Was bedeutet der Gebrauch von Babysprache/-verhalten bei einem Erwachsenen?

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5 Antworten

Spontan dachte ich daran, dann man in kindliches Verhalten zurückfällt, wenn man überfordert ist. Es kostet Kraft, immer rational und ruhig zu sein. Kindliche Reaktionen sind impulsiv und unmittelbar - und deshalb befreiend. 

Besonders, wenn du eher schlecht mit deinen Emotionen umgehen kannst, neigst du zu kindlichen Gefühlsäußerungen.

Aber: Wenn dieses Verhalten komplett neu für dich ist, wenn du normalerweise gut mit Emotionen umgehen kannst und auch nichts Einschneidendes passiert ist (kann ein Anzeichen für ein Trauma sein), würde ich das genauer beobachten. 

Alles Gute! 

Naja, was heißt schon "gut umgehen"?
Bin depressiv (in Therapie!), also ist das i-wo meine Schwachstelle. Allerdings kann ich mich wiederum sehr gut reflektieren, wurde mir schon öfters gesagt.

Du hast Recht, dass ich manchmal vielleicht einfach überfordert. Vor mich hin brabbel und dann damit der Situation aus den Weg gehen will oder in den Arm genommen werden will oder das es okay ist, sich so zu verhalten. "Erwachsen" zu sein kostet Kraft.

Allerdings kam mir auch der Gedanke, ob ich meine Kindheit noch nicht abgeschlossen habe und den Wunsch habe, etwas nachzuholen oder das Gefühl habe, ich muss noch etwas nachholen? Was denkst du dazu?

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Kicher - versuchst du unbewusst Schönwetter für dich zu machen?

Stellst dich da als hilflos dar: wie ein Spatzenjunges, das hilflos mit den Flügeln schlägt, um vom Paps zu erbetteln, dass er ihm die Körner in den Schnabel gibt, obwohl du es schon längst selbst könntest.

Kann sehr hilfreich sein, triffst du die richtigen Leute, lG.

Ich weiß nicht wie ernst das gemeint ist, aber google mal Regression

Hm, stimmt, da war was.
Hatten wir mal früher in der Schule kurz angesprochen ^^ Danke!

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@TheTrueSherlock

Nachdem ich mich mal kurz wieder reingelesen habe, kommt unter anderem die Definition "... ist ein Abwehrmechanismus, um das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen". Fraglich welches seelische Gleichgewicht stimmt bei mir nicht?

Es steht auch zum Beispiel auf der Seite, dass pflegebedürftige ältere Menschen gerne in eine Regression verfallen, wenn sie Angst haben und nicht wissen, was auf sie zukommt.

Aber ich frage mich auch, ob ich meine Kindheit nicht gut genug ausgelebt habe / ausleben durfte und ich etwas nachholen muss bzw. den Wunsch dazu habe. Was denkst du darüber?

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Uff, ich bin bei allem Wille kein Experte in sowas, nur die 1-2 Jährchen die ich Psychologie als Kurs hatte, also quasi nichts. Dementsprechend weiß ich nicht wirklich viel darüber und natürlich noch weniger über deine Kindheit.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind Abwehrmechanismen einfach unterbewusst dafür da, dass man sich mit inneren Konflikten (noch) nicht auseinandersetzen muss. Das muss ja nicht so ein Fall wie im Beispiel sein, sondern alles andere mögliche.

Wenn du ja anscheinend schon den Anhaltspunkt hast, dass du denkst, dass du deine Kindheit nicht gut genug gelebt hast kannst du ja selbst versuchen dich damit auseinander zu setzen.

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Ich habe schon einige Menschen beobachtet, die ein Babygebahren an den Tag legen. Das zeugt meiner Meinung nach von Unsicherheit demjenigen gegenüber, dem sie es nicht direkt mitteilen wollen: Ich bin doch noch soo klein, nimm mir bitte nichts übel! Mir geht das auf den Keks, denn ich bin immer direkt. Vielleicht ist es bei Dir ja auch so, dass Du mit Samthandschuhen angefasst werden möchtest ... ?

Den Spruch hasse ich.. damit verletzt man nur den Gegenüber.
Nur weil ich manches nicht verkrafte, heißt es nicht, dass ich schwach bin. Ganz im Gegenteil ich habe schon viel erlebt und bei manchem bin ich so verletzt, dass ich neue Erlebnisse in der Richtung gleich negativ einstufe usw.

Außerdem passiert so etwas eigentlich nur in Gegenwart von Menschen, die mir nahe stehen.. meine Eltern oder meinem Freund.

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Das liegt bei mir meist am übermässigen Alkoholkonsum

Trifft auf mich nicht zu ^^
aber interessant :b

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