Was bedeutet dieser Traum in Hinblick auf die Realität?

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3 Antworten

Nachts verarbeitet das Gehirn Eindrücke und Informationen aus Vortagen, es sortiert sie, verknüpft sie, löscht sie oder arbeitet sie sonst ab. Wenn die Wahrnehmung dabei nachts (nach innen) teilnimmt, sieht sie diese Aufräumaktion als Traum.

Es kann sein, dass man Traumbilder in der Realität nach dem Traum sieht. Das ist aber Zufall und es ist schon fast zwingend notwendig, dass es passiert. Denn ansonsten dürfte nichts von dem, was Du geträumt hast, auch in der Realität passieren.

Deutlicher ausgedrückt: Wenn Du etwas träumst, hat es eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass es sich (zufällig) später in der Realität ereignet. Entsprechend dieser Wahrscheinlichkeit "realisiert" sich so ziemlich kein Traum, jedoch kann es zufällig sein, dass die Realität so oder so ähnlich verläuft wie Dein Traum.

Das ist Dir passiert. Gerade wenn es nicht exakt ist, sondern nur ähnlich, ist diese Wahrscheinlichkeit deutlich höher (aber immer noch gering), dass die Wirklichkeit sich zufällig so gestaltet wie Dein Traum.

Ähnliches Beispiel: Du denkst Dir eine Zahl von 1 bis 6 und würfelst sie dann. Wenn es übereinstimmt, ist es Zufall, deswegen bist Du kein Prophet. Bei Träumen ist es ähnlich, nur der Würfel hat vielmehr Zahlen, übertragen gesprochen.

Im Ergebnis: Der Traum bedeutet rein gar nichts auf die Realität, es ist purer Zufall, die Realisierung einer geringen, aber doch vorhanden Wahrscheinlichkeit, dass Traum und Wirklichkeit ähnlich sind.

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Kommentar von Driton80
02.03.2016, 13:44

Wow danke für die Zeit die du dir nimmst um das zu beantworten! Vielen Dank hilft mir wirklich weiter ☺️

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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Sie beschäftigt dich unterbewusst. Das muss nicht bedeuten, dass du auf sie stehst oder so aber sie hat einfach einen Eindruck bei dir hinterlassen, vielleicht findest du sie auch auf irgendeiner Ebene anziehend. Ist aber nichts Außergewöhnliches

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Kommentar von Driton80
01.03.2016, 17:20

In der siebten Klasse war ich aber in einer anderen Stadt
mittlerweile bin ich in der 12. Klasse und lebe woanders und ich hab sie noch nie gesehn

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