Was bedeuten diese Formulierungen in einem Arbeitsvertrag?

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4 Antworten

Hallo Norbert :)

Ich arbeite selbst bei einem Verlagshaus & teile an sich die Ansicht des von dir genannten Redakteurs -----------> ich bin der Ansicht, dass solche Verträge mehr eine Art rechtliche Absicherung aufgrund Urheberrechten (Fotos/Texte) und Pro-Forma-Geschichte sind (dazu weist er sicher auch viele Passagen auf, da bin ich überzeugt davon; ich kenne solche "Verträge" selbst gut - die werden von externen Juristen ausgearbeitet, die das Ganze so neutral wie möglich halten müssen, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen).

Meine Meinung dazu ist, dass sich für dich wohl nichts ändern wird und die erste genannte Klausel eher sogenannte "Exklusivberichte" betrifft ---------> also Artikel, die eine Zeitung dir explizit als exklusiv auftragen würde. Irgendwelche Vereinsmitteilungen oder Kurznachrichten über z.B. Büchereiöffnungszeiten oder sowas in der Art gehen automatisch (auch bei uns, wo es zwei Zeitungen gibt, die das selbe Gebiet abdecken) an beide Zeitungen. Man muss ja ALLE informieren!

Geschätzte 99 Prozent unserer freien Mitarbeiter sind sowohl für uns, als auch für die andere Zeitung vor Ort zuständig & beliefern diese auch seit Jahrzehnten. Wir haben solche Verträge auch - eine Exklusivmitarbeit für ein Blatt ist darin aber nicht Gegenstand.

Problematisch wird es nur, wenn ein Mitarbeiter Exklusivthemen von uns z.B. der anderen Zeitung zuspielt & wir das erfahren würden. Dann würde der Passus greifen, dass die Arbeit "behindert" bzw. wie hier "beeinträchtigt" wird.

Ansonsten halte ich das für eine Pro-Forma-Sache. Am besten sprichst du nochmal mit dem Verlagsdirektor.

Alles Gute ---------> hoffe dir helfen zu können :)

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Grüss dich also im ersten Absatz heisst es dass du kein anderes Unternehmen was in Konkurrenz zu den jetzigen steht tätig sein darfst.
Im zweiten Absatz steht Desweiteren dass du sehr wohl für ein anderes Unternehmen tätig sein darfst allerdings darf dies nicht in Konkurrenz zu deinem jetzigen stehen und dort auch Aufträge annehmen. Die Tätigkeit aber darf die Tätigkeit bei deinem ersten Unternehmen nicht gefährden bedeutet dass dort keine Arbeiten annehmen die deine Aufträge vom ersten Unternehmen gefährden würden bedeutet wenn du dort Aufträge angenommen hast müssen diese vorrangig erledigt werden. Gefährden bedeutet weiterhin das du die Aufträge des zweiten Unternehmens so erledigen musst das diese nicht dazu führen dass du die ersten Aufträge nicht mehr erledigen kannst zeitlich gesehen terminlich gesehen. Ich vergleiche das immer so du hast einen Job der tagsüber ausgeübt wirdwenn du zusätzlich als Bäcker arbeitest arbeitest du nachts und bist tagsüber zu müde um deinen Tagesjob zu erledigen. Das würde eine Gefährdung für den Job am Tag bedeuten. Ich hoffe du hast mein Chaos verstanden liebe Grüße

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Satz 1 bedeutet, dass Du ohne Zustimmung nicht für die andere Zeitung arbeiten darfst.

Satz 2 bedeutet, dass die Arbeit für die zweite Zeitung Dich zeitlich und von der Belastung her nicht soweit beeinträchtigen darf, dass darunter die Arbeit für die erste Zeitung leidet.

In der Praxis darf also nicht die Situation entstehen, dass Zeitung 1 anruft und Du abwimmelst, "ich muss noch ... für Zeitung 2 erledigen".

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Wenn beide Verlage das fast identische Verbreitungsgebiet haben, hast Du ein Problem, wenn Du beide Verlage mit den selben Themenbereichen versorgst.

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