Was und Wie verdient man beim Franchise?

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3 Antworten

McDonalds will sicher nicht 5% vom Gewinn. Die werden sicherlich 5% vom Umsatz haben wollen. Oder legen die Höhe der Zahlungen nach Restaurant-Größe fest.

Wer von Gastronomie keine Ahnung hat, der sollte auch die Finger da raus halten. Das gilt aber für jede Branche. Wobei McDonalds auf eine eigenständige Ausbildung besteht. Also Franchise-NehmerInnen werden geschult.

Das verlangt schon die Philosophie des Franchisings. Schließlich sollen alle Unternehmen in der gleichen Art und Weise geführt werden. Und man darf ja auch keine selbst entwickelten Bürger anbieten oder andere Zutaten verwenden.

Was nach Pappdeckel schmeckt, soll weltweit diesen Geschmack haben.

Im Idealfall lohnt es sich für beide Seiten. Machen Restaurants Verlust, dann wird es auch schwer weitere Franchise-NehmerInnen zu finden. Daher werden ziemlich genaue Standortanalysen durchgeführt und auch mit Gemeinden wird vor Errichtung über die verkehrsmäßige Anbindung verhandelt.

So ist mir eine kleinere Stadt bekannt, die haben die Zufahrt über einen Kreisverkehr regeln müssen. Wobei die Entscheidung dafür komplett richtig war. Aber es war eine Bedingung. Man hat der Gemeinde vorgerechnet, was passiert, wenn man da eine Ampelanlage hin baut.

Einem Investor allein wäre das schwer gefallen. Mit einem Unternehmen dieser Größe im Rücken fällt es leichter zu solchen Entscheidungen zu kommen.

Auch wenn Werbeabgabe und laufende Gebühren relativ hoch sind, interessiert das doch nur zur Relation eigener Aufwand. Was ich muss ich leisten? Wird mein eingebrachtes Kapital anständig verzinst, Risiko damit auch bezahlt? Wird meine Arbeitsleistung entsprechend honoriert?

Nicht erst im Fall von Verlusten wird ein Investor hellhörig. Sondern auch schon vorher, wenn die vorgenannten Punkte nicht erfüllt werden können.

Wobei die 760.000 Euro nicht 100% Eigenkapital sein brauchen. Es geht auch mit einem Teil Fremdkapital. Aber dies ist dann die Frage an finanzierende Banken.

Dabei werden die allerdings einem McD-Restaurant eher vertrauen, als einer eigenen Geschäftsidee.

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Hallo Raabtt,

genau, im besten Fall - der im seriösen
Franchising angestrebt wird - profitieren beide Seiten im Franchising:
Der Franchisenehmer wie der Franchisegeber. Der Franchisegeber hat ein
Unternehmen, ein Know-how und eine Marke aufgebaut und möchte mit
Franchising expandieren. Franchisenehmer sind Unternehmer, die gegen
Gebühr das Konzept und die Marke nutzen dürfen. Sie profitieren also (um
bei deinem Beispiel zu bleiben) davon, dass an ihrem Restaurant
McDonald's und nicht Wilfrieds Burger Bude steht. :-) Sie werden durch
das Marketing und Know-how des Franchisegebers unterstützt. Die Gebühren
eines Franchisesystems sollten durch die Leistungen, die der
Franchisenehmer erhält, gerechtfertigt sein. Dies muss vor
Vertragsabschluss transparent sein. Vielleicht hilft dir dieses Video
noch weiter:

Viel Erfolg!

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Kommentar von Raabtt
01.03.2016, 02:16

Danke

Wenn man eine idee hat .für systemgastronomie .

Wie kann man franchisegeber werden ?

Was kostet das ? Verträge woher ?

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Vielleicht beantwortet das deine Frage:

http://www.experto.de/existenzgruendung/franchise/mcdonalds-franchise-lohnt-sich-der-einstieg.html

Und die 500.000 Euro reichen vermutlich nicht, denn McDonalds spricht sogar von 760.000:

https://www.mcdonalds.de/franchise/franchise-modell


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Kommentar von fragenschleuder
29.02.2016, 23:34

Dabei ist es nicht so, das jeder MC der neu aufmacht, auch ein Erfolg wird.

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