Was kann ich ihr zu futtern geben? (Katze)

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Um Himmels Willen, das sind keine Kühe! Katzen sind Carnivoren, und fressen ausschließlich Fleisch. Da Katzen ihren Flüssigkeitshaushalt mit der Nahrung decken, ist Trockenfutter das Schlimmste, was man ihnen antun kann. Das dehydriert den kleinen Katzenkörper, führt zu Blasensteinen, Blasenentzündungen, Nierenproblemen bis hin zur Diabetes. Trockenfutter bitte NUR als Leckerlie, nicht als Hauptmahlzeit. Trockenfutter enthält obendrein kaum Fleisch, dafür schädlichen Zucker und Getreide ohne Ende, was eine Katze gar nicht abbauen kann. Keine Katze geht in der Natur auf´s Weizenfeld und frisst sich da durch ^^ ... . Außerdem schädigt Trockenfutter die Zähne, weil es als klebrige Pampe daran hängen bleibt. Vergleichbar damit, wie wenn du Kekse isst.

Wenn du deiner Katze was Gutes tun willst, gib ihr immer wieder mal rohes Fleisch, wenn sie das annimmt (auf keinen Fall Schwein!). Ansonsten lieben viele Katzen auch gekochte Hähnchenherzen, oder Hühnerbrust (wenn sie roh ablehnen). Wichtig ist, hochwertiges fleischreiches Futter, kein Zucker, kein Getreide und es muß Taurin im Futter enthalten sein. Ist es das nicht, ist es kein Alleinfutter, und nur als Zusatzfutter geeignet.

Diese ganzen industriellen Leckerlies sind auch purer Müll in den Inhaltsstoffen. Das muss keine Katze für ihre Gesundheit haben.

Wichtig ist, dass du auf gutes Futter achtest (Fleischgehalt minimum 60%), und falls du Supermarktfutter kaufst, dieses in Zukunft bitte in den Regalen läßt. Hochwertiges Katzenfutter gibt es nur im Fachhandel. Bei Fressnapf, zooplus.de und Co. wirst du fündig werden. Achte auf die Inhaltsstoffe, dann klappt es mit einer gesunden Ernährung.

http://www.cat-care.de/cms/index.php/katzen-w%C3%BCrden-m%C3%A4use-kaufen

P.S. Lebt die Katze in Wohnungshaltung, oder darf sie raus? Bei reiner Wohnungshaltung muß dringend eine zweite Katze her. Einzelhaltung von Wohnungskatzen ist grausam...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

eine katze? ich hoffe die katze hat freigang.. katzen sind in der regel nicht gern allein

katzen sind reine fleischfresser. mit obst und gemüse könnense nicht sooviel anfangen. das ist ballaststoff. die meisten katzen fressen das eh nicht freiwillig

80% der ernährung sollte aus katzenfutter bestehen um zu gewährleisten dass die katze asureichend mit allen nährstoffen versorgt ist. dabei ist nassfutter deutlich gesünder als trockenfutter.

fleisch kannst ihr ansonsten geben. kein rohes fleisch, keine gekochten knochen, vorsichtig mit leber und fisch. nichts stark gewürztes

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alos meine Katze hat immer whiskas gegessen bei den anderen sachen musste er sich übergeben whiskas ist wirklich gut ich hab es verschieden gemacht manchmak feuchtes futter manchmal trockenes und so als snack so kleine würstchen für katzen die hat ihm auch immer geschmeckt :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Eiscreme123
06.03.2014, 21:48

Danke :)

0

Katzen Fressen Grünzeug fast nur wenns durch eine Maus gegangen ist oder sich zufällig gerade darin befindet. Wenn du deinem Minitiger eine Freude machen willst kannst du ihm rohes Rindfleisch oder abgekochtes Hähnchen geben. Meiner würd sich für Hühnerherzen und -Lebern auch prostituieren ;)

Ansonsten frisst mein Kleiner etwas Trockenfutter und Abends Nassfutter aus 100% Fleisch, keinen Rotz aus Nebenerzeugnissen. die Dosen sind auch nicht viel teurer als Witzkatz ons ähnliche.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Eiscreme123
06.03.2014, 21:49

Danke für deine Antwort :)

0
Kommentar von Kathy34
07.03.2014, 11:45

Trockenfutter ist für Katzen ein NoGo, sorry! Es wird zwar als Katzenfutter deklariert, hat aber nichts mit artgerechter Ernährung zu tun, siehe auch meine ausführliche Antwort!

0
Kommentar von morizini
07.03.2014, 14:46

* Meiner würd sich für Hühnerherzen und -Lebern auch prostituieren ;) *

ROFL!!!!!!

Das ist guuut!! (Lachflash)

0

Stichwort Futterart: Du solltest stets zu hochwertigem Futter greifen, d. h. zu Nassfutter mit einem Fleischanteil von mindestens 60% ohne Getreide und Zucker. Trockenfutter wird gleichzeitig zum NoGo, denn es hat rein gar nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mache selber den Test und tropfe Wasser über’s Trockenfutter - du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Was erschwerend hinzu kommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Fischen und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind.

Am besten du gewöhnst sie gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es dir mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann musst du zumindest nicht bei dir anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

  • Zitat Lisa A. Pierson (DVM = Doctor of Veterinary Medicine): Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter-Diät empfehlen anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser.
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder: Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst: Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen.
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs: Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzern das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier.

Wenn überhaupt(!) kann Trockenfutter als Leckerli gegeben werden (10-15 Stück pro Tag und Katze). Eine gute Wahl sind z. B. Knabberstangen (natürlich nur die zucker- und getreidefreien). Diese gibt es sogar mit einem Fleischanteil von 95%. Weitere Vorteile: Durch die Perforation und Einzelverpackungen gerät man nicht so leicht in Versuchung mehr zu geben, wenn sie bettelt; außerdem sind sie eingeschweißt, Stichwort Aromaversiegelung und Schimmelprävention.

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht (je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml). Da kommt ein Tier mit Trockenfuttergabe niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kathy34
07.03.2014, 11:17

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Stichwort Futtermenge: Babykatzen dürfen noch(!) soviel fressen wie sie möchten. Begründung: Es gibt Phasen, wo sie innerhalb kürzester Zeit ihr Gewicht verdoppeln; außerdem schließen Katzen den Großteil ihres Wachstums erst zwischen dem 8. und 10. Lebensmonat ab. Danach ist die Futtermenge abhängig von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivität. Erstgenanntes (und somit das Idealgewicht) kannst du notfalls beim Tierarzt erfragen und es wöchentlich kontrollieren, indem du sie wiegst. Verweigert sie die Waage, stell dich vorher rauf, nimm sie anschließend auf den Arm und zieh dein Gewicht ab. Achtung: Aufgrund der Kastration sinkt der Energiebedarf, weshalb die Futtermenge dann um 20-30% zu reduzieren ist. Das erfordert Konsequenz, denn trotz gesunkenen Energiebedarfs hat sie noch einen großen Appetit, der ca. 2 Monate anhält. Füttert man unkontrolliert, kann rapide Gewichtszunahme die Folge sein, so dass z. B. eine 4-kg-Katze plötzlich 6 kg wiegt. Umgerechnet wäre es, als würde ein Mensch in dieser kurzen Zeit von 60 auf 90 kg kommen!

Da du Katzenneuling bist, kann ich dir gern noch folgendes mit auf den Weg geben:

  • Es geht zwar nicht aus deiner Fragestellung hervor, doch bitte tu deiner Katze keine Wohnungseinzelhaltung an - nur allzu oft mündet sie leider irgendwann in Verhaltensstörungen (Urinieren in der Wohnung, übermäßige Fellpflege mit kahl geleckten Stellen usw.) - alles rein kummerbedingt! Eine zweite, die ihr das Leben versüßt, ist für diesen Fall ein Muss! Nicht raus zu dürfen und einsam in der Wohnung auszuharren, ist schlichtweg grausam. Ein Mensch kann da gar nicht genug entgegenwirken, zeitlich am wenigsten! Die Anwesenheit der anderen Katze ist eine Bereicherung, die nicht unterschätzt werden sollte. Babykatzen sollten ohnehin nur zu zweit gehalten werden, da sie die ersten Monate in der Wohnung verbringen (Stichwort Gefahren).
  • Lege deiner Katze kein Halsband an - Strangulationsgefahr! Trage auch dafür Sorge, dass kein Spielzeug liegen bleibt, womit sie strangulieren kann (Spielangeln etc.).
  • Stelle nie ein Fenster auf Kipp, wenn sie ohne Aufsicht ist. Das kann ebenso zur tödlichen Falle werden!
  • Setze deiner Katze keinen Zigarettenqualm aus, denn erstens atmet sie das Gift über die Lunge ein, und zweitens nimmt sie es durch die Fellpflege zusätzlich oral auf, so dass es sich im Magen- und Darmtrakt niederlegt. Bedenke: Es sterben doppelt so viele Katzen an Krebs, die Passivrauch ausgesetzt sind, wie Katzen aus Nichtraucherhaushalten! Bei 2 Rauchern wird das Risiko gar vervierfacht!
  • Lasse keine Schokolade rumliegen - sie ist pures Gift für Katzen und kann je nach Dosis tödlich sein! Bemerkst du den Verzehr, such unverzüglich einen Arzt auf anstatt erst bei Symptomen wie Krämpfen oder Erbrechen tätig zu werden. Innerhalb von 2 Stunden(!) kann dieser die Gefahr durch Verabreichen von Xylazin noch gänzlich abwenden.
  • Gib ihr kein rohes Schweinefleisch, auch das kann tödliche Folgen haben.
  • Stichwort Erziehung: Wenn sie unerwünschtes Verhalten zeigt (z. B. Kratzen an der Tapete), dann begegne ihr mit einem scharfen Naaaaaa. Reagiert sie nicht, klatsche zusätzlich laut in die Hände, am besten in direkter Nähe. Warum? Weil Katzen Lautstärke und Schreckmomente hassen! Irgendwann wird sie ihre "Schandtaten" mit der Lautstärke und dem Schreck verbinden und sie unterlassen. Wichtig: Niemals ihren Namen dabei rufen! Sie soll ihn schließlich auch noch positiv wahrnehmen, wenn sie kommen soll wegen Fressen, Streicheln oder Spielen. Es erfordert womöglich Geduld, doch Katzen sind durchaus erziehbar - ich zumindest habe es mit dieser Methode hinbekommen.
  • Stichwort Zahnpflege: Um Zahnfleischentzündungen weitestgehend vorzubeugen (die Entzündungswerte im Blut können das Herz in Mitleidenschaft ziehen und lebensbedrohlich werden), putze ihr 2 bis 3x pro Woche die Zähne mit einer Katzenzahnbürste und Katzenzahnpasta (z. B. mit Geflügelaroma; kein Ausspülen erforderlich); beides bekommst du im Zoofachhandel und ist dort günstiger als in der Tierklinik. Beim Zähneputzen lege sie auf den Rücken und halte mit der linken Hand sanft ihre Vorderläufe fest, während du mit der rechten putzt; und bloß nicht dabei reden, das kann sie nervös machen! Nach einer halben Minute ist alles vorbei, gib ihr dafür ein großes Lob! Zahnpflege ist neben einer artgerechten Ernährung der effektivste Weg, Zahnsanierungen zu vermeiden - beim Menschen verhält es sich nicht anders. Außerdem ist Vorbeugen stets besser als Heilen!

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen, und viel Spaß mit deiner Katze!

1

Ich bezweifle, dass deine Katze Obst oder Gemüse fressen würde, selbst wenn du es ihr anbietest. Am Besten ist immer nur Katzennahrung, aber ab und zu so 10-20g rohes Hackfleisch (so einen Esslöffel) kommt bei den Katzen auch immer gut an. Wichtig ist nur, dass das Fleisch immer frisch (am besten direkt vom Metzger) und auf keinen Fall gewürzt ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Flupp66
06.03.2014, 22:14

Unsere Katze wollte damals immer die Kohlrabiblätter meiner Kaninchen fressen. ^^

0

Nur nassfutter 2 mal täglich ein bisschen. Fertig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von polarbaer64
06.03.2014, 22:31

2 mal täglich ist zu wenig. In der Natur frisst die Katze über den Tag verteilt viele Mäuse. Der Katzenmagen ist nicht für 2 große Mahlzeiten ausgelegt. Gesünder sind 4 kleine. Aber mindestens drei mittlere. Vor allem wird eine Katze ganz schon unleidig, wenn sie 12 Stunden nichts zu futtern bekommt. Die Maßangabe "ein bisschen" ist auch "ein bisschen wenig". Von einem hochwertigen Katzenfutter benötigt eine Katze etwa 200g am Tag, vom minderwertigen Supermarktfutter bis zu 400g.

1

Was möchtest Du wissen?