Was bedeutet die heutige Losung?

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5 Antworten

von H. Rossier (1. und 2. Buch der Chronika):

Josaphat (König von Juda) bemüht sich jetzt, bei dem Volk und bei allen Klassen der Nationen eine Erweckung hervorzurufen, um Gott zu dienen und zu ihm zurückzukehren.

Um den Charakter eines heiligen, dem Herrn geweihten Volkes aufrechtzuerhalten, denn sein vorherrschender Gedanke ist das Interesse für das Volk Gottes, setzt er in Juda Stadt für Stadt Richter ein und sagt zu ihnen: " ... habet acht, wie ihr handelt, denn bei dem Herrn unserem Gott, ist kein Unrecht, noch Ansehen der Person oder Annehmen von Geschenk.

Das ist ein kurzer Auszug. Es ist interessant, die Begebenheit im Zusammenhang zu lesen: wie Josaphat, nachdem er "gefallen war", wieder zurechtgekommen ist, und anderen weiterhelfen konnte.

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Also nein, ich verstehe vieles nicht, das in der Bibel steht. Wäre ja auch schlimm, wenn wir Gott verstehen könnten... ;)

Vielleicht mal den Text im Zusammenhang lesen oder mit einer Bibel mit Anmerkungen oder mit anderen zusammen?

Den Text aus dem Alten Testament würde ich so verstehen: Gott kennt uns genau und der Ruf, das Geld, ... einer Person spielt bei ihm keine Rolle. Das hängt dann auch mit dem Text aus dem Neuen Testament zusammen: Obwohl die Steuereintreiber zur Zeit Jesu (heute vielleicht auch noch... :D) unbeliebt waren und dazu noch betrügerisch, hat Jesus sie getroffen.

Vielleicht fordert Jesus nicht Toleranz (nach dem Motto: "Lasst sie doch euer Geld abzocken!"), sondern eher eine Anti-Vorurteile-Haltung. Jesus hat sich für jeden Menschen interessiert, weil er ja wollte, dass sie ihn besser kennenlernen. Er hat keinen ausgeschlossen.

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Vor Gott spielt es keine Rolle, ob jemand groß oder klein, arm oder reich, machtlos oder mächtig ist, ob er viele oder wenige Sünden begangen hat. Gott behandelt alle Menschen nach seinen Maßstäben gleich. Nach Gottes Maßstäben sind alle Menschen Sünder, weil keiner die 10 Gebote ("das Gesetz") einhalten kann. Nur das ist wichtig.

Wer vor Gott gerecht sein will, der muss an Jesus glauben (Römerbrief, Kapitel 3). Und Jesus nimmt jeden, der sich auf ihn einlässt (auch Zöllner und andere, die einen ebenso schlechten Ruf haben) (Joh. 6,37). Jesus ruft sogar alle auf, zu ihn zu kommen (Mt. 11,28-30).

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Zu beiden Versen der Tageslosung der Bibelkommentar von Dr. John Walvoord:

2. Chronik 19,4-11: "Ein Teil des Reformprogrammes Joschafats bestand darin, dass er persönlich durch Juda reiste, um die Menschen aufzufordern, zum HERRN zurückzukehren. Er setzte auch gottesfürchtige Richter im ganzen Land ein; (Schieds)Richter, deren Aufgabe es war, ohne Parteiergreifen oder Bestechung zu richten (vgl. 5Mo 16,18-20 ). Er tat in Jerusalem mit einer Art oberstem Gericht dasselbe, das die Belange regeln sollte, die ihm von den Außenbezirken übertragen worden waren. Über diesen Gerichtshof setzte er Amarja, den Hohenpriester, um die religiösen Fälle zu überwachen, und Sebadja (dabei handelt es sich nicht um den Sebadja aus 2Chr 17,8 ,der ein Levit war), der über die Sachen des Königs wachen sollte. Die Leviten sollten als Beamte dienen, um die Arbeit der Richter als ganzes durchzuführen."

Matthäus 9, 10-13: "Nachdem Matthäus sich dem Herrn angeschlossen hatte (Mt 9,9), lud er Freunde, darunter natürlich viele Zöllner und Sünder, zu Tisch in sein Haus. Vielleicht wollte er sie seinem Retter vorstellen. Die Juden hassten die Zöllner, die für die Römer Steuern eintrieben und sich dabei häufig noch persönlich bereicherten, indem sie höhere Beträge verlangten. Daher fragten die Pharisäer, die sich nie mit solchen Menschen an einen Tisch gesetzt hätten, die Jünger, warum ihr Meister so etwas tue. Die Antwort des Herrn machte unmissverständlich deutlich, daß er zu denjenigen gekommen war, die wissen, dass ihnen etwas fehlt: Nur die Kranken bedürfen des Arztes.
Die Pharisäer hielten sich selbst nicht für Sünder (krank) und hätten daher auch nie den Herrn (Arzt) aufgesucht. Sie brachten ihre Opfer immer genau nach Vorschrift, doch sie hatten keinerlei Mitleid mit Sündern. Ohne Barmherzigkeit sind jedoch alle religiösen Formalia nutzlos (vgl. Hos 6,6)."

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Einfach erklärt besteht das Christentum im Herzen des Menschen und nicht, wie der Mensch sich verkauft. Der Glaube des Menschen kann also an seiner Herzenverfassung abgelesen werden, da das Herz der Kontaktpunkt für den Geist ist.

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