Was bedeutet eigentlich Moral?

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5 Antworten

Ein Freund von mir brachte dafür mal eine sehr verständliche Erklärung: "Moral ist es, Rind und Schwein zu essen und Hund und Katze nicht." Das ist natürlich ein ziemlich bodenständiges Beispiel, beschreibt es aber gut. Moral sind gesellschaftliche Regeln und Normen, die sich eingebürgert haben und teilweise zu Gesetzen wurden, um ein soziales Miteinander zu ermöglichen. Teilweise lehnen sie aber an lokale eigeheiten der jeweiligen Region an, Moral kann, eine Sache betreffend, also in verschiedenen Ländern etwas Verschiedenes bedeuten.

Moral bezeichnet

* einen ethischen Begriff, Moral
* die Kampfmoral militärischer Einheiten
* die Lehre oder Konsequenz eines literarischen Textes, besonders einer Fabel

Moral ist der Familienname folgender Personen:

* Enrique del Moral (1906–1987), mexikanischer Architekt
* Hans Moral (1885–1933), deutscher Zahnmediziner
* Manuel del Moral Fernández (* 1984), spanischer Fußballspieler

Definition von Moral (Wikipedia)

http://www.google.de/search?hl=de&defl=de&q=define:Moral&sa=X&ei=Wkq4TIzzGs_rOZLsjOAM&ved=0CBYQkAE

Meine Definition:

Moral ist eine vom Menschen geschaffene Norm, an die man sich halten sollte. Jegleiche Abweichung von dieser Norm gilt als unmoralisch.

Zur Norm gehören u.a.:

Nicht zu töten,

nicht zu stehlen,

nicht Ehe zu brechen

nicht zu lügen

nicht zu denunzieren!!!

hilsbereit zu sein,

Schwächere zu unterstützen,

andere nicht auszubeuten,

andere nicht zu verleumden oder zu verleugnen etc.

Diese uralten Normen sind auch in den 10 Geboten enthalten und geben das wieder, was die menschliche Gesellschaft zusammenhält.

Diese Norm gilt sowohl für religiöse Menschen als auch für Atheisten, und jeder bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen, diese Normen nicht zu verletzen.

Das heißt nicht, dass sie nicht ausgelegt werden können, je nach dem, wie es in die jeweilige Gesellschftaordnung passt.

Es wird getötet, ob privat oder in großem Maßstab. Bei letzterem wird die Moral im Weltmaßstab bemüht (nicht immer).

Ehen werden gebrochen, seitdem es eheliche Gemeinschaften gibt. Man verurteilt es, aber tut es.

Gestohlen wird in kleinem wie im großen Maßstab. Der große findet häufig seine Rechtfertigung in der Notwendigkeit zum Wohle aller und "läuft" unter Politik.

Ähnliches betrifft die restlichen Punkte.

Fazit: Moralische Normen können nur eine Richtlinie sein, an die man sich immer wieder annähern sollte, wenn man von ihr abgewichen ist.

Ohne "Moral" würde die Welt in Anarche versinken. Also muss es sie geben. Leider wird das Wort "Moral" sehr häufig von denen malträtiert, die am wenigsten von ihr besitzen.

1.Geschlossenes, überliefertes Gefüge von sittlichen Tugenden, wie mit anderen Menschen (oder Lebewesen) umzugehen ist. 2.Kleinstadt im Osten Guatemalas :-)

Mo|ral [f. -; nur Sg.] 1 Gesamtheit der sittlichen Grundsätze, Vorschriften (eines Volkes, einer Gesellschaft) 2 sittliche Einstellung, sittliches Verhalten, Sittlichkeit; sein Verhalten zeugt (nicht gerade) von hoher M.; keine M. haben; die brüchige M. (einer Gesellschaft); jmdm. M. predigen 3 Lehre von der Sittlichkeit, Sittenlehre 4 [allg.] innere Haltung, Standhaftigkeit; die M. (in) der Truppe ist gut, schlecht [<lat. moralis ”die Sitten betreffend“, zu mos, Gen. moris, ”Wille, zur Regel gewordener Wille, Sitte, Brauch“]

(Quelle: Bertelsmann Wörterbuch)

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