Was bedeutet bei einem Grundstück der Ausdruck "teilerschlossen"?

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Teilerschlossene und nicht erschlossene Grundstücke

Als teilerschlossen gilt ein Grundstück, das noch nicht ganz für den Bau geeignet ist, weil es z. B. zwar an ein öffentliches Straßen- oder Wegenetz angeschlossen ist, aber noch keine Stromleitungen oder Abwassersysteme installiert worden sind. Die Kosten für eine vollständige Erschließung müssen in die Bauplanung mit einberechnet werden. Ein Grundstück wird als nicht erschlossen bezeichnet, wenn keines der Erschließungskriterien erfüllt ist. Man bezeichnet es dann als Rohbauland.

http://www.immobilienscout24.de/gewerbe/lexikon/erschlossen-teilerschlossen.html

Nicht auf dich, sondern auf den der bauen will kommen Kosten hinzu.

BellaBoo hat "Teilrecht"...wer die Erschließungskosten übernimmt ist abhängig von diversen Faktoren:

1. was steht in der Erschließungsbeitragssatzung in eurer Stadt/Gemeinde

2. was wird im Kaufvertrag für das Grundstück geregelt

In der Regel, aber eben nicht immer, ist der derjenige erschließungsbeitragspflichtig, der zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Erschließungsbeiträge Eigentümer des Grundstücks ist.

Tipp:

- erkundige dich bei der Gemeinde, welche Beiträge noch grundsätzlich offen sind und frag nach der Möglichkeit, diese vorher abzulösen. Lass dir die Auskunft schriftlich erteilen.

- je nachdem was das kostet, kannst du diese jetzt zahlen und eben beim Kaufpreis des Grundstücks mit einkalkulieren (i.d.R. sind Käufer eher an beitragsfreien Grundstücken interessiert, da nicht nochmal X-Euro in Y-Jahren dazu kommen)

vg

C

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Gunstücksrecht, kann die Gemeinde mich zwingen Grundstück zu verkaufen?

Hallo, ich benötige eine Antwort zum Grundstücksrecht. Ich hab knapp 1000qm grundstuck mit kleinem Haus, die Gemeinde hat sich jetzt entschieden die Felder neben mir zu bebauen. Sie wollen jetzt von mir 300qm um noch ein Haus zu bauen und für die Straße. Falls ich nicht verkaife muss ich Erschließungskosten zahlen. Kann die Gemeinde mich dazu wirklich zwingen? Vielen Dank für Eure Hilfe

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Wie lange darf die Gemeinde für die Erschließung eines Grundstückes brauchen?

Es geht darum:

Wir besitzen ein Grundstück, dass wir vor ca. 2 Jahren geerbt haben und haben uns vor gut 1 Jahr entschieden, dass wir darauf ein Haus bauen. Das Grundstück war schon immer als Bauplatz gekennzeichnet. Was wir nicht wissen ist, wann die Familie meines Mannes das Grundstück gekauft hat und auch nicht unter welchen Voraussetzung (voll erschlossen, etc.).

Wir haben unseren Bauantrag im August eingereicht bei der Gemeinde. Da wurde uns schon gesagt, dass Strom und Telekom im Bürgersteig liegen, aber vermutlich kein Kanal zum Grundstück.

Bis Februar ist erst mal nichts passiert. Dann hat mein Mann nachgefragt. Daraufhin kamen nette Männer, die auf der Straße eingezeichnet haben, wo die Anschlussbohrung ist und das es tatsächlich keinen Kanal gibt. Dann passierte wieder nichts. Auf Drängen und Organisieren meinerseits, hat die Gemeinde dann mal angefangen sich um eine Firma zu kümmern. Die erste kam einfach nicht, die jetzige (Stand gestern) macht es erst in ein paar Wochen, WENN ÜBERHAUPT. Es solle doch lieber eine andere Firma angefragt werden. Das Ganze kostet uns natürlich vor allem Zeit.

Weiß jemand, ob es rechtliche Vorschriften gibt, wie lange eine Gemeinde Zeit für die Erschließung des Grundstückes hat?

Über jegliche Hilfe wäre ich sehr dankbar!

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Meinem Bruder Grundstück verkaufen ja oder nein

ich habe von meinen Eltern schon längere Zeit ihr Grundstück und das Elternhaus überschrieben bekommen. Auf diesem Grundstück sind noch 4 Bauplätze ausgeschrieben. Einer davon hatte noch meiner Mutter ihrem Bruder also meinem Onkel gehört der mir aber den Bauplatz geschenkt hat. Also ich habe im großen und ganzen nix dafür bezahlt. Ich habe noch drei größere Brüder die aber schon eigene Häuser haben. Einer davon wohnt bei seiner Frau in einer Einöde, der hat mich eben jetzt gefragt ob er einen Bauplatz haben kann weil er eben ein neues Haus bauen will neben dem Elternhaus auf meinem Grundstück.

Jetzt meine Frage wie würdet ihr denken soll ich ihm das Grundstück schenken oder verkaufen? Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Natürlich muss er für die Überschreibungskosten und Notarkosten aufkommen.

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Grundstück an Gemeinde bzw. Investor verkaufen?

Kurzfassung :

Wir haben ein unbebautes Grundstück, dass wir seit 2 Jahren verkaufen möchten. Für einen Teil des Grundstücks ist, wie uns die Gemeinde sagte, ein Wendehammer im Bauplan vorgegeben / vorgeschrieben der an eine vorhandene Straße angeschlossen werden soll/muss. Der Wendehammer ist notwendig, weil die Müllfahrzeuge schon seit Jahren Rückwärts in diese Straßen fahren müssen, was damit geändert werden soll. Das umliegende Gebiet wurde vor Jahren über einem Investor erschlossen und bebaut (auch die Straßen, die an unserem Grundstück endet). Unser Plan ist: Der Gemeinde die Fläche, wo der Wendehammer gebaut werden soll, verkaufen (sonst könnten wir auch irgendwann enteignet werden, sagte die Gemeinde,auch wenn WIR den Wendehammer nicht bräuchten), anschließend normale Anschlussgebühren (oder der Käufer des Restgrundstücks) zahlen und das restliche Grundstück, ca. 1900 qm, selber veräußern. Nun gab es in 2016 und 2017 verschiedene Gespräche mit verschiedenen Aussagen der Gemeinde. Im Dezember 2017 gab es das letzte Gespräch mit der Gemeinde, dem Investor und uns. Der Investor ist gegenüber der Gemeinde noch verpflichtet den Wendehammer zu bauen und diesen dann an die Gemeinde zu übergeben. Der Investor hat uns ein Komplettangebot gemacht und uns einen Preis für das gesamte Grundstück (ca. 2.400 qm) gemacht, allerdings den Bau des Wendehammers, Abwasserleitungen usw. davon abgezogen, weit über 100.000,00 Euro. Dieser Preis könnte noch gesenkt werden, sagte der Investor, wenn der Nachbar auch an diesen Wendehammer anschließen würde bzw. sein Grundstück mit verkaufen würde!?! Wir sollen doch mal mit dem Nachbarn reden ob er auch verkaufen möchte!? Der angebotene Kaufpreis des Investors gilt allerdings nur bei Komplettverkauf unseres Grundstücks an den Investor.


Kurz gesagt, wir brauchen den Wendehammer nicht, sondern die Gemeinde. Der Investor muss Ihn vertraglich noch bauen und der Gemeinde anschließend übergeben (Steht im Vertrag /Bauplan für das anliegende, schon erschlossene und bebaute Wohngebiet ). Wir wollen unser Grundstück verkaufen und sollen den Wendehammer (mit)finanzieren ? Ist das so OK ?

Wir können uns vorstellen, an die Gemeinde das Grundstück zu verkaufen, wo der Wendehammer drauf soll, wer Ihn dann auch immer baut und bezahlt. Wir zahlen dann normale Anschlussgebühren und verkaufen das Restgrundstück.


Über eine Rückantwort würden wir uns freuen.



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Hallo an alle Baurechtexperten, was bedeutet eine Abstandsbaulast?

Wir wohnen im Altstadtkern, zwischen unserem 6m breiten Haus und dem an unser Grundstück Grenzbebautes Nachbarhaus liegen weitere 6m. Unser Nachbar möchte Veränderungen an seinem Haus tätigen, dafür bekommt er nur eine Baugenehmigung wenn wir einer Abstandsbaulast auf unserem Grundstück zustimmen. Was bedeutet dies für uns? Wertverlust bei Verkauf? Was wäre wenn unser sehr altes Haus abgerissen und neu aufgebaut werden müsste, heißt das die neue "fiktive" Grenze liegt bei der 3m Abstandsbaulast? Welche Rechte hat der Nachbar dann z.B. Fenster einziehen? Vielen Dank

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