"In manus tuas Domine commendo Spirtum Meum" - was bedeutet dieser lateinische Spruch?

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10 Antworten

Hallo TashaLiebDich,

nach der viele Jahrhunderte maßgeblichen lateinischen Bibelübersetzung "Vulgata" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Vulgata ), waren die letzten Worte Jesu, laut Lukas 23,46:

Pater, in manus tuas commendo spiritum meum.

Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! (LUT)

Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! (ELB)

Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. (EÜ)

Der Vers 46 komplett:

46 Et clamans voce magna Jesus ait : Pater, in manus tuas commendo spiritum meum. Et hæc dicens, expiravit

Deine Wiedergabe entspricht dem bis auf einige Abweichungen:

In manus tuas Domine commendo Spirtum Meum

Vergleiche selbst.

Grüße, kdd

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Im Neuen Testament sagt Jesus am Kreuz: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46) 

Das ist wiederum ein Zitat aus Psalm 31,5: "In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott."

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Zum Thema "Wo er genutzt wird": In abgewandelter Form ("Herr, auf Dich vertraue ich, in Deine Hände lege ich mein Leben") kommt er in der "Komplet" vor (das ist das Nachtgebet, das Priester, Diakone, Nonnen und Mönche jeden Abend vor dem Schlafengehen beten (sollen) )

Außerdem meine ich mal gehört zu haben, dass der Satz auch bei der Profess (der "Aufnahme" von Nonnen und Mönchen in ihr zukünftiges Kloster) eine Rolle spielt. Kann aber auch sein, dass das nur in diesem Fall (eine Profess in Taize) so war.

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In deine Hände oh Herr empfehle ich meinen Geist.

Gehörte zu den letzten Worten, die Jesus am Kreuz sprach.

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"In deine Hände, Herr, empfehle ich meinen Geist."
Lukasevangelium 23,46

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Lukas 23:46 (Vulgata)
46
et clamans voce magna Iesus ait Pater in manus tuas commendo spiritum meum et haec dicens exspiravit

Lukas 23:46 (ELB 1905)
46. Und Jesus rief mit lauter Stimme
und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er
dies gesagt hatte, verschied er.

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Herr, in deine Hände übergebe ich meinen Geist

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PSALMUS 30 (31)

In manus tuas Pater commendo spiritum meum.

Herr, auf dich vertraue ich, in alle Ewigkeit werde ich nicht wanken!

Der Psalm 31 beginnt mit einem Paukenschlag. In Ewigkeit werde ich nicht wanken, weil ich auf Gott vertraue, verkündet der Beter siegessicher. Ihm kann nichts passieren – garnichts. Gott wird ihn retten aus allem, was ihm im Leben auch zustoßen mag, aus allen Schlingen und Fallen, die ihm andere stellen, denn:

Gott, du bist meine Zuflucht und Burg und um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

Der Beter hat ein grenzenloses Vertrauen auf Gott. Er weiß sich bei ihm sicher und geborgen. Gott ist wie eine Burg, die Schutz bietet vor allen Feinden. Er vertraut sich ganz Gott an und überlässt ihm die Sorge um sein Leben.

http://www.hofmannroland.de/Psalmen.html

= imperativ von dominus, also Herr!

= pater Vater

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Die Übersetzung lautet: Herr, in deine Hände befehle ich meinen Geist.

Es war das letzte Wort Jesu am Kreuz.

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Kommentar von Christianwarweg
05.06.2016, 09:01

Sogar die letzten 7. :D

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Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze


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