Was passiert eigtentlich in der Psychiatrie mit Leuten, die zu gesund sind?

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4 Antworten

Theoretisch werden sie auch nicht anders behandelt als die anderen Patienten.

Ich kenne das vom Facharzt, es gibt einige Patienten die einen Facharzt nach dem anderen abklappern weil sie sich Beschwerden einbilden die nicht vorhanden sind. Beim Gespräch mit anderen Fachärzten oder dem Hausarzt wird dann schon deutlich kommuniziert, dass es sich vermutlich ausschließlich um ein psychisches Problem handelt. Der Facharzt vermerkt das in seinen Unterlagen, sobald der Patient wieder einen Termin vereinbaren will weiß er woran er ist, aber der Patient wird ganz normal behandelt. Es wird halt keine unnötige Überweisung für weitere nicht zielführende Untersuchungen ausgestellt.

In der psychatrie ist das schwierig zu bewerten. Wenn sie sie vor die Tür setzen weil keine Gefährdung erkennbar ist, sie das aber sagt und anschließend tatsächlich in die Tat umsetzt wird genau überprüft ob die beurteilenden Ärzte richtig gehandelt haben. Wenn das häufig vorkommt, wäre durchaus denkbar dass sie eines Tages in der geschlossenen festsitzt und so schnell nicht wieder rauskommt.

Naja, in allgemeinmedizinischen Krankenhäusern passiert das auch ständig, das Hypochonder Eingeliefert werden. Manche sind da Echt Stammkunden! Man untersucht sie und schickt sie dann nach Hause. Bis sie halt wieder kommen.

Sie werden nicht anders behandelt, als andere Patienten.

Die werden wieder entlassen, sofern sie nicht schon geflohen sind.

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