warum wurden Himmel und Hölle erfunden ist das ein Märchen?

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16 Antworten

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tode ist schon sehr alt. Die Alten Ägypter glaubten daran (siehe auch > Mumien), auch die Kelten (und Germanen) im vorchristlichen Europa glaubten daran (keltische Grabbeigaben; vergleiche auch germanische Bestattungen).

Die Wörter "Himmel" und "Hölle" sind germanischen Ursprungs, der Himmel war "oben" (auch heute reden wir vom "blauen Himmel", auch dann, wenn wir gar nicht an das Paradies/Jenseits denken), und die Hölle "unten" (das germanische Totenreich stellten die "Säle der Hel" dar, ein kalter Ort übrigens).

Erst mit der Einführung des Christentums wurden diese Wörter mit einer neuen Bedeutung versehen: der Himmel wurde assoziiert mit dem christlichen Jenseits (welches sich von der germanischen Vorstellung, z.B. Walhall, deutlich unterschied), die Hölle mit der "Gehenna", der Flammenhölle des hebräischen Raums.

Im Englischen unterscheidet man zwischen "sky" (physikalischer Himmel) und "heaven" (Himmel im Sinne von Jenseits). Es gab zahlreiche andere Vorstellungen der Welten nach dem Tode. Die Griechen kannten einen "Hades" (ich könnte mir vorstellen, dass russisch "ad" (Hölle) damit zu tun hat).

Im Judentum war die Vorstellung noch nicht so wie im späteren Christentum, es gab ein Totenreich namens "Scheol". Die Vorstellung unterschied sich von der späteren Himmel-/Hölle-Vorstellung. 

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"Erfunden" halte ich für nicht ganz zutreffend. Ich möchte nicht ausschließen, daß es vor Jahrtausenden auch viele Menschen gab, die geistig erheblich leistungsfähiger waren als es heutzutage der Fall ist. Doch ganz sicher waren damals die Sprachgewohnheiten und damit auch die Bedeutungszuordnungen deutlich anders.

Weiterhin sind Beimischungen von aufkommendem Unsinnsglauben häufige Ursachen von Verdrehungen und Umdeutungen ursprünglich zutreffender Aussagen.

Schaut man einmal in die Bibel (NT), dann sprach Jesus regelmäßig von einem zukünftigen Reich, womit durchaus einfach nur eine spätere Zukunft auf der Erde gemeint sein kann und nicht irgend ein mystisches Jenseits.

Und mit Himmel (als geistiges Etwas) könnte ursprünglich auch ganz einfach gemeint gewesen sein, daß Idealisierte Personen so sehr im Gedächtnis der Menschheit bleiben, daß sie dadurch quasi als Idol unantastbar werden, und weil sich diese Form von Verherrlichung auf das Verhalten der Menschen auswirkt, kann auch solchen (im Erinnerungsgeist existierenden) Personen aus dieser Betrachtung heraus Lebendigkeit zugeschrieben werden.

Ebenso können natürlich auch Personen bzw. deren Wesensart so sehr in Mißkredit geraten, daß sie innerhalb der Menschheitsgeschichte nur noch verabscheut werden, was dann geistig betrachtet einer Hölle gleichkommt.

Setzt man einge geistige Weiterentwicklung der Menschheit voraus (auch wenn die gegenwärtige Zeit eher das Gegenteil suggeriert), dann kann auch durchaus in zukünftigen Generationen ein Gesellschaftssystem entstehen, das ziemlich frei von irgendwelchen Übeln ist, wobei es auch sein kann, das dann parallel dazu ein ganz anderes Gesellschaftssystem existiert, das unbelehrbar ist, geistig immer mehr abbaut und quasi für ewig die daraus zwangsläufig erfolgenden Plagen zu tragen hat.

Es kommt also immer auf die Betrachtungsweise an in Kombination mit dem, was real möglich wäre und das bislang lediglich zu mystifizierenden Fantastereien entartet ist, so daß es schwer wird, aus dem Verbliebenen noch wahre gedankliche Hintergründe herauszulesen.

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Der Wunsch nach Unsterblichkeit, nach ewiger Jugend, nach einem Gesundheitsbrunnen sind uralte menschliche Wünsche. Da diese einfach nicht eingelöst werden können, gibt`s quasi als Versatzstück einen Himmel, wo einem alles Gute beschert werd3en soll, was einem hier auf Erden voenthalten wurde. Der bedrohliche Tod verschwindet gleichfalls auf wundersame Weise. Und wo`s nen Himmel nebst Himmelsmeister gibt, da iss auch die Hölle nicht mehr fern, denn irgendwohin sollen ja verhaßte Menschen später mal landen, allemal wenn man sie hier auf Erden nicht zu fassen bekam. Dann isses auch so, dass die Herrschenden die Beherrschten so zusätzlich in Angst und Schrecken hielten, was ihre Herrschaft somit vertiefte.

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Derjenige, der den Himmel erfunden hat, wollte in Harmonie mit seinen Kindern leben. Aber er wollte, dass es die Kinder aus freien Stücken tun, daher erfand er auch die Hölle. Die Option, auch den liebenden Vater abzuwählen und sich zu entscheiden, jeden Mist zu glauben.

Wenn Du meinst, Du müsstest Gottes Toleranz Deiner Ablehnung gegenüber als Nicht-Existenz auslegen, ist es Deine Entscheidung, Du trägst, wie bei jeder Entscheidung die Konsequenzen.

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Korrekt, frei erfunden.
Dem Menschen fehlt jede Vorstellung für die Zeit nach dem Tode.
Dem wurde ein Angebot gegenübergestellt, wohin die Reise nach dem Leben gehen könnte.
Mal als Trost, ab in den Himmel, mal zur Abschreckung, ab in die Hölle.

"Alles gute kommt von oben", eben dort wo man Gott oder Götter verortet.
Da aber nicht alles nur gut ist, sondern mehrheitlich schlecht, kommt alles Übel vom Bösen, respektive ist des Teufels, der unten in der Hölle vortet wurde.

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Den Grund hierfür erfährst du erst nach deinem Tot, der hoffendlich noch etwas auf sich warten lässt. Alle Antworten, die du hier erfährst sind nur Mutmaßungen. Wichtig ist nur, dass du, wenn du mal gläubig werden solltest, nicht auf die Menschen hörst, die oft die Religionen mit ihrer eigenen Meinung vergiften, sondern dich an die Quellen hälst. Ob Himmel oder Hölle erfunden sind, kannst du gar nicht wissen...

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Kommentar von MoseGoldstein
11.08.2016, 22:52

Der letzte Satz reicht eigentlich aus. ;)))

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Die Antwort ergibt sich aus der Funktion von Himmel und Hölle.
In den Himmel kommen die guten Menschen, in die Hölle die bösen.

Diese Versprechungen und Drohungen waren Versuche, um die Menschheit moralisch zu lenken - dürfte gescheitert sein...

Bleibt wohl nur noch eine sorgfältige Erziehung zur Vernuft...

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Weil Menschen Märchen brauchen. Ich habe aber schlechte Nachrichten für alle Naivgläubigen: die "Hölle" gibt es, nur natürlich nicht ganz so wie in der Naivvorstellung. Und das Paradies ist eine völlig dahergedchtete Erfindung.

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Ob Himmel (im religiösen Sinne) oder Hölle existieren kann dir keiner beantworten, da es keiner weiß und niemand beweisen kann.

Das die Vorstellung von ewigem Leid (in der Hölle) als Druckmittel verwenden wurde, und wird, ist aber unumstritten.

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Wo ist der Himmel und die Hölle?

Ist es eine Erfindung, um Menschen gläubig zu machen?

Die Lehre stammt aus einer Zeit, da glaubte man noch, die Erde sei eine Scheibe und die Sonne drehte sich um die Erde. Wer etwas anderes behauptete, riskierte als Ketzer sein Leben.

Die Wissenschaft hat inzwischen viele der Thesen widerlegt.

Seit wann gibt es Menschen auf der Erde? Welch ein Gedränge muss es da wohl geben?

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Kommentar von Wahchintonka
11.08.2016, 23:32

es gibt menschen seit 4 tausend jahren oder seit 5 mio jahren. suchet euch aus, was euch besser gefällt.

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Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Sie weitere Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Menschen lassen sich halt am Besten durch Angst kontrollieren.

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Ja, es ist ein Märchen für Gläubige, damit sie schön artig die Regeln der Religion auch befolgen und zur Belohnung in den Himmel kommen. Wenn sie allerdings die Regeln missachten, dann kommen sie in die Hölle.

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Nein, es ist kein Märchen. Sondern ein Mythos. - Und ein Mythos ist immer auch Wahrheit. - Unsere Kultur basiert auf Religion, die Kunst und viele Denkmuster.

Für jeden von uns stimmt genau das, was er glaubt. - Wenn Du also an die Hölle glaubst, haste selber Schuld. ;-)

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Damit Menschen Gehorsam werden und Regel achten (Religion Regel, Etikett, Kult)

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Das ist kein Märchen der Himmel ist das Symbol von Göttern und die Hölle ist das Gegenteil .da lebt der Teufel!

Gegensätze von Gut und Böse !

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