Was bedeutet Cuda (cores) bei Grafikkarten?

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2 Antworten

Durch die Ausnutzung der Architektur von Grafikkarten, sowie der erhöhten Speicherbandbreite ist es möglich eine weit höhere Anzahl von Fließpunktoperationen pro Sekunde (FLOPS) als auf CPUs zu erreichen. Während CPUs etwa ein bis acht Kerne mit jeweils maximal 4 GHz Taktrate haben, haben GPUs zwar eine geringere Taktrate, aber dafür mehrere hundert Kerne welche wiederum mehrere Threads gleichzeitig ausführen können. Der Grund für diesen Unterschied zwischen den Architekturen ist, dass die GPU, welche ihren Ursprung in der Computergrafik hat, auf rechenintensive aber stark parallel arbeitende Prozesse spezialisiert ist. Für die 3D-Computergrafik ist es nötig für jeden Pixelpunkt auf dem Bildschirm eine Reihe von Matrix-/Vektoroperationen zusätzlich zu weiteren Vertex- oder Pixeloperationen wie Licht- und Schattenberechnung durchzuführen. Dadurch, dass sich diese Operationen für jeden Pixel nur in den Parametern unterscheiden, der Programmcode aber der gleiche bleibt, hat sich die GPU zu der parallelen Architektur, die sie heute ist entwickelt. Bevor NVIDIA CUDA entwickelte gab es nur klassische GPU APIs wie OpenGL und DirectX. Forscher mit Interessen in komplexen und zeitaufwendigen Prozessen waren dennoch daran interessiert ihre Berechnungen durch eine kostengünstige Parallelarchitektur zu beschleunigen.

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