Was bedeutet ein Flugzeugabsturz für die Fluggesellschaft?

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7 Antworten

Erst einmal ist wahrscheinlich das Vertrauen der Fluggäste erschüttert. Und für die, die gebucht haben und jetzt fliegen müssen, ist es natürlich nicht entspannend. 

Aber es handelt sich wohl meistens um die gleichen Leute, sich sich auch bei einem Unglück in der Nähe weiterhin ihre Brote schmieren oder sogar Bilder mit dem Handy machen. 

Für die Airline kommen natürlich andere Aspekt in Betracht: Weniger Buchungen, Unfallmanagement, Anfragen der Behörden (Anforderung von Wartungs- und Schulungsunterlagen (alle Inspektionen gemacht, alle AD-Notes eingearbeitet, welcher Mechaniker hat wann wie lange welche Arbeit am Flugzeug gemacht, wer hat sie abgeschrieben, waren die Qualifikationen noch gültig?). 

Nachweise der Lufttüchtigkeit, Kopien der Medicals und der Flight Records der Piloten (wer ist geflogen mit welcher Stundenzahl, waren die Ruhepausen vorschriftsmäßig, alle erforderlichen Simulatorchecks gemacht?). 

Und wehe, es fehlt rückwirkend (über Jahre) auch nur ein Dokument oder es gibt Unstimmigkeiten mit der offiziellen Dokumentation der Behörde! Das kann das AUS für die Airline bedeuten, nämlich durch Entzug der Betriebsgenehmigung. 

Dann die Versicherung informieren, Schulungs- und Wartungskonzepte überdenken, Flugpläne neu aufstellen, Mitarbeiter informieren über Ursachen, notwendige Änderungen, sich um Angehörige verstorbener Fluggäste kümmer usw. 

Alleine der dann erforderliche Schriftverkehr ist wahrscheinlich teuerer als eine Wartungs- oder Flugstunde. 

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Natürlich. Einen Imageverlust, und hohe Entschädigungszahlungen.

Abgesehen davon ist das Flugzeug dann auch kaputt - die Dinger sind nicht billig! Ich glaube damals beim Germanwings-Absturz hat man den Restwert des Flugzeugs noch auf 3 Millionen geschätzt, obwohl es schon 20 Jahre alt war.

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In jedem Fall ist das Flugzeug weg, auch, wenn die Versicherung den Verlust ersetzt. Was sie nicht ersetzen kann, ist die Rufschädigung, in den nächsten Monaten und jahren wirst du bei Egyptair sehen können, wie sich sowas auf die Passagierzahlen auswirkt.

Wenn sich herausstellt, dass nachlässigkeiten der Airline verantwortlich waren, geht das natürlich auch mit Auflagen, Strafzahlungen und einer noch viel größeren Rufschädigung einher.

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Natürlich sind schlechte Schlagzeilen immer eine Werbung im höchst negativen Sinn, wirken auf eine bestimmten Teil der Kunden abschreckend und verunsichernd, und können bestimmt temporär zu einem Nachlassen der Nachfrage nach Flügen führen. Für den Großteil des entstandenen Schadens sollten aber wohl in der Regel Versicherungen aufkommen, auch wenn es womöglich kritisch werden kann, den Flieger schnellstmöglich wieder zu ersetzen.

Und eine Folge sollte nicht unbeachtet bleiben - abschließende Überlegungen, wie weitere Ausfälle zukünftig (gerade vor dem Hintergrund der letzten bzw. aktuellen Entwicklungen) verhindert werden könnten.

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Nun, Konsequenz Nr. 1 ist natürlich, dass ein Flugzeug fehlt. Dieses ist recht teuer und wenn die Flotte nicht grad gross ist, kann das verheerend sein. Zudem ist der Ruf der Airline natürlich geschädigt, sprich es wollen weniger mit dieser Airline fliegen.

Ansonsten, was genau meinst du mit Konsequenz?

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Je nachdem, was der Grund für den Absturz war, muss die Airline zusätzlich noch Schmerzensgeld an die Opfer und Angehörigen zahlen.

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sie hat da natürlich hohe kosten und weniger kunden.

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