warum zählt das Aktienkapital und der Gewinnvortrag zu den Passiven?

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2 Antworten

Das Aktienkapital wurde von den Eigentümern der Firma dieser überlassen, damit die Firma geschäften kann. Es gehört also den Aktionären und nicht der Firma und ist somit eine "Schuld" der Firma (Passivum). Diese "Schuld" wird bei der Auflösung der Firma den Aktionären ausbezahlt.

Der Gewinnvortrag sind nicht ausbezahlte Gewinne. Der Aktionär erhält keinen Zins für das von ihm zur Verfügung gestellte Aktienkapital sondern den anteiligen Gewinn. Also hat der Aktionär seinen Anteil noch in der Firma gelassen. Somit schuldet die Firma im Falle einer Auflösung auch den Gewinnvortrag dem Aktionär.

Übrigens: AG's werden nicht nur im Konkursfall aufgelöst sondern aus verschiedensten Gründen.

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Einfacher Merksatz:

Die Aktiva zeigen die Mittelverwendung, die Passiva die Mittelherkunft.

Und EK (wovon ja der Gewinn eine Unterposition ist) ist gewissermaßen eine Alternative zum Darlehen - faellt somit unter die Mittelherkunft, ist also ein Passivum.

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