Was bedeutet Antiautoritäre Erziehung?

7 Antworten

Oh man. Es ist echt ganz schön krass, was hier alles so steht.

Aber an sich ist das kaum etwas von dem, was der Begründer der anti-autoritären Erziehung meinte. (A.S. Neill, der die ganze sache aber eigentlich selbstregulierende, autonome oder freie erziehung bezeichnete)

Also. Antiautoritäre Pädagogik richtet sich NICHT gegen Autorität, nur gegen UNNÖTIGE unterdrückung der selbstentfaltung - gegen autoritäre systeme oder auch autoritarismus!!! Ich hab bisher auch immer gedacht "Ach, die Antiautoritären Kinder sind die, die anderen ins gesicht spucken dürfen und um sikch schlagen dürfen - bei denen die eltern nur sagen "der darf das, ich stöhre sonst seine selbstentfaltung" -> NEIN! Falsch.

Neill betont, dass man freiheit nicht mit zügellosigkeit gleichsetzen darf und das man stets seinen gesunden menschenverstand wlten lassen soll.

Wogegen Neill tatsächlich ist, ist jegliche Form von Moralerziehung, da er meint, diese führe nur zu geheuchelter moral, wohingegen keine moralerziehung zu einen gesellschaftsstreben - und damit moralischem handeln - führt.

Ein Beispiel: Lässt eine Mutter ihr Kind eine Türe mit roter farbe bemalen, da sie denkt, es müsse sich frei entfalten, so hat sie überhaupt nichts von der Idee der antiautoritären erziehung verstanden!!! Ein weiteres Beispiel: EIn Passant bekommt von einem Schüler einen Lehmklumpen an der Kopf geworfen. Antiautoritär - Er geht zu ihm und haut ihm eine runter und das kind wird eindeutig wissen, weshalb. Es hat die Rechte des PÜassanten missachtet.

Nicht Anti-Autoritär: Der Passant geht zum Schulleiter und beschwert sich, das Kind bekommt Taschengeldentzug -> Schlecht, da nun eine Frage von Gut un Böse daraus gemacht wird. zudem die bestrafung die in keinerlei bezug zur Tat steht.

Ich hoffe, ich konnte die Idee dieser Pädagogik ein wenig klarer machen. Das Kind soll, soweit es kann selbst entscheiden, jedoch KANN ein 3Jähriger noch nicht entscheiden, wann er ins bett muss, daher wird er ins bett geschickt. oder: Auf Bäume klettern lassen - Ja. Auf Dächer klettern lassen - Lebensgefährlich -> NEIN! Freheit, solange die freiheit der anderen nicht beeinträchtigt wird.

Ziel Für Neill sind, Glückliche Kinder - eine Glückliche gesellschaft. Und Glücklich wird man, wenn man sein interesse gefunden hat.

erziehung ohne, dass die eltern für kinder eine autorität darstellen, dh. diese in gewisser weise nicht bevormunden und sie eher machen lassen "les se faire". "sie werden schon ihre erfahrungen machen"

Das ist nicht ganz richtig.

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Googel mal ein bißchen. Ich möchte dazu noch bemerken, daß leider, LEIDER viele Eltern eine antiautoritäre Erziehung mit einer NICHT-Erziehung verwechseln!!!! Eine antiautoritäre Erziehung ist sehr wohl eine Erziehung und das Kind lernt sehr wohl die Konsequenzen seines Handelns kennen. (z.B. wenn es Essen auf dem Boden schmeißt, kriegt es nicht noch mal Essen). Viele Eltern, vor allem in den 70ern wollten ihre Kinder nicht so autoritär erziehen, wie sie selbst erzogen worden sind, mit Prügeln, nix-sagen-dürfen und so. Leider haben viele Eltern die nicht-autoritäre Erziehung mit eben gar keiner Erziehung verwechselt und wundern sich, daß ihnen die Kinder über den Kopf wachsen und sie "nicht mehr mit den Kindern fertig werden".

Viele DHs für diese Antwort. Leider stand sie noch nicht, als ich meine geschrieben habe.

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Früher vor zehn Jahren... Da ging ich noch auf die Grundschule, hatte kein Handy, habe den ganzen Tag draußen auf der Straße gespielt, wenn jemand in der Schule "verliebt " war hat man die Person in den Pausen gesucht, um in der Nähe zu sein... Keine Handys, wenn man mal telefonieren wollte, dann mit dem Haustelefon.

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12-13-Jährige wollen Tipps zur GV.
Es wird in den ersten Dates rumgemacht... Die Straßen sind leer.
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Ich sag's mal wie es ist: Ich kann Kinder nicht leiden, würde schon sagen das ich sie regelrecht hasse. Sie sind laut, frech, nie mal ruhig, pöbeln, können sich nicht benehmen und die Eltern wollen es dann nicht mal einsehen, weil sie ja noch so klein sind.

Auch das es toll sein soll, die 9 Monate im Bauch umher zutragen, versteh ich einfach nicht. Am Ende versauen sie einen die Figur, viele bekommen Dehnungsstreifen und untenrum machen sie einen auch nicht "schöner"

Sind sie auf der Welt muss man gesetzlich sich bis 25 um sie kümmern, für Sie bezahlen. (Und Kosten sind bei Kindern ja auch nicht klein)
Vollzeit in den Job kann man auch nicht. Auch wenns Elternteil gibt, usw. Aber Man ist erstmal raus und selbst wenn der Vater/Mutter und die Großmütter/Väter sich alles aufteilen geht's ja nicht, weil man kleine Kinder nicht (lange) allein lassen kann.

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