Was angeben, wenn bei der Betriebsaufgabe kein Anlagevermögen etc. mehr vorhanden ist?

2 Antworten

Musst du denn was angeben, was es nicht gibt? Übrigens, das Finanzamt anrufen kann man immer. Die helfen gern. Ich wäre dir dankbar, wenn du kurz schreibst, wie du das Problem gelöst hast. Danke!

Du musst eine AufgabeBILANZ erstellen, keine Einnahmenüberschußrechnung.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, auch nach Betriebsaufgabe sind zu erfassen.

Der laufende Gewinn ist z.B. Gewerbesteuerpflichtig, der Aufgabegewinn nicht.

Wernn keine Gewerbesteuer wegen Unterschreitung des Freibetrages von 24500 Euro entsteht, ist es eigentlich egal.

Auch die GWGs zählen.

Das etwas abgeschrieben ist, spielt keine Rolle.

Der WERT, den alle Dinge und Werte der Firma zum Aufgabezeitpunkt haben, gegenüber dem Buchwert (also auch Null) ist der zu versteuernde Aufgabegewinn.

Ein GwG, das 100 Euro gekostet hat, voll abgeschrieben ist, aber einen Restwert von 10 Euro hat, verschafft Dir somit einen Gewinn von 10 Euro.

Ales was Du selber privat weiter nutzt musst Du in dieser Form versteuern, wie bei einer Sachentnahme

Vielen Dank für die Ausführliche Antwort. Jetzt hat's geklingelt.

Wenn ich noch mal eine Frage "nachlegen" dürfte:

Davon ausgegangen, ich hätte nur noch vier Dinge im Anlagevermögen, die auch keinen großen (Zeit-)Werte darstellen, und ich verkaufe diese jetzt noch vor Betriebsaufgabe... darf man das, oder wird das FA dann "misstrauisch" oder sowas in der Art? Wie gesagt, es geht hier nicht mehr um große Beträge. Keine Autos, Computeranlagen etc.

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Verstehe ich das richtig? Ich muss auch den ganzen Kleinkram mit aufführen? Im schlimmsten Falle die drei Kugelschreiber, die ich dann "privat" weiternutze? Oder ein Beschriftungsgerät , dass ich mal für 10 Euro in einer Sonderaktion erworben habe? Oh mein Gott!

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Wie fülle ich die Steuererklärung für ein Kleingewerbe bei Betriebsausgabe richtig aus?

Hallo Beisammen,

ich hätte da mal eine Verständnisfrage bezüglich des Aufgabegewinnes, Einkommensteuer beim Kleingewerbe (EÜR). Bei einem Kleingewerbe zahle ich mir ja -- vereinfacht gesagt -- kein Gehalt, sondern ich kann über das verfügen, was nach Abzug der Ausgaben übrig bleibt.

Die Einkommensteuer richtet sich auch nach den Einnahmen nach Abzug der Kosten. Der Einfachheit halber: nehmen wir an ich habe einen Gewinn von 5000€ am Jahresende. Auf die zahle ich meine Einkommensteuer. Wenn ich nun zum Ende des Jahres den Betrieb aufgeben würde, habe ich ja eben diese 5000,- in der Kasse, nicht wahr? Das würde bedeuten, dass ich -- sofern sich aus der Betriebsauflösung keine weiteren Kosten ergeben -- einen Aufgabegewinn von 5000€ hätte.

Was ich nicht verstehe ist, ob in diesem Fall quasi 2x Einkommensteuer für den gleichen Betrag erhoben wird. Weil: Gewinn aus Betriebseinnahmen = 5000€ + Aufgabegewinnn 5000€ = 10000€ ... oder muss ich bei der Erstellung der Schlussbilanz quasi dann doch irgendwie mein Gehalt geltend machen ... aber in dem Fall könnte ich meinen Aufgabegewinn ja einfach auf 0 runterrechnen?

Ich bin verwirrt und mir ist schon klar, dass ich mir bei der Betriebsaufgabe einen Steuerberater holen sollte, würde aber trotzdem gerne die Grundlagen verstehen, damit ich besser nachvollziehen kann, welche Steuerbelastung fällig wird (und ich entsprechend Rücklagen bilden kann).

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Steuererklärung abgeben was muss ich beachten und geht das auch rückwirkend?

Hallo,

Also Ich bin derzeit seit 3 Jahren ca. in ein und der selben Zeitarbeitsfirma.

Ich fahre mit mein Privatauto zu den Baustellen (Maler und Lackierer) und dabei kommen schon ein paar Tausend kilometer im Jahr zusammen.

Ich selbst habe mich noch nie damit beschäftigt daher stelle Ich die ganz einfache frage ob sich das Lohnen würde Zukünftig Steuererklärung abzugeben bzw. wenn ja, man diese auch Rückwirkend abgeben kann für die Jahre.

Ich selbst bin 28, keine Kinder, nie verheiratet oder der gleichen (ka ob solche Infos wichtig sind)

Aufmerksam wurde Ich dadurch das ein Arbeitskollege davon geschwärmt hatt der so ziemlich in der selben Situation bloß andere Zeitarbeitsfirma ist das er immer, für meine verhältnisse, viel geld an Steuer zurück bekommt durch solche erklärung.

Evtl. kann einer mal kurz beschreiben was man da so alles brauch, ob das einfach selbst zu machen ist oder doch ein Steuerberater von nöten ist usw usw.

Freu mich über jede Info

Danke im vorraus

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Bilanz Erstellung / Hilfe / Aktiva und Passiva sind verschieden / GUV klappt auch nicht

Hallo, leider habe ich ein Problem bei diesem BSP:

Das Unternehmen verfügt über ein Anlagevermögen in Höhe von 44 Mio. € (14 Mio. € Grundstücke und 20 Mio. € Maschinelle Anlagen sowie 10 Mio. € Betriebs- und Geschäftsausstattung; das Betriebsgebäude wird geleast). Die abschreibungsfähigen Positionen im Anlagevermögen sind alle zum 1.1.2009 angeschafft und werden über sechs Jahre abgeschrieben. Es wird prognostiziert, dass zum 31.12.2009 folgende Vermögenswerte vorhanden sein werden: Rohmaterial in Höhe von 12 Mio. €, Halbfertigfabrikate im Wert von 9 Mio. € sowie 1,2 Mio. € Fertigprodukte, Forderungen gegenüber Kunden 8,5 Mio. €, Kasse und Bankguthaben 5,3 Mio. € sowie kurzfristige festverzinsliche Wertpapiere mit einer Kündigungsfrist von einem Tag mit 5 Mio. € ausgewiesen. Die Gewinnrücklagen werden mit 4,7 Mio. € ausgewiesen. Die fremdfinanzierten Rückstellungen betragen 9 Mio. € Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 50 Mio. €, wovon 30 Mio. € kurzfristig sind (prognostizierte Werte zum 31.12.2009).

Die Aktiva + Passiva Seite sind nicht gleich. Dazu muss ich auch eine GUV machen, und sehe mich gar nicht mehr raus. Kann mir hier vielleicht jemand helfen? Muss ich bei der Bilanz noch Steuern dazu rechen?

Die Umsatzerlöse sowie Aufwandsarten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Die Summe der Einzelkosten entspricht den Herstellkosten. Das gezeichnete Kapital (= Grundkapital aus dem Börsengang) ist durch die Erstellung einer Bilanz ableitbar. Die Höhe des Rohmaterials, der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist aufgrund von unternehmensindividuellen Fertigungsprozessen zum Ende eines jeden Jahres identisch. In der Aufwandsart „sonstiger Aufwand“ sind alle nicht aus der Aufgabenstellung direkt ableitbaren Aufwandsarten enthalten.

Prognostizierte Umsatzerlöse zum 31.12.2009 in Mio. € Umsätze 40 Prognostizierte Höhe der Aufwendungen zum 31.12.2009 in Mio. € Personaleinzelkosten 5,0 Materialeinzelkosten 10,0 Forschung und Entwicklung 2,0 Verwaltungskosten 1,0 Vertriebskosten 1,0 Sonstiger Aufwand (z. B. inkl. Aufwand für Leasingraten) 3,0

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Was sagt diese Bilanz über das Unternehmen aus? Wie erfolgreich arbeitet diese Firma?

Hallo,

kann mir jemand anhand unten aufgelisteter Infomationen sagen wie es um das Unternhemen bestellt ist? Es ist ein Versicherungsmakler. Vielen Dank!!

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010

Bilanz

Aktiva 30.6.2010 EUR 30.6.2009 EUR

A. Anlagevermögen 482.411,00 --------------------482.446,50

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.899,00 -------------------43.011,50

II. Sachanlagen 360.512,00 -------------------339.435,00

III. Finanzanlagen 100.000,00 -------------------100.000,00

B. Umlaufvermögen 11.670.117,98 9.712.286,91

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.473.657,13 -----------6.334.798,33 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 85.400,96 ---------84.300,00

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.196.460,85 ----------------3.377.488,58

C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.556.967,28 ------------------1.515.766,34

Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.709.496,26 -------------------11.710.499,75

Passiva

30.6.2010 EUR 30.6.2009 EUR

A. Eigenkapital 293.474,58 -----------208.892,97

I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 -------------26.000,00

II. Gewinnvortrag 59.691,75 -----------110.631,64

III. Jahresüberschuss 207.782,83 ------------72.261,33

B. Rückstellungen 212.203,64 -----------151.517,24

C. Verbindlichkeiten 11.153.480,50 -------------9.257.083,87

davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 11.153.480,50 -------------9.257.083,87

D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.050.337,54 --------------2.093.005,67

Bilanzsumme, Summe Passiva 18.709.496,26 ----------11.710.499,75

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.7.2009 - 30.6.2010 Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 120.000,00 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 609.931,19 EUR.

1.1.2009 - 30.6.2009 Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 120.000,00 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 792.396,33 EUR.

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Hier gibt es gerade eine Diskussion, vielleicht kann ja jemand mit einer Fachmeinung dazu beitragen:

Wenn man ein Geschäft in der Mitte des laufenden Geschäftsjahres aufgibt, darf man dann die jeweiligen Abschreibungen auf das Anlagevermögen voll abschreiben?

Ich meine, dass Jahr ist ja noch nicht vorbei und man schreibt ja pro Nutzungsjahr ab.

Vielleicht zwei Beispiele: Man kauft ein GWG unter 150 Euro im Februar und gibt das Geschäft im Mai auf. Oder man hat ein Anlagegut aus 2009, schreibt über 5 Jahre ab und gibt jetzt in der Mitte des Geschäftsjahres auf.

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Muss der Verpflegungsmehraufwand als Einzelunternehmer auch gekürzt werden?

Hallo, eine Frage ich weis das man Ihn kürzen muss wenn man eine Hotel Rechnung hat wo das Frühstück nicht ausgewiesen ist (man aber welche bekommen hat). Wir verhält es sich wenn man ein Seminar bucht und beim Seminar (2 Tage) jeweils ein Mittag essen bekommt? (Hab auch gelesen wenn man von einen Geschäftspartner eingeladen wird auch nicht kürzen muss). danke

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