Was bedeutet Ebendbild, sieht Gott wie ein Mensch aus?

10 Antworten

Nein. Natürlich nicht. Gott sagt im Koran, dass nichts und niemand ihm gleichen.

Da steht auch nach seinem Bild, nicht, nach seinem Ebenbild.

Im Koran steht es auch, dass er Adam nach seinem Bilde erschaffen hat. Damit ist aber nicht Abbild, Kopie gemeint.

Dieser Begriff oder Vers in der Bibel wird immer oft mißverstanden, wo es heißt, dass der Mensch nach Gottes Bilde erschaffen wurde.  

Nichts aus der Schöpfung gleicht oder ähnelt Gott. 

Was mit Bild gemeint ist, ist eine Idee, ein Konzept, ein Design. Gott hat schon immer einen Plan gehabt, wie er den Menschen erschaffen wollte. Das ist damit gemeint. 

Ich will das mal an einem Beispiel erklären:

Es kommt jemand von der Stadtverwaltung o.ä. zu mehreren Architekten und sagt, es soll ein neues Rathaus gebaut werden und er braucht dafür Entwürfe von den Architekten. Der beste Entwurf würde dann zur Ausführung kommen. 

Nun wurde am Ende der Entwurf von Architekt FGH ausgewählt und das Rathaus wurde nach dieser Bauzeichnung errichtet. Der Architekt macht nun einige Fotos vom dem Gebäude und er möchte stolz seinem Vater Fotos von dem Rathaus senden. Er sendet sie ihm in einem Brief und schreibt dazu: Dieses Rathaus wurde nach meinem Bilde gebaut. 

Was meint dann der Architekt mit diesem Satz? Dass das Rathaus in Form eines Menschen gebaut konstruiert wurde. Nein, sondern nach seinem Plan, seiner Idee, seinem Design, nach dem Bilde, was der Architekt vor seinen Augen hatte, bevor er den Entwurf zu Papier brachte. 

Und so ist es auch mit dem Menschen. Wir sehen nicht aus wie Gott und haben auch keine göttlichen Eigenschaften und Qualitäten. Gott hat uns lediglich nach seinem Plan und "Design" entworfen. 

Es ist doch bekannt, dass das Wort SEIN mehrere Bedeutungen hat und nicht nur eine. Einmal kann es die Bedeutung haben, dass es die Urheberschaft anzeigt oder den Besitz anzeigt. 

Beispiel: Sein Buch ist sehr umfangreich. 

Mit dem Satz kann gemeint sein, dass der Mann der Autor des Buches ist, weil er es selber geschrieben hat. Kann aber auch nur bedeuten, dass er es gekauft hat und es sein Eigentum ist. 

Genauso weist Gott in seiner Aussage: nach seinem Bilde... darauf hin, dass ER den Menschen nach SEINEM Plan, Bild, Idee erschaffen hat und der Mensch nicht von jemand anderem "designed" wurde. 

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

GOTT, der in seiner UR-Essenz das FEUER ist, der WILLE, die MACHT, begrenzt sich selbst, damit die freigeborenen Geschöpfe, nach Seinem Ebenbild geschaffen, sich IHM überhaupt annähern können, denn in Seinem UR-FEUER kann kein Kind existent sein. 

 Was hat es mit dem WILLEN ZUR LIEBE auf sich, dem 2. UR-OPFER, was GOTT vollzog vor dem Beginn der  Schöpfung und welches die Weisheitsentscheidung für alle Zeiten war, als Vorbereitung für freigeborene Kinder? Das war die Geburt Seines HERZENS, wovon jedes Geschöpf ein Abbild in sich trägt in der Einheit mit den Kräften des Hauptes (die 7 Sinneskräfte Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst, Geduld, Liebe, Barmherzigkeit), denn, wie wir ja auch schon in der Bibel lesen, dass die Geschöpfe nach Seinem Abbild geschaffen wurden:

 1Mo 1,27 “Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.”    

 Das erste UR-Opfer GOTTES war, das ER aus der Unendlichkeit Seines UR-Feuers in der Person UR männlich heraustrat.

 Sadhana repräsentiert als erstes Kind und Dual UR’s (dennoch ist sie Geschöpf!) – in ihrem Namen ersichtlich – durch die drei “A”, die Herzens-Drei-Einheit des A-nfangs des „A“ und „O“ – oder besser ausgedrückt das „A“ aus dem ewigen „O“. Dennoch ist das „O“ selbst das „A“ – von Herzenswille, Herzensliebe und Herzensweisheit – vom A-nfang und Beginn der Schöpfung. –  UR und Sadhana als Urdual und in der Folge alle weiteren Geschöpfe nach diesem Bauplan immer als Duale geschaffen.  

 Das war der Beginn der Schöpfung, die Entscheidung des EINEN für diese Entstehung der „Herzens-Drei-Einheit“ vor aller Schöpfung. Der UR-Wille, der VOR ALLEM war, das UR-Feuer, die UR-Macht ordnet sich in einem ersten Akt der Demut (Demut = der Mut zum Dienen. Das größte Maß an Demut bringt UR selbst auf, wie wir immer wieder erschüttert feststellen werden, wenn wir Ihn handelnd erleben können) hinter diese Ordnung – um zugunsten der Liebe handelnd zu werden. Diese Drei-Einheit, in sich als EINES, ist eine erste notwendige Reihung für die Kinder. Es ist ein erster Akt der Ordnung, des Sich-Ordnens, damit einst eine Annäherung der Kinder an UR möglich wird, vollendet in der höchmöglichen Liebeannäherung der VATER-Kind-Beziehung. Dies war das Heraustreten des EINEN (1) aus der Unendlichkeit (O).

 UR bezähmt Seinen WILLEN, ordnet diesen hinter die Ordnung ein, um so zugunsten der Liebe tätig zu werden. Das ist Seine WEISHEITSENTSCHEIDUNG, die ER für alle Ewigkeiten aufrechterhalten wird. Diese TAT gebiert Sein HERZ mit der Herzens-Drei-Einheit und in Folge die Vierwesenheit, die Sieben Sinneskräfte des Hauptes (Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst, Geduld, Liebe, Barmherzigkeit) und die darauf aufbauenden Ordnungen. Dies ist der „A“-Anfang aus dem „O“ – aus der Unendlichkeit. Das “A”, welches auch wieder in das „O“ mündet – durch den Teilwerkabschluss in der „1O“, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ausdruck dieses ersten Aktes der Ordnung für die Kinder ist Sadhana, die zugleich das Dual UR´s ist, aber dennoch GESCHÖPF und natürlich nicht auf einer Stufe mit GOTT stehend. Sadhana ist Ausdruck dieser TAT der Geburt von URs Herzen.

 An dieser Stelle ganz wichtig als Merksatz: Wenn Sadhana das Herzenskind ist, dann verkörpert sie das HERZ in allen DREI Aspekten!

 Das erste Opfer war die erste Teilung in der Einheit. Lesen wir hierzu Vers 2 der viergeteilten Schöpfung aus dem UR-Werk:

 Das ist das erste Opfer: UR “begrenzt” sich selbst, ER gibt sich vor aller Schöpfung schon eine „Form” – UR, (in menschlicher Gestalt, damit Seine Kinder überhaupt eine Beziehung zu GOTT aufbauen können) bevor er noch den Willen hinter die Ordnung reiht!

 Das ist das zweite Opfer: Hier reiht Er in Seinem Ausgleichskampf Seinen WILLEN zugunsten der Liebe (welche der Ackerboden für die Kinder in die Ewigkeit ist (von der Liebe aus ist dies am Leichtesten möglich) hinter die Ordnung ein!

 Dies ist ja die Weisheitsentscheidung der UR-Ewigkeit (die Er in seiner Ewigkeits-GEDULD für ALLE ZEITEN aufrechterhält), zentriert im Ernst und gekrönt von der Barmherzigkeit (VATER!). Somit ist die Barmherzigkeit die Ordnung selbst. Das ist wahrlich URGEWALTIG (GEWALT = Verwalten: wie verwalte ich mich selbst => in dem Maße entsteht dann meine innere STÄRKE) UR schleifte in seiner Weisheit alle Facetten in Äonen von Zeiten.

 Es ist jenes UR-OPFER, welches selbst in der Bibel steht, und kein Mensch begreift, welch eine Offenbarung:

 „Mit einem Opfer hat Gott in Ewigkeit vollendet, die geheiligt werden.“ (Hebr. 10,14)

 UR-Ewigkeit in Raum und Zeit: Raum wird geschaffen und die Zeit beginnt interdimensional. Im "Feuerbeginn" wird sofort das Wasser geleitet und gesammelt. Danach tritt das Wasser selbst als vorherrschendes Element in den Vordergrund: Weisheit. Jeder hat nun für sich in Herz und Haupt das Wasser der Weisheitsentscheidung des Willens zur Liebe zu sammeln im eigenen Lebensbrunnen des eigenen Lebensraums. Doch wir ertrinken im "Nurwissen", wenn es keine Taten gibt und so wird es ERNST!

 Ein Einheitsbeschluss in welchem ALLES enthalten ist: Das Herz war in einer Einheit mit dem Haupte beschlossen in einer UR-gewollten Einheit zentriert im Ernst zur Vierwesenheit (SCHÖPFER – PRIESTER – GOTT – VATER). UR's Weisheit hatte alles in allen Facetten bedacht. Die Ordnung wurde zugleich vor den Willen geschoben. Herz und Haupt in UR-gewollter Einheit. Das Notopfer (das Opfer als JESUS CHRISTUS) wurde ebenso mit beschlossen in diesem EINEN Beschluss.

 Dass das Notopfer hier im Anfang, vor Beginn der Schöpfung, bereits mitbedacht wurde, bedeutet nicht, dass der Fall bedingt war, also vorausbestimmt, es bedeutet nur, dass, wenn es zum Fall käme, dass dann nicht erst UR zu überlegen anfängt, was nun zu tun, sondern ER hat schon zuvor genau mitbedacht, wie dann die Schöpfungswunde wieder zu heilen ist.

 „Und GOTT schuf den Menschen Ihm zu Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf einen Mann und ein Weib.” (1Mo 1,26, 27)

 Mann und Weib, wie wir in der Bibel lesen und auch eingangs zum sechsten Schöpfungstag im UR-WERK angeführt wird, sind IHM zum Bilde geschaffen. Die Ebenbildlichkeit im Ebenmaße wohlgemerkt, also im gerechten Maß, denn wir sind nicht GOTT. Nun können wir tiefer verstehen was Mann und Frau, welche GOTT nach Seinem Bilde schuf, bedeuten. 

 Wir als Seine Kinder haben als Seine Abbilder genau das gleiche im gerechten Ebenmaß in uns zu vollziehen, so wie das Debora im Buch von Anita Wolf, „Das Richteramt“ im Kapitel 9 so wunderbar ausdrückte:

 93 „(…) Das ist ganz wunderbar: Geduld und Liebe zügeln unsern freien Willen; jedoch lernen, nie die Freiheit zu missbrauchen, darum herrscht bei Dir als Zweites aus der Weisheit und dem Ernst die Lehre[!] vor. Ist das recht erkannt, o Vater-Gott?““
 (…)
  101 Mein Herrschaftswille machte Meine Kinder Mir zum Ebenbilde; er zeugte ihrer Art entsprechend einen Anteil freiheitlichen Willens ein. Der Entwicklung, die der Schöpfer leitet, ist nach gewonnener Erkenntnis über Zweck und Ziel jedweden Schöpfungswerks gegeben, dass sich die Kinder fortentwickeln können. Doch setzt hierbei eine Freiheitskreuzung ein. Wohin?
 102 Das abgestürzte Kind nahm seine weitere Entwicklung selber in die Hand, nachdem die schöpferische Lenkung bis zur Freiheitskreuzung führte. Diese zeigt den Weg zur Grunderlösung an, nur im Lichtreich gültig, damit auch den ersten Schritt zur Seligkeit. Entgegen aber jenem einen haben alle Lichtgeborenen an der Freiheitskreuzung ihre Freiheit, dazu ihren Eigenwillen, in den Herrschaftswillen Meiner Schöpfer-Wesenheit zurückgelegt.
 103 Höhere Selbstentwicklung gibt es nicht! Die Lichtgetreuen ließen sich von ihrem freien Willen ‚lösen‘, um im ‚heiligen Verband mit ihrem Schöpfer‘, unter Seinem Willen, ihres Lebens Seligkeiten zu erlangen. LEBEN und Erleben, LÖSEN und Erlösen, sind die Gegensätze zwischen Empyreum (der oberste Himmel, die Wohnung der Seligen)  und Materie.

 

Der freie Wille auf dem Menschen bezogen kann es nicht geben.Sonst wäre alles nicht so wie es ist,wie es gewesen ist ,und wie es sein wird .Alles vom Menschen gemacht ohne feien Willen.Sonst wäre alles gut edel und heilig,denn der Mensch der sich wohl fühlen will ,srebt nach vollkommenheit.

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Gott ist sicher kein "nackter Affe", der Körper, das Äußerliche spielt also keine Rolle.

Es geht wohl um den Geist, das Menschlich-Humanistische, die selbstlose Liebe, die en Abglanz der Liebe Gottes ist. Da die selbstlose Liebe dem Wesen Gottes entspricht, ist der Mensch, der selbstlos liebt, Gott ähnlich.

Die Bibel sagt: "Gott hat in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn (Jesus). Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“

‭‭Hebräer‬ ‭1:2-3‬ ‭SCH2000‬‬ https://www.bible.com/157/heb.1.2-3.sch2000

„Und zu den Jüngern gewandt sagte er (Jesus): Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater; und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater; und wer der Vater ist, [weiß niemand] als nur der Sohn und wem der Sohn es offenbaren will.“

‭‭Lukas‬ ‭10:22‬ ‭SCH2000‬‬ https://www.bible.com/157/luk.10.22.sch2000

Gott ist Geist - man kann ihn nicht sehen. Jesus aber, der ewige Sohn Gottes, der eines Wesens mit Gott ist, der durch Maria ein Mensch wurde, an ihm können wir erkennen, wie Gott ist. Geschaffen sind wir Menschen nach Gottes innerem Bild - dass wir z.B. soziale Wesen sind, die Gemeinschaft brauchen.

Gott sieht natürlich nicht aus wie ein Mensch. Das mit dem Ebenbild bedeutet nach meiner Meinung, der Mensch hat einen eigenen Willen und kann sich selbst entscheiden, was er tun und lassen möchte (wie Gott). Dafür ist der Mensch dann auch verantwortlich.

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