Was bedeutet die Aussage Jesu nach Joh. 12: 47,48: "Das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Ende der Tage"?

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7 Antworten

"In jenem Augenblick (das Leben Jesu auf der Erde) war der Wille des Vaters nicht Gericht, sondern ewiges Leben.

Er hatte sich vor seinen Widersachern verborgen, statt sie durch Seine Macht zu zerbrechen.

Doch zu seiner Zeit wird das Gericht eintreffen. Der Richter ist bestimmt, und auf der Grundlage der Offenbarung, die er gebracht hat, werden sie gerichtet werden. (Sein Wort ist Wahrheit)

Der Herr wendet sich nun dem Werk zu, das unmittelbar vor ihm stand und das er vollbringen wollte, um "die Welt zu retten" und "ewiges Leben" zu bringen.

F.B. Hole - Grundzüge des Neuen Testaments Band 2 (Johannes- Apostelgeschichte)

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Ich glaube an die Bibel und an Jesus Christus. Jesus hat den Menschen sein Wort, die Wahrheit verkündet und er wird am Ende Gericht halten über alle Menschen sowie ihre Werke waren. Ob sie sich an sein Wort gehalten haben oder nicht. :-) Lg

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Hallo BaruchXX,

es ist meistens sehr hilfreich, den Bibelvers, den Du verstehen willst, im Zusammenhang zu lesen. Das sind hier vor allem die Verse 44-50:

Joh 12,44 (LUT)Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. 45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. 48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. 50 Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

Jesus wusste, dass die große Mehrheit der Juden seine Lehren verachtete, ja, sie glaubten nicht einmal, dass er die Zeichen und Wunder, die er tat, durch "Gottes, Finger", d. h. durch heiligen Geist vollbrachte (Lk 11,20; Mt 12,28).

Hier in Joh 12 wird das wie folgt gesagt:

37 Und obwohl er solche vor ihren Augen tat, glaubten sie doch nicht an ihn,

Genau so abschätzig beurteilten die von den Pharisäern beeinflussten Juden auch sein Predigen und Lehren. Da Jesus nur das lehrte, was ihm von seinem Vater geboten worden war, was den Juden größtenteils vertraut war. sie jedoch voller Geringschätzung Jesu Wort verwarfen, würden die Lästerer am Gerichtstag durch dasselbe Wort verurteilt werden.

Grüße, kdd

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Es gefällt mir, dass du schreibst, dass die Bibel für dich aktuell wie nie ist. Das kann ich nur bestätigen!

Im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord steht zu Johannes 12,47-50:

"Da Jesus das Wort Gottes (Logos) an die Menschen ist, sprach Gott in ihm auch das abschließende Urteil über sie (Hebr 1,1-3). Es geht um das Gebot des Vaters. Dem Vater zu gehorchen heißt, das ewige Leben zu erhalten. Das Wort des Vaters - Jesu Wort (Joh 12,48; vgl. V. 50b; Joh 7,16;14,10-24) - zu verwerfen heißt, im Tod zu bleiben. Mose sagte das Kommen des großen Propheten voraus (der für Gott sprechen sollte). Er schrieb: "Dem sollt ihr gehorchen." (5Mo 18,15). Das Gericht am Jüngsten Tage ist die Strafe für die Verwerfung dessen, den der Vater sandte (5Mo 18,18-19; Joh 3,18.36;5,24).

Mit seiner Offenbarung in Jesus verfolgte Gott etwas Positives: Er kam, die Welt zu retten, nicht, sie zu richten (Joh 12,47; vgl. Joh 3,17). Doch die Ablehnung der Offenbarung Gottes führt unausweichlich zur Verhärtung in Sünde und schließlich zum Gericht. Seiner Schilderung des Unglaubens des jüdischen Volkes setzt der Evangelist Jesu eindringlichen Aufruf zur Buße gegenüber. Mit den Worten Moses wies er die Menschen darauf hin: "denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben" (5Mo 32,47)."

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Das Wort Gottes (letztlich die 10 Gebote) ist der Maßstab, nach dem Gott "am Ende der Tage" jeden Menschen beurteilen ("richten") wird. Jesus hat diesen Maßstab nicht verändert. Er hat nur sich selbst angeboten als Helfer(Joh. 5, 24: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.).

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Diese "Wahrheit" (Joh.17,17) wird als "Beweis" gelten , diesen Zuhörer zur Rechenschaft zu ziehen (Joh.12,48), weil er Jesu nicht glaubte.

Die Menschen von Sodom und Gomorra werden zur Reue kommen, wenn sie Jesu hören (Mt.10,15) 

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"Das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Ende der Tage"?

Das ICH bedeutet das Wort der Thora, die Gesetze, Jesus meinte nicht sich selbst damit sondern das sich alle Gläubigen nach der Thora richten sollten, da sie auch nach der Thora gerichtet werden. 

So auch" Richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet.

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