Was bedeuten diese Wörter:Reisekaiser,Pfalz,Lehen und Rituale?

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5 Antworten

Reisekaiser=Der Kaiser reist rum, es gibt keinen Regierungssitz

Pfalz=Die Orte wo sich der Kaiser aufhält, diese sind im ganzen Land verteilt

Lehen=geliehenes Land, früher wurde Land verliehen dafür musste der Empfänger dann in den Krieg für den Lehensherr

Ritual weiß ich nicht

Hallo, Erst einmal solltest du wirklich Wikipedia kennen, hier bekommst du auf wirklich alles einwe präzise, erschöpfende Antwort, da szeht dann unter den von dir grfragten Begriffen ein nzumeist längerer Text, der alles haarklein beschreibt. Aber sicher wilst du was Stichworthaftes? Alsao gut: Wenn du im Mittelalter Kaiser sein solltest, gehört die rechtlich gesehen ja dein ganzes Kaiserreich, und von den Erträgen dieses Landes lebst du ja auch und finanzierst deine ganze Hofhaltung. Aber es gab damals eben kein Internet, kein Telefon und Briefe mussten von Reitern durchs Land gebracht werden. Auch war man so als Kaiser nie sicher, das die untergebenen, denen man die Verwaltung seines Besitz übertragen hatte auch ehrlich wearen, und nicht einfach in die eigene Tasche wirtschafteten. Also ging man als Kaiser auf Tounee durch sein Reich, um sich per Augenschein selbst ein Bild zu machen. So ein Kaiser war damals eben auch ein Top-Prommi, aber auch ein Ziel für Überfälle, schließlich reiste so ein Kaiser, um überhaupt auch als Kaiser erkannt zu werden (denn es gab ja auch weder Fotos, noch Presse noch Fernsehen, also musste mabn den Kaiser eben an seinem Auftreten und dem ganzen Tross erkennen. Das ist ja heut auch nicht anders, wenn der US-Präsident herunreist. Und da so ein Kaiser nun mal nicht in einer Handwerker-Herberge mit all sxeinen Leuten absteigen kann, und auch nicht so einfach auf irgend einem Feld kampieren kann, unterhielten seine untergebenen eben spezielle, burgähnliche Palaste, die bereit standen, kommt mal wieder der Kaiser vorbei, dies waren die Pfalzen. Und die untergebenen des Kaisers - also Adlige eines niedrigeren Ranges haben eben ihren Anteil des Kaiserreiches, den sie praktisch wie ein persönliches Eigentum verwenden durften eben als Lehen bekommen (denn eigentlich war es ja das persönliche Eigentum des Kaisers) dafür haben sie aber auch gegenseitige Treue geschworen, und waren auch gegenseitig zum Schutz verpflichtet. Also brauchte der Kaiser irgendwie Hilfe, z.B. um einen Krieg zu führen, konnte er von seinen Lehensleuten Soldaten anfordern, umgekehrt stabnd er mitr seinen Leuten auch dem Lehensnehmer zur Seite, wurde der angeriffen - und die Bereuitstellung dieser temporären Regierungssitze, den Pfalzen gehörte eben auch zu dieser Verpflichtung. Und jetzt zu den Ritualen: Schon das ich diese Antwort muit einem Hallo begonnen habe, ist ein Ritual, ebenso diese "Sehr geehrter Herr..." und "mit freundlichen Grüßen" sind Rituale, denn auch ohne die wäre der Sinn des Briefes ja gegeben. Ein Ritual ist also eine festgelegte, symbolische Handlung, oft mit bestimmten, festgelegten Wortformeln, und ebenso festgelegten Handliungen verbunden, Ein ngutes Beispiel ist heute so ein Staatsbesuch eines Präsidenten: da wird ein roter Teppich ausgerollt, da treten eine Kompanie Soldaten an, die da in langer Reihe strammstehen, an denen der Präsident dann vorbeilaufen muss, dabei könnte er ja gleich von der Gangway in sein Auto steigen, da werden in festgelegter Reihenfolge die Nationalhymnen gespieltm, und da spielt die Wichtigkeit des Gastes auch eine Rolle, wer jetzt diesen Gast begrüßt, die Kanzlerin, irgend ein Minister oder nur ein Staatssekretär. Auch wie sich die beiden begrüßen, mit einer Verbeugung, einem Händedruck oder nur einem kurzenn gesprochenen Gruß - oder einst in sozialistischen Ländern der Bruderkuss - alles dies sind festgelegte Rituale. Oder schau, was cabläuft, wenn die Queen vorm britischen Oberhaus ihre Kronrede hält, Mit dem Zeremolienmeister der an die extra dafür geschlossene Tor genau drei mal klopfen muss, die Formel, bevor die Königin den Saal betreten darf usw. alles Rituale, lange zeit festgelegt, die dann den nRang des so eingeführten allen klar machen, das da eben nicht einfach nur eine ältere Oma den Saal betritt. Ond damals im Mittelalter, wo ja nuiemand genau wusste, wie der Kaiser nun wirklich aussah, dienten solche Rituale eben auch, um sich als Kaiser auszuweisen. Also beende ich das hier wieder mit einem Ritual: Ich wünsche die Erfolg bei deiner Arbeit Mit freundlichem Gruß

Pudelcolada 30.04.2016, 18:20

Dein Beitrag gefällt mir inhaltlich sehr!
Von der Gestaltung her allerdings nicht, jetzt habe ich Augenkrebs.

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Reisekaiser sind Kaiser mit wechselndem Regierungssitz.

Mit der Pfalz ist meist eine bestimmte Region im Heiligen Römischen Reich gemeint.

Lehen steht meist für Rechte und Pflichten.

Rituale sind nach Vorgaben ablaufende Handlungen.

Damit kannst Du auch punkten: Das "Tausendjährige Reich" bzw. das Heilige Römische Reich Deutscher Nation (9. Jh. -1806) hatte nie eine Hauptstadt. Deshalb haben Historiker für die mittelalterlichen "Reisekaiser" sogenannte Itinerare, d.h. eine Liste der Reiserouten erstellt, um zu wissen, wo die wann waren. Die Kaiser (Könige) machten unterwegs keineswegs nur auf ihren eigenen Pfalzen Quartier, sondern z.B. auch in Klöstern. Als Städte an Bedeutung gewannen, beherbergen auch sie oft den jeweiligen Kaiser, um ihn sich geneigt zu machen. (Itinerar kommt von lat. "iter", der Weg) 

Das müsste alles in deinem Geschichtsbuch stehen. Du solltest im Unterricht aufpassen und bei den Hausaufgaben nicht so faul sein. Glaubst du, es ist gut, immer den einfachsten Weg zu gehen und andere um Rat zu fragen? Damit wirst du im Leben nicht weit kommen, vielleicht noch nicht einmal zum Sozialamt.

Weil ich aber so lieb bin, helfe ich dir trotzdem.

Das Reisekaisertum ist eine Herrschaftsform im Früh- und Hochmittelalter des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Der Herrscher wirkte nicht von einem festen Regierungssitz aus, sondern reiste im Kaiserreich umher und herrschte quasi vom Sattel aus. Wenn man also irgendetwas vom Kaiser wollte, musste man ihm hinterher reisen.

Eine Pflaz ist ein Herrschaftssitz, in denen der Kaiser auf seinen Reisen Station hielt. Kaiserpfalzen waren meist reiche Städte, die es sich leisten konnten, den Kaiser regelmäßig auszuhalten: Es kostete schließlich enorm viel Geld, wenn man den Kaiser und sein ganzes Gefolge zu bewirten. Ein berühmtes Beispiel für eine Kausierpfalz ist die Stadt Aachen, sie war eine der wichtigsten Pfalzen Karls des Großen.

Das Lehenswesen ist die Gesellschaftsform des Mittelalters (Feudalherrschaft): Der oberste Grundherr (Kaiser oder König) konnte seinen gesamten Landbesitz natürlich nicht selbst bewirtschaften, deshalb "verlieh" er das Land an ihm untergebene Herzöge. Die Herzöge verliehen es weiter an ihre Grafen u.s.w. Die Lehensmänner mussten ihren Lehensherren im gegenzug Treue schwören und ihnen in den Kampf folgen, wenn der Lehensherr zu den Fahnen rief, sowie ihm einen gewissen Teil ihrer Erträge als Abgabe leisten.

Rituale sind kultische Handlungen nach einem festen Ablaufschema. Beispiele sind zum Beispiel das Heilige Abendmahl, eine Hochzeitsmesse oder eine Taufe.

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