Warum zeigt der Nordpol eines Kompasszeigers zum geographischen Nordpol?

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8 Antworten

Die Wahrheit zeigt sich in der Kombination der Antworten von Willy1729 und Eeleis. 

Der Kompass zeigt nicht zum geographischen Nordpol, sondern zum magnetischen Südpol, welcher nur aus ausreichender Entfernung dem geographischen Nordpol "nahe" ist. In Wirklichkeit ist der magnetische Südpol um einige Breitengrade vom geographischen Nordpol entfernt, nämlich idealerweise am nördlichen Polarkreis. Ob der magnetische Südpol sich dort tatsächlich befindet, hängt aber von vielen vor allem geologischen Faktoren ab. Ideal wäre es deshalb, weil dann das Magnetfeld der Erde optimal zur Wirkung gegen Sonnenwinde und Sonnenstürme ausgerichtet ist.

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Kommentar von Karl37
06.04.2016, 10:35

Die Pole eines Magneten sind definiert als Orte wo die Feldlinien ein- oder austreten.

Wenn die Feldlinien aus dem Körper austreten, dann nennt man das "Nordpol" und umgekehrt wo die Feldlinien in den Körper eintreten "Südpol". Das trifft nicht nur auf die Erde zu, sondern allgemein auf jeden Magneten.

Die Richtung des Erdmagnetfeldes ändert sich periodisch ca. alle Million Jahre. Feststellen kann man das im erstarrten Lava wie die Weiß'schen Bezirke in eisenhaltiger Lava orientiert sind.

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Hallo,

die Kompaßnadel zeigt nicht zum geographischen, sondern zum magnetischen Nordpol, dessen Position sich laufend ändert. Wenn man weit genug von beiden Polen weg ist, stimmt die Richtung in etwa. Für genauere Navigation mußt Du die sogenannte Mißweisung (Deklination) berücksichtigen.

Allerdings beeinflussen auch noch andere Faktoren die Kompaßnadel, so daß es alles andere als einfach ist, mit Hilfe eines Kompasses den geographischen Nordpol zu finden.

In Flugzeugen etwa wird die Ablenkung der Kompaßnadel durch den Motorblock und andere Metallteile durch kleine Magnete ausgeglichen, die den Kompaß kalibrieren. Dennoch bleibt die Mißweisung, das Nach- oder Vorlaufen der Kompaßnadel im Kurvenflug, die Abweichung durch Unregelmäßigkeiten im Magnetfeld der Erde usw.

Immerhin funktioniert er auch bei Stromausfall oder wenn kein Satellitenempfang für GPS möglich ist, weshalb der gute alte Magnetkompaß auch noch in modernen Cockpits seinen Platz hat.

Herzliche Grüße,

Willy

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Kommentar von willi55
14.04.2016, 19:51

Das ist leider nicht ganz korrekt. Priesterlein hat Recht.

Der Nordpol der Magnetnadel hat ihren Namen, weil sie nach Norden zeigt. Daher muss ein magnetischer Südpol am geographischen Nordpol sein.

Natürlich gibt es eine Abweichung und die Position des Magnetpoles wandert auch in der Gegend herum, aber das ist nichts Wesentliches.

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Weil dort der magnetische Südpol ist und sich unterschiedliche Pole anziehen.

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Dazu solltest du zuerst sagen, welchen Kompasstyp du meinst.

Der magnetische Kompass zeigt magnetisch Norden.

Der Kreiselkompass arbeitet auf dem Trägheitsprinzip und zeigt geographisch Norden. Er orientiert sich an der Rotationsachse der Erde, ist also vom Erdmagnetfeld unabhängig

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Weil am geographischen Nordpol der magnetische Südpol liegt. 

Wie ja wahrscheinlich bekannt ist, ziehen sich gegensätzliche Pole an und gleiche stoßen sich ab. Die Kompassnadel ist Magnetisch und hat am Zeiger für Norden den Nordpol. Und da der magnetische Südpol am geographischen Nordpol liegt, zeigt die Nadel zum geographischen Nordpol.

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Das stimmt nicht. Denn der geografische Nordpol und der Nordpol der mit Magnetismus zu tun hat sind zwei verschiedene Dinge. Der geografische Nordpol ist eigentlich der "magnetische" Südpol.

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Weil beim geographische Nordpol in der Nähe des Magnetischen Südpol liegt.

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beil die pole verkehrt herum beschriftet sind ;)

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Kommentar von BlackDog4444
05.04.2016, 22:05

Nein, das wäre zwar auch eine denkbare Möglichkeit, jedoch ist die Nadel schon richtig markiert. Am geographischen Nordpol liegt der magnetische Südpol. Daher zeigt die Nordseite der Nadel zum Nordpol

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