Was bedeuten Dipole bei den Van-der-Waals-Kräften?

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3 Antworten

Die Erklärung von Aleksakisu ist zwar insofern richtig, dass sich 2 Pole ausbilden, also 2 (Teil-)Ladungen, aber dies passiert zwischen verschiedenen Bindungspartnern. So z.B. in H2O. Die Elektronegativitätsdifferenz zwischen O und H zusammen mit der Symmetrie des Moleküls ist ausschlaggebend für die Entstehung des Dipols. Das O ist hier negativ polarisiert und Das Ende mit den beiden Hs positiv. HCl wäre ein anderes Beispiel.

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Kommentar von Aleksakisu
08.04.2016, 01:24

Bist du dir sicher? Meines Wissens nach ist meine Beschreibung bei Van-der-Waals-Kräfte, um die es in der Frage geht, schon die Richtige. Die bei den Van-der-Waals-Kräften auftretenden Dipole sind doch eigentlich immer temporäre Dipole, oder? Müssten bei deiner Beschreibung nicht Dipol-Dipol-Wechselwirkung (im Fall von HCl) oder sogar Wasserstoffbrückenbindungen (im Fall von H2O) auftreten?

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Stell dir mal vor, du hast 2 Kugeln. Das sind jetzt mal unsere Atome. Jede davon ist mit einer Murmelbahn umrundet. das sind unsere Außenschalen.  Und jetzt verbinden wir die Beiden Murmelbahnen zu einer. Wir haben also Elektrodenpaare gebildet, sprich die Bahnteile miteinander verbunden. Jetzt haben wir eine Große Murmelbahn, um 2 Atome, das ganze heißt jetzt Molekül und die Murmelbahn ist die gemeinsame Außenhülle. Normalerweise laufen die Murmeln jetzt immer im Kreis, und verteilen sich gleichmäßig. Jetzt liegt aber eine Seite tiefer als die Andere und die Murmeln sammeln sich dort. Die Murmeln sind unsere Elektroden. Und plötzlich sind alle Murmeln unten und keine mehr oben. Die Untere Kugel ist jetzt negativ geladen, die andere positiv. Weil die Murmeln sind ja negativ geladen.

So entsteht eine positive und eine negative Seite. Wenn wir dann noch so ein Kugel/Murmelbahn-Konstrukt haben, dass genau so funktioniert, dann ziehen sich die Positiven und Negativen Ladungen an, und es entsteht eine Anzeihungskraft, die Van der Waals Bindung.

desto größer die Murmelbahnen, desto eher fallen die ladungsverschiebungen auf, und desto stärker sind die Kräfte.

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Du kannst es dir so vorstellen, dass du ein Atom hast, bei dem sich die Elektronen auf einer Seite des Atomkerns ansammeln. Diese Seite ist dann negativ geladen, die, wo der Atomkern ist, positiv. Das ist ein Dipol, weil es auf einer Seite einen positiven und auf der anderen Seite einen negativen Pol hat.

Ganz so sieht das in der Realität nicht aus, aber so kannst du es dir vorstellen, wenn du ein Bild vor Augen haben möchtest. Ich hoffe, das hilft dir weiter :)

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Kommentar von Julia220500
07.04.2016, 16:38

Vielen Dank ! :)

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Kommentar von musicmaker201
07.04.2016, 16:49

Du meinst das richtige, drückst es aber leider falsch aus :)

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