Was arbeiten die Hedge- / Private Equity- / Fonds-Manager den ganzen Tag eigentlich?

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5 Antworten

Einerseits könnte es sich bei den 20 Stunden um ein Alibi handeln, um ihren Job in eine arbeitsrechtlich anerkannte Form zu gießen.

Andererseits jedoch erfordert die Verwaltung von Finanzkapital ein enormes Maß an Informations-Sammlung und -Verarbeitung sowie Kontaktpflege. Nach allem, was ich über die Arbeitstage von Managern weiß, sind sie "entgrenzt". Das heißt, dass ihre Arbeit sich nicht auf einen festen Arbeitstag beschränkt. Sie auf neue Informationen und spontane Aktienbewegungen jederzeit reagieren können. Es ist also durchaus möglich, dass sie zwischen 08:00 und 18:00 Uhr gar nichts zu tun haben, dafür aber unangekündigt von 03:00 bis 07:50 Uhr auf die neuesten Markt-Ereignisse reagieren müssen.

Bedenkt man letzteres, sind die 20 Stunden nur auf dem Papier existent, um einen arbeitsrechtlich anerkannten Arbeitsvertrag zu ermöglichen.

Hossa, das ist nicht annähernd so easy wie das hier bei dir klingt.

Gerade weil die Fond Manager viel Verantwortung tragen (man denke an die Wirtschaftskrise) sind ihre Entscheidungen oft ein langes hin und her, ein Abwegen das NICHT auf den schlichten Bewertungen der Angestellten beruht. Die Entscheidung Aktien zu kaufen oder zu verkaufen ist bei kleinen Summen relativ ungefährlich. Bei Summen die gerne über den sechsstelligen Bereich hinaus gehen hängt da wesentlich mehr dran. Eine falsche Entscheidung und deine ganze Firma geht vor die Hunde.

Wenn die Entscheidung dann klar ist und man eine Aktie kaufen will ist das nicht annähernd so einfach wie wenn ihr von der Sparkasse Anlagen bekommt. Da wird geschachert wie auf dem Fischmarkt. Wer bietet mehr, wer kauft wie viel, ist die Konkurrenz auch interessiert, welche Risiken stecken da drin, welcher Gewinn ist zu erwarten, wie viel Einsatz lohnt sich, gehen die Kunde mit oder springen sie ab? Auch Herr Ackman wird nicht morgens auf stehen und denken "so,heute kauf ich mal VW" und dann hat er zwei Stunden später einen Anteil von 4 % der Aktien in der Tasche. Das wärs ja noch. Dann bedenke man, wenn ein deutscher Aktionär american Aktien kaufen will, kann er da ja nicht mitten in der Nacht anrufen, Zeitverschiebung sei Dank werden solche fetten Geschäfte teilweise mitten in der Nacht gemacht.

Mein Vater hat dieses Geschäft lange betrieben, hat gehandelt und beraten. Das ist zwar jetzt schon einige Jahre her, aber da hat sich nicht viel geändert.

xxx

Lady

Ich meine, die haben doch ihre Angestellten

Dann frage ich mich, was die ganzen Chefs in Deutschland den ganzen Tag machen, die haben doch alle ihre Angestellten ;-)

dass die Aktienkurse von alleine Arbeiten

Interessante Sicht der Dinge, dann muss sich damit ja keiner beschäftigen ;-) Allerdings muss man ja auch darauf reagieren, kaufen oder verkaufen.

Die können doch nicht den ganzen Tag vorm Computer sitzen und die Kurse beobachten, Nachrichten schauen und Entscheidungen treffen.

Natürlich, wieso auch nicht ? Das Vermögen der Kunden muss verwaltet und vermehrt werden. Manche Kunden beschäftigen sich 2h am Abend nur mit ihrem Depot. Was meinst Du, was da ein Fondsmanager zu tun hat ?

Ich kann zwar nicht einschätzen, wieso die angeblich geringe Handelstätigkeit des Managers ihn zum faulsten macht. Ein Manager ist doch nicht gleich gut, nur weil er 20 Werte am Tag kauft oder verkauft. Im Gegenteil, so einen Fonds würde ich ernsthaft in Frage stellen und wohl aus dem Portfolio nehmen.

Die haben sehr viel zu tun! Zum Beispiel dies hier: Es muss auch kompliziert dargestellt werden, weil sonst niemand darauf herein fällt! So passiert: ein Bankenkonsortium hat eine tolle Idee! Sie heißen meistens Rothschild, J.P. Morgan Salomon und sind doch immer die gleichen, die FED, in diesem realen Beispiel nennen wir sie mal " die Wiesentals!"

Man bietet zig tausenden Menschen die es sich nicht leisten können eine Immobilie an mit Vollfinanzierung. Das Einkommen einer Putzfrau zum Beispiel wird dann von der Bank im Nachhinein von 600 Dollar auf 1300 Dollar gefälscht, damit niemand einen Verdacht schöpft! Die Immobilie wird von einem geschmierten Gutachter deutlich höher eingeschätzt, als sie tatsächlich Wert ist. So kommen Milliarden Summen an faulen Immobilien zusammen, die im Wert nicht annähernd das Wert sind was im Kreditvertrag als Kaufsumme vereinbart wurde.

Die Käufer können die Kreditraten natürlich nicht aufbringen, man vereinbart also eine 6-monatiger Tilgungsaussetzung, um Zeit zu gewinnen. Nun hat man einen milliardenschweren Immobilienfond und Bankenfamilie Wiesental weiß nur zu genau, dass diese vielen einzelnen Objekte und deren krimineller Beschaffungshintergrund kaum zu überprüfen ist.

Der 10-Milliardenfont wird von Mosche Wiesental an andere Banken für 12 Milliarden verkauft, denn sichere Einnahmen der Gläubiger führen vermutlich zu guten Zinserträgen.

Auch dieses Konsortium veräußert das Gesamtpaket weiter und Erwerber drei ebenfalls, immer mit Gewinn, ohne genau zu prüfen, was sich dahinter verbirgt.

Nach ca. 7 Monaten beginnt das Desaster. Die Immobilienerwerber können nicht zahlen und bekommen die Räumungsklage. Sie ziehen in Zelte und / oder sind obdachlos! Die Immobilien können nicht mehr verkauft werden zu den zu hoch taxierten Preisen, stehen leer und verrotten. Das Bankenkonsortium - das letzte in der Kette - muss von Steuerzahlern gerettet werden, da sonst auch die Sparer leer ausgehen.

Banken-Familie Wiesental ist um ein paar Milliarden reicher, genau um die Milliarden, um die sich die Schuldenuhr der Steuerzahler ( des Staates) erhöht, der jetzt auch die inzwischen arbeitslosen, obdachlosen Ex-Hausbesitzer ernähren muss.

Von den staatlichen Rettungsmilliarden werden nur wieder Boni und Gehälter für die Banker gezahlt auch Rendite für die investoren und das Spiel beginnt von vorn.

Natürlich wollen wir keine Antisemiten sein und auch keine Rassisten - es darf weiter gehen!

Herr Ackermann wechselte dann zu einer Schweizer Gesellschaft, dort hatte sich ein Vorstandsmitglied erhängt, Ackermann trat zurück! So ein Ackermann

Die können doch nicht den ganzen Tag vorm Computer sitzen und die Kurse beobachten, Nachrichten schauen und Entscheidungen treffen.

doch und warum auch nicht.

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