Was bedeutet dieser Abschnitt von der Bibel?

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13 Antworten

Schlag nach bei 1. Mose 9, 6. In diesem Abschnitt geht es um den Bund Gottes mit Noah und allen Menschen. Gott sagt in Vers 5 zu, eine Straftat an einem Menschen - konkret einen Mord - nicht ungesühnt zu lassen. In Vers 6 geht er noch weiter und gibt dem Menschen das Recht andere Menschen für ein solches Verbrechen richten zu dürfen, denn - die Begründung folgt nach - wer einen Menschen tötet, vergeht sich nicht nur an ihm, sondern am Bild Gottes, quasi an ihm selbst. Gruß, q.

Ganz im Gegenteil: Es ist kein Freibrief für Selbstjustiz, sondern eine Warnung, eben nicht zu töten. Die Warnung sagt: Wenn du tötest, wirst du auch durch Menschen getötet. Dann musst du damit rechnen, zum Tode verurteilt zu werden. Und der Richter, der das Urteil spricht und der Scharfrichter sind ja nun mal Menschen.

Der genaue Wortlaut aus 1. Mose 9, 6 ist: Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht.

Im Übrigen stimme ich minister zu.

Zur damaligen Zeit stellte "Auge um Auge, Zahn um Zahn" einen großen Fortschritt dar. So wurde nach König Hammurabis Gesetzeskodex so manches kleinere Vergehen bereits mit dem Tode bestraft.

So bedeutet der Rechtsgrundsatz "Gleiches mit Gleichem" ein eindeutig kalkulierbareres Rechtssystem, wo bald auch die Möglichkeit gegeben war, kleinere Delikte finanziell durch Geldstrafen auszugleichen.

Es ist also im Verhältnis kein grausamer sondern ein humanerer Rechtskodex.

„… so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.“ das ist aus dem alten Testament, (Ex 21,24) und wurde damals - in manchen Ländern heute noch - als Rechtssatz im Begriffe "Wie du mir, so ich dir" geprägt. Im theologischen Sinne wurde dies jedoch durch das Neue Testament revidiert.

Der Mensch hat den freien Willen, er "darf" also töten. Dadurch, dass er dem Gesetz von Ursache und Wirkung (auch Karma genannt) unterworfen ist, muss er aber auch die Konsequenzen in Kauf nehmen. Das nennt sich dann Eigenverantwortung.

Grundsätzlich soll der Mensch nicht töten, siehe die 10 Gebote. Einzig die Richter haben die Möglichkeit ein todeswürdiges Verbrechen zu beurteilen und nach dem Richterspruch den Vollzug somit die Tötung des Mörders oder Todschlägers anzuordnen.

Wer Menschen tötet oder verletzt, der wird dafür bestraft. Ist aber theoretisch nicht mehr gültig, da Jesus unsdere Sünden ja vergibt. Musst dich dafür aber zu ihm bekennen.

wuerstel 16.01.2011, 22:32

Dieses Gebot ist nicht veraltet. Es gilt heute noch allen Menschen, weil sie Nachkommen Noahs sind. Gott zieht letztendlich alle zur Rechenschaft, die widerrechtlich jemandem das Leben nehmen, ganz gleich, ob sie von den Regierungen der Menschen in Übereinstimmung mit diesem Gesetz gerichtet werden oder nicht. Um in den Augen des Lebengebers, also Gott, untadelig zu sein, ist aber mehr erforderlich. In 1. Johannes 3,15 steht dazu geschrieben: „Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat.“; d. h. allen Haß, den man gegen seine Mitmenschen empfindet ausrotten, wenn man Gott wohlgefällig sein möchte. Ehrfurcht vor dem Leben verlangt, daß man lernt, seine Mitmenschen zu lieben (1. Johannes 3,11, 12; Matthäus 5,21, 22).

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So wie Auge um Auge Zahn um Zahn,.. Das heißt, wenn du jemanden verletzt ist es laut Bibel richtig, dass auch du verletzt wirst!

Die Sitten waren rau damals bei den alten Hirten. Es war der wilde Osten.

Hallo!

Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht“ (1. Mose 9:5, 6). Jehova (Gott) billigte dem nächsten Verwandten eines Opfers das Recht zu, den Mörder zu Tode zu bringen, wenn er diesen antraf (4. Mose 35:19).

Im Gesetz, das Israel durch den Propheten Moses erhielt, wurde die Heiligkeit des Lebens wiederholt betont. Gott gebot beispielsweise: „Du sollst nicht morden“ (2. Mose 20:13). Die Achtung vor dem Leben zeigte sich auch in der klaren Anweisung, die das mosaische Gesetz im Fall eines tödlichen Unfalls gab, in den eine Schwangere verwickelt war. Wenn sie oder ihr ungeborenes Kind wegen einer Schlägerei zwischen zwei Männern einen tödlichen Unfall erlitt, mußten die Richter gemäß der Bestimmung des Gesetzes die Umstände und das Maß an Vorsätzlichkeit abwägen, wobei als Strafe „Seele für Seele“ oder Leben für Leben verlangt werden konnte (2. Mose 21:22-25

So etwas wie eine Freistätte oder Asyl für vorsätzliche Mörder gab es bei den Israeliten nicht. Selbst ein levitischer Priester, der am Altar Gottes diente, mußte, wenn er einen heimtückischen Mord begangen hatte, abgeführt und hingerichtet werden (2. Mose 21:12-14). Auch wenn bei einem Tötungsdelikt Fahrlässigkeit vorlag, gestattete das Gesetz nicht,Barmherzigkeit zu gewähren.

Für diejenigen, die einen tödlichen Unfall verursachten oder jemand unabsichtlich töteten, hatte Jehova (Gott) liebevollerweise Zufluchtsstädte vorgesehen.

lg bibi

ich glaub des soll heißen,wenn einer nen anderen umbringt soll auch sein Blut fließen,also halt Strafe

Da gab es das Strafgesetzbuch noch nicht. ;-)

WarumDaaruum 16.01.2011, 11:07

:DDD ja aber todesstrafe?

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nein wer menschenblut vergießt soll auch bestraft werden so denk ich das mal

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