Was " fehlt " Menschen die alles sammeln und aufheben . Aber keine Messis sind?

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1 Antwort

Sie scheint zumindest Puppen sehr zu lieben und als eine Art Kinder - bzw. Enkelersatz zu sehen. Wie oft sieht sie denn ihre Familie?

In meiner Stadt gab es vor vielen Jahren mal eine Frau, die schob einen Kinderwagen mit einer Babypuppe darin. Sie hatte den Stadtgesprächen nach immer Kinder gewollt, aber aufgrund ihrer geistigen Behinderung keine gehabt. Sie hat sich rührend um "ihr Baby" gekümmert, es ging einem selbst als Kind ans Herz.

Dass deine Bekannte die Sachen ihres verstorbenen Mannes noch hat, ist legitim. Es ist auch ihre ureigene, persönliche Sache, worüber ich mir nie ein Urteil erlauben würde. Insbesondere in der Jacke wird noch der Geruch des Mannes sein.

Meine Mutter hat im Bad auch den Rasierpinsel meines Vaters stehen, der vor 15 Jahren verstarb. Und ich habe von meiner jüngeren Tochter auch ihre ersten Schuhchen und viele Klamotten aufgehoben. Das Meiste zwar in Kartons im Keller, aber ich habe sie auch aufgehoben.

Solange es bei deiner Bekannten noch halbwegs optische Ordnung gibt und man nicht über die Möbel springen muss, um zur Tür zu kommen, sehe ich nichts wirklich Schlimmes dabei.  

Einzig die Sachen auf dem Herd könnten mal zum ernsthaften Problem werden. Auf meinem Herd stand auch mal eine kleine Holzweihnachtsdeko, die durch Anschalten der verkehrten Platte Feuer fing. Danach war die Küche schwarz. Darüber sollte mit der Bekannten wirklich mal geredet werden.

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