Warum zerbricht das Eis, aber nicht der Hammer?

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6 Antworten

Das hat mit Härte nichts zu tun. Glas ist besonders hart, deutlich härter als ein Hammer, und trotzdem bricht es.

Das hängt mit der Sprödigkeit bzw. Verformbarkeit zusammen. Stahl ist sehr elastisch, Eis ist sehr spröde. Auf beide wirkt beim Schlag dieselbe Kraft (actio=reactio). Der Hammer kann diese Kraft aber elastisch aufnehmen und in Wärme umwandeln. Das Eis kann diese Kraft nicht elastisch aufnehmen und daher bricht es. Der Grund dafür dürften die unterschiedlichen Bindungen in den Kristallen sein und wie kompakt diese aufgebaut sind. In einem Diamanten z.B. sind die Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen so fest und kompakt, dass da gar nichts mehr elastisch ist und Diamant daher schon bei leichten Schlägen bricht.

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Kommentar von JTKirk2000
08.09.2014, 21:01
Das hängt mit der Sprödigkeit bzw. Verformbarkeit zusammen.

Das würde ich als Festigkeit bezeichnen. Jedenfalls habe ich das mal so gelernt. Je fester ein Stoff ist, je besser kommt dieser mit äußeren Einwirkungen klar. Dennoch eine gute Antwort und daher DH:

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Kommentar von laurent1709
22.01.2015, 11:22

Unsinn Glas ist eine Flüssigkeit

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Ja, genau: Die Bindungen innerhalb des Eisblocks (also zwischen den Wasser­molekülen, Wasserstoff­brücken) sind schwächer als die innerhalb des Eisenblocks (also zwischen den Eisen­atomen, Metall­bindung).

Eine Bruchfläche zu erzeugen bedeutet ja, daß Du über die ganze Fläche Bindungen aufreißen mußt. Um das zu beschreiben, mußt Du die Energie pro quadratzentimeter neu gebildeter Oberfläche bestimmen, das würde man bei einer Flüssig­keit als „Ober­flächen­spannung“ bezeichnen, ich weiß nicht, wie es bei einem Fest­körper heißt.

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Das tut weh. Haben wir doch deutlich lernen müssen, dass Eis sehr unelastisch ist und daher bei starken Kräften bricht. Jetzt die chemische Antwort: Das Eis ist eine äusserst komplizierte Komplexverbindung und wird von den Chemikern total unterschätzt. Der Hammer hingegen ist einfach nur physikalisch (nicht chemisch) aufgrund seines Energieinhalts beim Stoss zur Zerstörung einer Eisfläche fähig.

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Hi Kendra,

im Fall von Eis ist der Fall relativ einfach, denn Eis ist spröde und weich.

Aber wie Hamburger richtig sagt, ist Glas härter als Stahl, und bricht trotzdem. Das merkst du spätestens daran, dass du mit einem Messer Farbe von der Scheibe kratzen kannst, ohne sie zu ritzen.

Also ist die Frage nicht hart/weich sondern verformbar/brüchig. Und da musst du etwas in den Aufbau einsteigen. In Metallen sind alle Bausteine des Kristalls gleich. Wenn du da einen Teil um einen Atomabstand verschiebst, dann ist ein Atom anschließend mit dem Atom verbunden, das vorher schräg daneben war. Metalle sind da nicht so eigen.

Wenn du bei Salzen, Wasser und Glas einen Teil verschiebst, kommen sich Bestandteile gegenüber, die sich gegenseitig abstoßen. Also 2 Natrium-Ionen, oder 2 positive Pole von Wassermolekülen. Sinngemäß für die negativen Ionen oder Pole. Umd schupps, ist der Riss da. Glas ist zwar nicht wirklich ein Salz, und auch nicht so gut geordnet, aber für einen Riss reicht's erfahrungsgemäß.

Klar? Gruß, Zoelomat

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Evtl weil die Dichte des Metalls höher ist ...

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Kommentar von rouven85
08.09.2014, 16:39

Hat nix mit der dichte zu tun...quecksilber zb hat noch ne höhehere dichte als stahl, is aba flüssig...

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Na, studierst du auch in Jülich? xD

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