Was bedeutet Demokratie für Sie?

16 Antworten

Es gibt viele Formen der Demokratie und es sind viele Arten es aus zu leben.

Ursprünglich ist Demokratie so gedacht dass Macht nicht in die Hände ein Einzelne ist.

Es wird real oder nur zum Schein angewendet.

Aber eins ist Demokratie bestimmt : Anpassungs- und lernfähig.

Daher ist es wohl möglich dass "Regeln" geändert werden wenn die Vorhandenen nicht funktionieren.

Demokratie bleibt deswegen nicht nur ein Experiment, sondern auch als Ideal ein Traum.

Ich bin mir sicher dass Jeder es anders versteht, im Details.

Regeln müssen geändert werden wenn z.B. sie gegen die Demokratie ausgenutzt werden.

Nie vergessen dass Freiheit an die Grenzen der Freiheit von Anderen endet.

Das Gegenteil von Demokratie ist Oligarchie = Herrschaft der Wenigen. Das war der Adel, Fürstbischöfe, Tyrannen usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Oligarchie

Demokratie ist entstanden, weil ein selbstbewußtes Bürgertum zum Wohl der Allgemeinheit selber Entscheidungen treffen wollte.

In welchen arabischen Ländern hat es diese Entwicklung gegeben ?

Für mich bedeutet Demokratie:

Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Pluralismus, Volkssolidarität, Miteinbeziehung des Volkes in die Politik, Beteiligung des Volkes an jeder Wahl, also auch z.B. der Kanzlerwahl und Wahl des Bundespräsidenten und, ganz wichtig, auch Volksentscheide auf allen Ebenen.

Aus diesem Grunde, muss ich leider sagen, haben wir keine echte Demokratie, denn eine Beteiligung des Volkes gibt es bei uns mit Ausnahmen der Bundestagswahl (auf Länderebenen auch noch Landtagswahlen und Kommunalwahlen) alle vier Jahre nicht, ganz davon abgesehen, dass so und so ja letztendlich immer wieder die gleichen an die Macht kommen und unsere etablierten Parteien CDU und SPD die Wahlperiode ja sogar auf fünf Jahre erhöhen wollen, also noch weniger Demokratie.

Eine echte Demokratie findet man in der Realität nirgends, die Schweiz ist der echten Demokratie zumindest noch am nahesten.

Stimmt , denn in Deutschland gibt des nur die parlamentarische Demokratie , die den Parteien zu Gute kommt .

Die Volksdemokratie ist das nicht , obwohl im Grundgesetz steht , die Macht geht vom Volk aus .

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Wie können Atheisten sinnvoll mit Gläubigen diskutieren?

Wie soll man mit uns Atheisten noch sinnvoll diskutiert werden, wenn wir schon bei unserer Kritik uns oft nicht mehr sinnvoll artikulieren können. Und nur pauschal, ohne Beweise und Begründung oft sogar ohne Bezug zur Frage nur beleidigen?

Wo gerade wir von ihnen verlangen Fragen nach ihrem Glauben sinnvoll zu beantworten.

Was ist eure Meinung dazu?

Meine Ansicht hier werden beide Parteien von Einzelnen ins Misskredit gebracht. Die nicht verstanden haben wie man miteinander kommuniziert. Wie genau sollte ein solche sinnvolle, durchdachte Diskussion aussehen?

Es geht nicht nur um die wenigen Andersdenkenden die pauschal - diffamierende und spöttische Antworten unter jede Frage von Gläubigen setzen, sondern auch die Fragen und Bedürfnisse der Andersdenkenden ernst zu nehmen was aber nicht mehr möglich ist wenn Einzelne hier weder argumentieren noch respektvoll mit den Fragen der Menschen umgehen.

Diese Frage ist kein weiterer Angriff auf irgendeine Gruppe, es ist ein Versuch sinnvoll miteinander wieder zu reden und ins Gespräch zu kommen.* Es ist eine Frage die sinnvoll durchdacht beantwortet werden möchte.*

Es geht hier nicht darum andere zu überzeugen, weder vom Glauben noch vom Unglauben denn das ist in den Richtlinien des Forum nicht gestattet. Ich würde einigen hier mal empfehlen diese Regeln zu lesen. Ebenso sind Beleidigungen nicht gestattet, egal ob persönliche oder in Bezug auf Gedanken anderer. Wir sollten das Gut der Meinungsfreiheit nicht ausschlachten und es in den Dreck ziehen sondern es sinnvoll nutzen.

Es ist klar es muss Gegenmeinungen geben , diese sollen auch angehört werden ,aber es sollte ohne Beleidigungen und pauschale Diffamierung geschehen. Weder von der einen noch von der anderen Seite. Es sollte aber auch auf die Frage geachtet werden in diesen Beiträgen wenn man eine Gegendarstellung hat.

Ich kann nicht verstehen wieso andere Atheisten ihre Kollegen so in Misskredit bringen in dem sie ohne Argumente ohne Respekt ohne Ziel der konstruktiven Kommunikation gegen Gläubige ziehen.

Das sind für mich keine Atheisten: Atheisten glauben nicht an Gott . Wenn man aber dagegen kämpfen muss ,statt sinnvoll Gedanken auszutauschen, erkennt man an das Glaube existiert. Und ich rede nicht von sinnvollen Gegenfragen mit Begründung wenn sie zur Frage passen.

Und nochmal dieses Forum soll Fragen beantworten - nicht Menschen ihre Meinung ändern das steht in den Regeln des Forums. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Wenn man etwas anderes glaubt als der Fragesteller sollte man das in der 1. Antwort begründen können mit Belegen und Beweisen oder die eigene These darlegen können um dem anderen die Möglichkeit geben ihm auch sinnvoll zu antworten.

Das ist wie beim Tennis wenn man schlecht anspielt kann nur schlecht zurück gespielt werden. Wie genau sollte ein solche Diskussion aussehen? Wie kann sie würdevoll stattfinden so das sie auch danach noch durchdacht erscheint?

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Seht ihr das Üben von Kritik allgemein als kulturelle Errungenschaft der Aufklärung in Gefahr? Was bedeutet das für die Demokratie und die Meinungsbildung?

Ich habe das Üben von Kritik an Ideologien, Prozessen, politischen Themen oder Institutionen immer als einen Teil der Aufklärung betrachtet und diese kulturelle Errungenschaft sehr bewundert. Sei es die Kritik am Marxismus, Christentum oder gar ganz konkret an der katholischen Kirche. Die Kritik als Teil der Aufklärung, der Meinungsfreiheit, als wesentlicher Bestandteil der Meinungsbildung und als besonderes Merkmal der parlamentarischen Diskussionskultur und der erlesenen europäischen Zivilisation. Auch die Wissenschaft entwickelt sich durch Kritik ständig weiter und ich muss mit Bedauern feststellen, dass wir hier in Deutschland eine Art "umgekehrte Aufklärung" durchleben.

Es gibt anscheinend Themen, die nicht mehr kritisiert werden dürfen, ohne einen übertriebenen Shitstorm an Hass auszulösen, dass es regelrecht durch meinen Monitor trieft und geifert.

Der Buddhismus lehrt, sich selbst zu hinterfragen und somit lernt jeder Buddhist, die Welt kritisch zu betrachten und ein kritisches Denken zu entwickeln. Der Buddhismus lehrt auch, den Hass als ein Übel in der Welt zu betrachten, das bekämpft werden soll.

Folgende Themen können meiner Meinung nach anscheinend nicht mehr kritisiert werden, ohne viel Hass zu erzeugen: Islam, Feminismus und die Multikulti-Ideologie.

Warum genießen diese Ideologien einen solchen Sonderstatus? Kennt ihr noch weitere Ideologien, die nicht kritisiert werden "sollten"? Findet ihr das nicht bedenklich, wenn Gegenmeinungen nicht mehr der europäischen Diskussionskultur entsprechend zugelassen werden, um so zu einer möglichst objektiven Meinungsbildung beizutragen? Was bedeutet das für die Demokratie und die Zukunft Europas?

Über kritische Literaturempfehlungen zu den Themen Feminismus und Multikulti würde ich mich sehr freuen.

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