr könnt bisschen daran feilen

Sehr geehrte Frau ???,

über ihre Stellenanzeige auf der Internetseite ????? wurde ich auf die Ausbildungsstelle des IT-Systemkaufmanns aufmerksam und hege ein großes Interesse an dieser interessanten Ausbildung.

Im Juli 2015 habe Ich in Izmir das Berufsgymnasium im Themenbereich Büromanagement/Verwaltung erfolgreich beendet. In diesem 2 jährigen Schulbesuch habe ich viel über das Technisches Verständnis genauso wie Excel, Word, Powerpoint, EDV gelernt und habe wertvolle Kenntnisse gesammelt. Im 1 jährigen Praktikum als Personalsekretär im Krankenhaus ging es viel um das Beraten von Kunden zugleich auch viele Emails beantworten und schreiben. Gerne möchte ich im Anschluss eine Ausbildung erlernen, die auch im IT-Bereich liegt. Aus diesem Grund sehe ich mich im Beruf des IT- Systemkaufmann, da er eine Schnittstelle zwischen der Technik und der Kundennähe bildet.

Da Sie für Ihren guten Ruf und qualifizierte Ausbildungsbetriebe bekannt sind, zudem interessante Ausbildungsinhalte vermitteln und auch individuelle Förderungen anbieten, würde ich mich sehr freuen, eine Ausbildung in Ihrem Hause beginnen zu können.

Durch das intensive und umfangreiche Praktikum habe ich mir eine strukturierte, sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise angeeignet.

Meine Stärken sehe ich zum einen im technischen Verständnis, in Englisch, sowie in meiner Kommunikationsfähigkeit. Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und das dazugehörige Auftreten sind für mich selbstverständlich.

Sehr gern möchte ich Sie im direkten Gespräch von mir überzeugen und freue mich über Ihren Terminvorschlag!

Mit freundlichen Grüßen

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Hallo, ich habe eine Frage an Experten:

Darf ein öffentlicher Arbeitgeber Bewerber schon deshalb aus dem Bewerberkreis ausschließen, weil dieser

  • weiter als eine festgelegte Entfernung (zB 20km) von der Behörde weg wohnt

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Es geht um eine Ausbildungsstelle.

Gruß und Danke!

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Wie gute Englischkenntnisse werden verlangt, wenn in der Stellenanzeige an sich nichts von verhandlungssicher oder fließend steht?

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In der Bewerbung habe ich "fließend" stehen... ich kann mich ja auch fließend mit Briten/Amerikanern usw. verständigen, aber das bedeutet für mich nicht, dass das ein gutes Niveau ist. Ich rechne auf jeden Fall damit, dass im Gespräch auf Englisch umgeswitcht wird... (aufgrund der Position)... werden in einem Vorstellungsgespräch dann nahezu perfekte Kenntnisse erwartet? Davon bin ich weit entfernt :( Etwas über meinen Lebenslauf und mich auf Englisch zu erzählen ist nicht das Problem... oder Fragen zu beantworten, warum gerade ich usw... aber mit was muss ich da noch rechnen o.O

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