Warum zur Hölle werden Kunst,Musik und Sport benotet?

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12 Antworten

Warum kriegen Schüler die z.B unsportlich sind,nicht gut zeichnen können oder nicht so kreativ sind oder nicht besonders musikalisch sind,schlechte Noten und sind dazu auch noch wegen solchen unnötigen Fächern versetzungsgefährdet?

In diesem Satz kannst du die Fächer und mit ihnen die "unnötigen" Fähigkeiten austauschen wie du willst.

Ich bin für harte Bewertung ausschließlich nach Können in allen Fächern, auch Sport, Kunst und Musik. Das was hier unfair ist ist das Leben und die Natur, die haben nämlich nicht alle Menschen gleich gemacht.

Die Schule braucht da gar nichts auszugleichen mit NOTEN, sondern mit dem was hoffentlich VOR der Benotung geschieht (Lernen eben und Förederung wenn nötig).

Das hat natürlich seine Grenzen wenn jemand grundsätzlich unfähig ist wegen körperlicher oder geistiger Behinderung, die Sachen unmöglich machen. Aber man zerstört den Sinn von Noten vollständig wenn man sie nur relativ zu einer Begabung im weitgehend normalen Bereich vergibt (wie soll das gehen?), denn das bedeutet einfach schlechten Schülern gute Noten zu geben- völlig absurd. Den "normalen Bereich" bei Begabungen sollte man so weit wie möglich ziehen.

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Die genannten Fächer sind bereits Nebenfächer, und als solche in ihrer Wichtigkeit eingeschränkt. Ein Argument dafür, dass man Schüler darin nicht benoten darf weiß ich nicht.

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Was zur Hölle soll da bitte bewertet werden?Die Kreativität?Der (Einrichtungs-)Geschmack?Der Zeichen-Stil?

Außer der Geschmack: Jepp. Und Sauberkeit und Aufwand und Richtigkeit der Perspektive (i.d.R. sind das ja Perspektiveübungen).

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Kunst hat doch keinen Sinn wenn man etwas macht auf das mein keinen Bock hat und man seine Kreativität "einschränken" lässt,damit es auch dem Lehrer gefällt.

Kunst hat auch etwas mit einer soliden Ausbildung zu tun. Diese muss zwar nicht in allen Bereichen künstlerischer Betätigung zwingend notwendig sein und manchmal gar kontraproduktiv, aber bestimmte Gebiete bleiben für immer außer Reichweite ohne Ausbildung. Es wäre ja cool wenn die Schule die Grundlage für eine solche Ausbildung in den musischen Fächern legen könnte. Kann sie nicht einmal, außer an Spezialschulen mit künstlerischer Ausrichtung.

Also die kleine Dosis Kunst sollte der Schüler überleben können.

Ansonsten: Geschichte hat viel mit Motivation und Interesse und Kreativität zu tun..... Auch Mathe, Deutsch, Bio, Chemie, Physik, Politik..........

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Es gibt ja immerhin noch Ausgleichsfächer... und Kunst und Musik, bzw. die Ausübung dieser "musischen" Fächer gehört zur Allgemeinbildung. Sport hält gesund....

Man muss auch lernen, Themen richtig zu bearbeiten, bewertet wird also Umsetzung, Technik, Ausführung und der WILLEN, das zu machen.

man bekommt keine schlechte Note, wenn man nicht gut zeichnen oder soingen kann oder Bockspringen, sondern, wenn man sich weigert, mitzumachen. Zumindest sollte es so sein. (Sogar mein Bruder hat früher immer noch ne 4 gekriegt, wenn er "irgendwas" abgegeben hat....).

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Der Sinn an Turnen, Musik und Zeichnen wäre ja die Kinder Für Sport, Musik und Zeichnen zu interessieren. Allerdings schaffen es die meisten Lehrer den Kindern alles zu verhauen indem sie zB schimpfen dass diese schlecht sind oder durch Strafaufgaben oder - wie du sagst - auch durch Noten.

Zum Teil liegt es daran dass viele Kinder einfach nur keinen Respekt haben und gar nichts ernst nehmen. Aber viele dieser Lehrer sind einfach zu blöd um den Sinn den ich oben erklärt habe zu verstehen. 

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Es sind Nebenfächer die deinen Hintern retten können.

Falls du denkst das der Lehrer mit den Noten übertreibt und euch die ganze Zeit so schwierige Aufgaben gibt geh mal einfach zur Schulletung

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Kommentar von melman86c
18.03.2017, 13:29

Es geht ihm wohl nicht darum, dass die Aufgaben schwer sind.

Schlanke Menschen haben unweigerlich einen Vorteil im Sport, was zu einer besseren Note führt. Es ist zb. utopisch mit Übergewicht eine 1 zu schaffen.

Nicht jeder Mensch ist kreativ und kann gut zeichnen. Sowas kann man oder kann man nicht. Auf Kunstschulen wird dieses Potenzial ausgeschöpft, bzw. verfeinert. Also haben unkreative Menschen auch dort einen Nachteil.

Wenn jemand nur wegen solcher Fächer versetzt wird, sollte man vielleicht mal überlegen wie geeignet diese Person für die nächste Klassenstuffe ist.

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Lass mich raten: Ihr hattet als letztes Thema perspektivisches Zeichnen. Dir fehlt es anscheinend an Kreativität zu erkennen, dass deine Lehrerin eine Zeichnung sehen will, in der die Möbel perspektivisch richtig gezeichnet sind. Da ist es dann egal, ob du ein Kopfkissen im Stil von Picasso, oder von Mondrian malst. Deine Lehrerin hat Spielraum, was die Kreativität angeht, aber wenn du die Möbel, so wie zuvor unterrichtet, zeichnest bekommst du mit Sicherheit eine 2-3. Und wenn du dir Mühe gibst und kein Genie bist, dann bekommst du auch eine 2 oder besser. 

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Sport zu bewerten ist ja nicht schwierig. Wichtig dabei ist, das du eine gute Note bekommen kannst wenn du zwar anfangs eher schwach warst, dich aber verbesserst. Die Entwicklung wird bewertet. Musik ist auch nicht zu kompliziert. Verstehst du die Theorie und kannst du auf dem Xylophon die richtigen Noten treffen? Kunst ist der Theorie Teil (Interpretation, historisches, etc.) Auch einfach zu bewerten. Sowie der Zeichenstil. Nur mit der Kreativität ist es schwierig eine gute Bewertung zu geben, wobei man bedenken muss, das die meisten Lehrer genau deshalb ziemlich gute Noten geben.

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Sport zählt sowieso nicht, man kann deswegen (zumindest hier und ich denke auch überall anders) nicht durchfallen.

Musik hat eigentlich wenig damit zutun, ob man jetzt ein Instrument spielen kann oder nicht, dafür konnte man also auch lernen.

Sogar zeichnen kann man üben. Und wenn man ein Bild mit nachhause nehmen darf, hat man auch als schlechter Zeichner genügend Zeit, sich bisschen anzustrengen und ein gutes Bild raus zu bringen.

Jeder hat Schwächen und Stärken, aber man sollte einfach in allem Grundkenntnisse haben, fertig.

Es gibt übrigens kein deutsches Schulsystem. Jedes Bundesland bestimmt selbst und selbst zwischen den Schulen unterscheidet sich einiges. Aber das System Berlins ist nicht mit dem Bayerns zu vergleichen.

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Also bei Sport finde ich einfach, wird die Sportlichkeit, die sportliche Leistung benotet und da ist nunmal jeder anders. Natürlich es ist so, wie wenn du nem Elefanten, nem Löwen, nem Vogel und nem Goldfisch die Aufgabe gibst, auf einen Baum zu klettern ;)

Musik ist auch eher etwas mit Können. Kann man Töne treffen, betiteln...

Aber bei Kunst bin ich ganz bei dir. Ich habe noch nie verstanden, wie man Kunst benoten kann. Das hat ja dann damit zu tun, ob deine Kreativität den Geschmack des Lehreres trifft und Geschmäcker sind nunmal verschieden. Kunst ist individuell und jeder hat seinen eigenen Stil, wie man die Kreativität anderer bewerten darf, ist mir auch echt schleierhaft. Das ist für mich ein Widerspruch in sich. Ich habe früher mal ganz realitätsfern ein Ausmalbild total bunt angemalt. Es war ein Osterhase, das weiß ich noch. Und die Kinder und der Lehrer haben mich deshalb ganz schräg angescahut/ausgelacht. Das ist doch dann nicht als schlecht zu bewerten sondern zu akzeptieren, finde ich. Solange man sich Mühe gegeben hat. Bilder zu benoten geht für mich einfach auch gar nicht.

Und ja, auch ich halte das gesamte Schulsystem für entweder über die Maßen überholt oder abgeschafft.

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Warum wird English oder Mathe benotet? Es kann doch nicht sein, dass jemand nur weil er in Fremdsprachen schlecht ist oder nicht mit Zahlen umgehen kann versetzungsgefährdet ist. Für Sport kann man trainieren, Musik kann man lernen und auch zeichnen kann man üben. Bloß weil das keine Hauptfächer sind heißt, das nicht das man dafür nichts tun muss.

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Warum sollten sie nicht benotet werden? Sport ist für viele Schüler heute der einzige Moment der Woche in dem sie sich bewegen und Kunst/Musik fördern die Entwicklung eines kreativen individuellen Menschens. Hie firnde ich die Benotung in der Oberstufe unnötig, aber bis zur Mittelstufe ein Muss.

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Warum werden überhaupt Schulfächer benotet, das strengt doch die Schüler nur unnötig an und hält sie von erheblich wichtigeren Dingen wie Smartphone und Fußball ab.

Man sollte ihnen einfach zur Einschulung das Abitur geben und dann entfällt dieser ganze unnötige Aufwand, oder?


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Kommentar von NoTrolling
18.03.2017, 13:44

Ganz richtig!!

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Gerade beim Fach "Kunst" gebe ich Dir aber sowas von Recht! Da hängen in den Museen dieser Welt Kritzeleien, die hätte mein 3 jähriger Neffe im Halbschlaf anfertigen können, die als "große Kunst" gefeiert werden, weil der Maler einen "Namen" hat. Hast Du keinen Namen, bleiben es Kritzeleien, wenn Du nicht so gut malen kannst....die im Unterricht entsprechend herab gewürdigt werden.

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