Was bedeutet " Gartenland" bei der Grundstücksberechnung?

7 Antworten

 

Nun verlangt der Käufer aber " Bodenrichtwert" wie Bauland

 

Das kann er auch verlangen, allerdings wird kein Vertrag zustande kommen, wenn Du das nicht zahlen willst.

Nur zum Verständnis: Auch wenn es Bodenrichtwerte gibt, dann heißt das nicht, dass nur diese Preise bei einem Verkauf verwendet werden dürfen.

Vielmehr spielen diese Richtwerte in der Regel nur bei einer Verkehrswertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken eine Rolle.

Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn ein Grundstück zwangsversteigert werden soll und hierfür der konkrete Wert benötigt wird.

Ein weiteres Beispiel wäre auch eine Gütertrennung bei einer Ehescheidung. Hier wird dann der Wert des gesamten Grundstücks benötigt, um eine finanzielle Aufteilung vornehmen zu können.

Ansonsten gilt auch hier weitestgehend Vertragsfreiheit. Der Verkäufer macht Dir ein Angebot, dass Du entweder annehmen oder ablehnen kannst.

Ohne die genauen örtlichen Verhältnisse zu kennen, ist eine abschließende Beurteilung unmöglich.

Handelt es sich nicht gerade um eine Fläche für ein Reihenhaus, sind 200 m² nicht selbständig bebaubar. Es handelt sich also um eine Arrondierungsfläche. Derartige Grundstücke werden üblicherweise mit 10 % des Bodenrichtwerts gehandelt. Ansonsten ist der Markt immer schlauer und der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage.

Bei uns wird  auch eine Arrondierungsfläche größer 100 qm je nach Lage, Zuschnitt und erlaubter möglicher Nutzung nicht unter 50 % des BRW verkauft. 

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Es wird ja niemand gezwungen den Preis zu zahlen. Ist der Käufer enorm dran interessiert, wird er auch über Richtwert zahlen. Ist der Verkäufer zum Verkauf gezwungen wird er auch unter Richtwert verkaufen. Für 200 qm Gartenland innerhalb der Ortslage kann ich den Baulandpreis erzielen. 

Also wäre in diesem Fall ein Baulandpreis durchaus üblich?

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Gartengrundstück wird nach Verkauf Bauland!?

Hallo liebe Forenuser,

ich habe eine Frage zu einem Grundstücksverkauf. Ich habe einen Teil meines Gartens an einen Nachbarn verkauft (etwa 250qm von 1550qm). Der Garten ist bzw war auch als Gartengrundstück im Grundbuch ausgewiesen. Der Nachbar hat neben dem Garten ein Haus mit kleinem Garten gehabt. Er hatte also Bauland angrenzend zu meinem Garten. Nach dem Verkauf habe ich eine Fortführungsmitteilung aus dem Liegenschaftskataster bekommen aus dem hervor geht dass er das gekaufte Gratenstück nach der Fortführung als Wohnbaufläche laufen lässt. Er hat das neue Stück mit seinem vorhandenen 500qm großen Wohnbauflächengrundstück auf dem sein Haus stand vereint. Wie genau geht das? Ich dachte sowas ist gar nicht möglich? Hat er das selber beantragen müssen oder macht das die Stadt automatisch? ( Die Frage ist wichtig für mich da ich wissen will ob er mich beschissen hat)

Ich danke euch im voraus für die Beantwortung meiner Fragen.

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Grundstückspreis wie berechnen?

Hallo Zusammen,

Wir denken daran uns ein Grundstück zu kaufen (ca.1100qm) unbebaut.

Wo bei wir beim Amt für Bauberatung gefragt haben und Bebauen dürfen wir 13x14m plus eine Garage rechts und eine Garage links (also je 3m breit).

Der Verkäufer hat uns gebeten Ihm ein Angebot zu machen.

Der Bodenrichtwert bei uns ligt bei 230 euro pro qm.

Jetzt meine Frage ist alles als Bebaubaresland zu sehen oder ein teil davon als Nutzfläche?

Alles als Bebauungsland zu sehen sprengt unseren rahmen, wenn wir aber nur da nach gehen was man wirklich bebauen darf könnte man es schon bezahlen.

Noch eine frage wo finde ich heraus wie teuer bei uns Nutz-Gartenland ist?

Vielen dank im vorraus für eure hilfe.

mfg

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Kauf eines Erbpachtgrundstückes von der Gemeinde

Hallo zusammen,

wir haben folgende Situation und leider konnte ich bis jetzt auch nach stundenlanger Suche im Netzt noch nicht richtig fündig werden. Vielleicht könnt ihr mir ja hier weiterhelfen.

Wir haben uns ein Haus zum Kauf angeschaut, das auf einem Erbpachtgrundstück steht. Verpächter ist in unseren Fall die Gemeinde. Der bisherige Pächter zahlt eine Minipacht von ca. 100 €/Jahr. Der laufende Erbpachtvertrag läuft noch 40 Jahre. Mit dem Haus und dem Verkäufer des Hauses sind wir uns soweit einig über den Hauspreis, es hängt jetzt quasi nur an der Gemeinde. Wir würden das Grundstück gerne kaufen und auch die Gemeinde ist grundsätzlich zum Verkauf bereit. Die Gemeinde hat nur sehr hohe Preisvorstellungen, sowohl für den Kaufpreis als auch für eine neue Erbpacht. Die neue Erbpacht soll 650 €/Monat betragen.

Wir würden aber wie gesagt auch lieber das Grundstück erwerben und sollen nun ein schriftliches Angebot mit unserem Wunschpreis und Argumenten für diesen Preis schreiben.

Gibt es dazu irgendwo im Netz Hilfestellungen oder Musterschreiben? Kann da vielleicht jemand behilflich sein. Unser Wunschpreis ist natürlich viel geringer und von daher muss dieser Preis im Schreiben gut begründet werden.

Das Grundstück hat 1.000 qm, das Baufenster ist 330 qm groß. Der Rest ist sozusagen Gartenland, dass auch nie Bauland werden wird. Kann die Gemeinde für die gesamten Quadratmeter den Bodenrichtwert verlangen?? Oder kann man argumentieren, dass das Gartenland zu einem geringeren qm-Preis berechnet werden muss?

Viele Grüße

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Was ist ein Sondernutzungsrecht des Gartens wert?

Hallo,

wir haben zu 2 Parteien ein Haus gekauft mit gemeinsamer Gartennutzung. Meine Frau und ich wohnen im 1. OG.

Meine Schwester rund ihr Mann im EG. Die beiden haben hier bereits mehr gezahlt, da sie den direkten Gartenzugang haben.

Nun wollen Sie uns den Garten per "Sondernutzungsrecht" abkaufen, damit wir das in der nun fälligen Teilungserklärung gleich mit einbeziehen.

Der Bodenrichtwert beträgt 216€/qm. Unsere Hälfte des Gartens entsprechen 120qm.

Was wäre ein berechtigter Preis, den ich von meiner Schwester für unsere Hälfte des Gartens verlangen kann?

bzw. wie hoch wäre wohl mein Wertverlust? Der Bodenrichtwert kann es ja nicht sein, da man im Garten nicht baut. Ausserdem handelt es sich ja "nur" um ein alleiniges Sondernutzungsrecht.

Der Notar Termin steht für nächste Woche. Bin also dringen auf Hilfe angewiesen.

Danke!

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Grundbesitzer ausfindig machen?

Hallo miteinander,

ich benötige doch mal ein paar Ideen. Ich bin auf der Suche nach dem Besitzer eines Flurstückes, das meinem Grundstück vorgestellt ist. Ich habe quasi eine Notzuwegung, die auch nicht bebaut ist.

Es handelt sich um ein Grundstück, das gerade mal 40gm groß ist und nur die Einfahrt betrifft.

Ich habe nun einen Grundbuchauszug für das Grundstück, dort steht auch ein Name drin. Ich habe jetzt herausgefunden, dass der seit knapp 50 Jahren nicht mehr lebt. Es gibt aber keine weiteren Einträge im Grundbuch.

Des Weiteren habe ich mal beim zuständigen Amt für Grundbesitzabgaben nachgefragt, weil irgendwer muss ja die Steuern bezahlen. Dort bekomme ich aufgrund des Steuergeheimnisses keine Auskunft. Klar.

Das Notariat kann ja auch nur den Grundbuchauszug ziehen. Dort komme ich auch nicht weiter.

Hat noch irgendjemand eine Idee? Ich komme irgendwie nicht weiter.

Gruß Paule

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Gartenland als bebaubares Land kaufen

Wir wollen ein Nachbargrundstück kaufen, das nach unseren Infos beim Katasteramt als Gartenland registriert ist. Vom örtlichen Bauamt wurde uns gesagt, dass es möglich ist, dieses Land zu bebauen. Nun liegt uns der Entwurf des Kaufvertrages vor. Uns gefällt nicht, dass wir demnach Gartenland kaufen, aber den Preis für ortsübliches Bauland bezahlen sollen. Der Makler sagt uns, dass die Verträge gleich fertig sind und dort nicht Bauland oder ähnliches stehen kann. Das Land wäre bebaubar nach §34. Der Verkäufer lässt nicht mit sich reden, will nicht mit dem Preis runtergehen. Wir sind jetzt skeptisch, ob wir einen Fehler machen und viel zu viel bezahlen. Sollte man sich beim Kaufpreis nun am Garten- oder am Baulandpreis orientieren? Können wir auf einer anderen Bezeichnung bestehen?

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