Was bedeutet das tägliche Essen für uns Menschen?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Nein, weil... 75%
Aussage stimmt 25%

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, weil...

...schon bei der Produktion von Nahrung Tieren, Menschen und der Natur Gewalt angetan wird, genauso bei der Distribution und Verteilung von Nahrung und den Ressourcen, auf denen sie basiert.

Schau dir den sehenswerten Film "Der Schacht" auf Netflix an, da wird das Thema zugespitzt auf den Punkt gebracht.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Der_Schacht

Ich denke, dass die These nicht stimmt. Tiere werden gejagt und geschlachtet, um überhaupt Essen produzieren zu können auf fleischlicher Basis. Auf vegetarischer Basis wird ebenfalls mit Gewalt gearbeitet, da das Bedienen von Mähmaschinen oder Erntearbeiten eine enorme Kraftanstrengung und die Arbeit mit scharfen oder gefährlichen Geräten bedeutet. Selbst beim Backen von Brot kann Gewalt entstehen, wenn ein Feuer im Herd außer Kontrolle gerät oder wenn man sich verbrennt. In dieser Hinsicht wendet das Feuer die Gewalt am Körper an. Daher ist es egal, was wir machen. Um Gewalt beim Essen oder beim Zubereiten kommen wir nicht herum.

Nein, weil...

Essen ist keine Gewalt. Essen ist etwas Lebensnotwendiges. Essen braucht man um zu Überleben. Normalerweise wird niemand gezwungen, etwas zu essen. Das machen die meisten Leute freiwillig und gerne, auch wenn ihnen nicht jedes Essen gleich gut schmeckt. Zwangsernährung gibt es nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand sich zu Tode hungern will.

Steckt hinter Fleisch keine Gewalt?

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Aussage stimmt

Mittlerweile ist es so, dass wir/viele hauptsächlich nicht mehr essen um zu leben, sondern leben um zu essen. Und in gewisser Weise ist es doch eine Art Gewalt und zwar Gewalt gegen sich selber. Wenn man diese ganzen 300kg Leute aus den USA so anschaut, sagen alle, dass Essen noch das einzige in ihrem Leben ist, das ihnen auf kurze Zeit Freude bzw. Befriedigung verschafft. *mompf* Man ist somit eigentlich sehr hart zu sich selber und peinigt sich damit.

Ich selber habe dieses Problem nicht, auch wenn ich dick bin. Dennoch gab es schon manchmal so Momente, in denen ich scheinbar auch sehr hart zu mir selber war und die 3 Kästchen Schokolade eigentlich überflüssig gewesen wären. Denn danach hatte ich ein schlechtes Gewissen. Das ist dann unterbewusst eine gewisse Eigenbestrafung für eine Verfehlung im Leben. Nachdem mir das bewusst wurde, habe ich das soweit wie's geht abgestellt.

Aber ja, in manchen Bereichen ist Essen wirklich Gewalt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Erfahrung, Eigenforschung und -studium.
Aussage stimmt

Essen ist eine art der gewalt, nämlich macht. mit macht kann man sehr viel gewalt anrichten. Siehe menschheitsgeschichte: man belagerte städte damit die bevölkerung aushungerte und übte so eine gewalt aus ohne direkten kontakt

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