Warum/Ist heutzutage fast alles krebserregend?

13 Antworten

Du musst wissen wie Studien zu verstehen sind. Die Laienpresse predigt nur gebetsmühlenartig den Mist runter was die vermeintlichen Wissenschaftler von sich geben oder interpretieren sie falsch. Es steht meist eine Lobby dahinter die Geld verdienen will.

https://www.youtube.com/watch?v=cyNQ08WomZ4

Anhand der WHO aussage "Fleisch ist Krebserregend" wird dir das gut verdeutlicht.

Thomas Bauer, der Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hält die relativen Risiken, mit denen die WHO hier operiert, für ein "bewährtes Mittel, die Gefahr zu übertreiben und Menschen Angst zu machen". Er weist darauf hin, dass die gemeldete Zunahme um 18 Prozent nicht heißt, "dass von je 100 Menschen, die 50 g Wurst täglich zu sich nehmen, 18 mehr an Darmkrebs erkranken". Damit man mit der Zahl etwas anfangen kann, muss man nämlich das "absolute Risiko" für eine Darmkrebserkrankung kennen, das bei etwa 5 Prozent liegt und das sich durch eine 18-prozentige Steigerung auf etwa sechs Prozent erhöhen würde. Außerdem stellt er klar, dass die Einordnung in eine Kategorie mit Asbest und Tabak keineswegs bedeutet, dass man sich durch Wurstessen einer dem Rauchen vergleichbaren Krebsgefahr aussetzt (was beispielsweise die Münchner Abendzeitung fälschlicherweise schrieb).
Bei der Einstufung berief sich die WHO auf Studien, in denen Korrelationen festgestellt worden waren. Solche Studien sind allerdings alles andere als eindeutig: Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop weist gegenüber Telepolis darauf hin, dass bislang noch keine Vollpublikation existiert, weshalb noch niemand die WHO-Wurstwarnung "auf echter Datenbasis nachprüfen" kann. Ihm zufolge zeigen aktuelle Studien "nichts bis das Gegenteil". 2009 wurde zum Beispiel in der sehr renommierten EPIC-Oxford-Studie festgestellt, dass Vegetarier statistisch gesehen öfter an Darmkrebs erkranken.
So lange man keine Kausalitäten kennt und nicht genau weiß, wie und was zur Krebsentstehung beiträgt, sind Korrelationen von sehr begrenztem Wert.Richtet jemand tatsächlich seine Ernährung danach aus, kann es leicht sein, dass er sich unnötigerweise Vergnügen versagt oder durch einen übertriebenen Verzicht sogar Seele und Körper schädigt, indem er zum Beispiel eine Orthorexie entwickelt (vgl. Orthorexia nervosa oder der Zwang, sich "gesund" zu ernähren). Hinzu kommt, dass Studien zu ernsten Krankheitsrisiken aus ethischen Gründen nicht mit Kontrollgruppen durchgeführt werden und fast immer auf eigenen Angaben der Probanden beruhen, die entsprechend wenig verlässlich sind.
Falsch interpretierte Studien führten in den letzten Jahrzehnten mehrfach dazu, dass Lebensmittel zu Unrecht verteufelt wurden: Im Februar strich das Dietary Guidelines Advisory Committee (das dem US-Landwirtschaftsministerium und dem US-Gesundheitsministerium empfiehlt, was diese Lebensmittelherstellern und Schulen vorschreiben und weiterempfehlen sollten) die bislang geltenden Cholesterin-Grenzwerte in Höhe von 300 Milligramm pro Tag (das entspricht etwa einem Ei oder 100 Gramm Butter) ersatzlos, weil es das lebenswichtige Sterol nicht mehr als Gesundheitsgefahr ansieht. Das war vor allem deshalb bemerkenswert, weil Cholesterin jahrzehntelang als Quasi-Gift geschmäht wurde, um dessen Vermeidung Medien und Ernährungsindustrie eine Art Schuldkult aufbauten.

https://www.heise.de/tp/features/Fleisch-Wurst-Krebs-WHO-rudert-zurueck-3376353.html

oder an der FAKE Schokoladen Diät. Die kostet nur 10000 euro und dauert nicht lang.

Eine Studie behauptet: Schokolade essen hilft beim Abnehmen. Diese gute Nachricht verbreitet sich schnell. Doch dahinter steckt ein Schwindel. Ein Lehrstück über die Gutgläubigkeit von Verbrauchern - und Journalisten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/diaet-fake-studie-behauptet-schokolade-macht-schlank-a-1035685.html

Es handelt sich also um Korrelatioen und nicht um Kausalitäten.

Aufgrund voranschreitender Forschung ist man eben jetzt so weit immer mehr Karzinogene zu identifizieren. Krebserregend waren diese Stoffe natürlich vorher schon. Ein jüngeres Problem ist die zunehmende Verarbeitung und Manipulation von Lebensmitteln und der steigende Einsatz von Lebensmittelchemie und E-Stoffen.

Das geringste ernährungsseitige Risiko für Krebs hat man mit einer pflanzlichen Ernährung aus mit möglichst un- oder nur leicht verarbeiteten Lebensmitteln die vor allem auf Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Nüssen besteht.

Unsere Lebensmittel sind meist nicht mehr natürlich. Durch Chemie und fabrikmässige Herstellung unserer Lebensmittel nehmen wir mehr Chemie auf, deren Langzeitwirkungen unterschätzt werden. Die Politik (deutsche und besonders die EU Politik) handelt nur im Interesse der Lebensmittelkonzerne und Großbauern (siehe Zulassung des eindeutig krebserzeugenden Glycosphat)

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