Was bedeuten die Buchstaben bei Klaviernoten über der linken Hand? Akkorde?

4 Antworten

Das sind Akkorde. Entweder du spielst die Noten die da stehen bei der Linken oder du spielst den Akkord, so tönt es auch gut es ist aber einfacher nur den Akkord zu spielen.

NAtürlich ist es aber viel schöner wenn man die Noten unten auch spielt und wenn du die Akkorde eh nicht kennst musst du sie einfach nicht beachten

ok, vielen dank schon mal dafür. Aber wie sieht es aus, wenn da zwei Buchstaben zusammenstehen, z.b.: G/B ?

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"Man muss nie, man kann auswählen." Diese Buchstaben sind Angaben für den Begleitakkord. Das kannst du selbst mit der linken Hand machen oder andere Instrumente wie Gitarre oder Bass dazunehmen.

Das ist eine gute Gelegenheit, die linke Hand auch richtig anzufangen und die Noten kennen zu lernen. Du kannst diese Buchstaben mit einem tiefen Grundton für den ganzen Takt ausführen, mit 2 passenden Tasten oder am Besten mit allen Tönen, die zum Akkord gehören. Diese Akkorde kannst du selbst auch als laufenden Bass ("Walking Line") mit hintereinander angeschlagenen Tönen spielen..... und auf verschiedenen Höhen. Wenn man sich die Akkorde gut einübt, kann man schnell jedes Lied begleiten, ähnlich wie eine Gitarre als Begleitung benützt wird. Hier eine Seite, die die zeigt, welche Tasten zu welchen Akkorden ( und den Umkehrungen)gehören.

http://www.8notes.com/piano_chord_chart/C7.asp

Auf der obersten Zeile kannst du die jeweiligen Buchstaben anklicken. Auf der linken Leiste siehst du fast alle Akkord-Möglichkeiten zu diesem Buchstaben: Die Angaben sind englisch, also... major = Dur, minor = moll, B = H, Bb = B, scale = Tonleiter .... jeweils links unten.

Lieben Gruss mary

Du fragst auch nach G/B. Das nennt sich "slash cord". Ich gehe von der englischen SChreibweise aus, dann bedeutet das B ein deutsches H.

slash bezieht sich auf die Schreibweise des Akkords mit dem Schrägstrich. G besteht aus den G-Dur -Tönen g, h, d . Das besondere an den "slash"- akkorden liegt in der Verbundenheit mit den vorher und nachher gespielten Akkorden. Hier soll der slash-Ton am gleichen Ort bleiben und Ruhe und Gebundenheit im Stück vermitteln. (... in diesem Fall das h)

Wenn in den anderen Akkorden auch h vorkommt, soll man seinen Fingersatz so wählen, dass das h immer das gleiche bleibt. So wie ein Mittelpunkt, um den sich die anderen Akkorde bilden. Dabei werden die anderen Akkorde in verschiedenen passenden Umkehrungen in die Nähe des slash-Tons plaziert.

Wenn du mir die 2 Akkorde vor und 2 nach dem slash-Akkord schreibst, kann ich dir passende Umkehrungen und einen Fingersatz empfehlen, mit dem deine Hand möglichst ruhig auf den Tasten liegen bleibt.

.... oder schau mal selbst: http://de.wikipedia.org/wiki/Slash-Akkord

.... und "Orgelpunkt" .....

Lieben Gruss mary

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@autsch31

PS: ...und die Vorzeichen kannst du umsetzen? Bei G-Dur hast du ein #, das bedeutet, dass du jede f-Note um einen halben Ton erhöht spielen musst. Also fis, das ist die rechte schwarze Taste neben dem f. ...und so klingt es schon viel besser oder sind noch mehr Vorzeichen inden Noten?

LG mary

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Hallo philiqq.

Hier die 2. Antwort, damit der Text nicht zu lange wird. Das Lied in deinem Link ist G-Dur. Zum Anfang spielst du mit der linken Hand nur die einzelnen Noten im Bassschlüssel. Achtung, hier sind die Noten eine Linie tiefer notiert. Mach von den Notenblättern vergrösserte Kopien, dann kannst du dir Notizen zu den Noten schreiben. Damit lernst du leichter Noten lesen und spielen.

Um alle "FIS" einen kleinen Kreis mit Bleistift malen, das siehst du damit sofort. Manchmal gehen die Noten mit Hilfslinien hoch. Auch da hilft es sehr, wenn man sich die Buchstaben dazu schreibt. Das nächste sind die richtigen Fingersätze, damit du ohne Unterbruch rauf und runter "laufen " kannst. Die erarbeitet man sich, indem man für jeden Finger eine Zahl dazuschreibt. Daumen ist immer 1. Zeigefinger 2 ... usw.

Hier zum Einspielen ein paar Tonleiter für beide Hände im richtigen Fingersatz. Immer mit der schwächeren Hand zuerst anfangen! Dann die andere und nach ein paar Tagen mit beiden Händen ganz langsam.

http://www.audiblefaith.com/artists/rharrell/music/images/pianscal.pdf

Dann bei deinen Noten den Takt üben mit Klatschen und laut zählen. 4/4 kann man bei diesen Noten in Achtel aufteilen > 1 und, 2 und, 3 und, 4 und. Ev. auch das 1 mit dem Fuss mitklopfen. Noten mit Punkt werden um die Hälfte länger ( 3/8), Noten mit kleinen Fahnen sind nur 1/8. z. B. im 3. Takt ... 1 und 2 .... und ....3 und 4 .... und. Je mehr Körperteile und Sinne du einsetzt, umso schneller lernt das Gehirn damit Takt, Noten und Finger richtig kombinieren.

Genauso wie die Tonleiterübungen sollst du mit den Akkordübungen mit beiden Händen anfangen. Ebenfalls die schwächere Hand zuerst. Beispiel C-Dur Akkord: c ..e..g , dann die Umkehrungen e..g..c und g..c..e (englisch > C major)

http://www.8notes.com/piano_chord_chart/C.asp

danach C-moll (C minor anklicken).... und später in der oberen Leiste die weiteren Akkorde G und D usw. üben. Ganz unten links stehen Buchstaben und "scala" Das sind die Tonleiter zur jeweiligen Tonart mit kurzen Angaben zu den Fingersätzen und zum Hören anklicken. Wenn die linke Hand die Akkorde gut findet, kannst du im Lied anfangen die ganzen Akkorde nach den Buchstaben zu spielen anstatt nur den einen Ton aus den Bassnoten.

Mit diesen Grundübungen,>> laut zählen und klatschen trainierst du deinen "inneren" Takt, >>Tonleiter rauf und runter, machen die Hand klein und elastisch, >>Akkorde und Variationen dehnen die Finger und lassen die Tasten schneller finden, >> und ganze Stücke mit den Fingersätzen erarbeiten, vermitteln dir schliesslich ein verständnisvolles Üben und schnelle Fortschritte auf allen Ebenen. Weitere Tipps und Ergänzungen findest du bei >> autsch31.

Viel Spass mary

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