Warum wurde Rom zum Zentrum des Christentums?

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8 Antworten

Rom war das Zentrum der damaligen Welt und seit der Antike auch Sitz des römischen Bischofs (Papst).
In Rom  starben unter Kaiser Nero  viele Christen. Der Märtyrertod der beiden Apostel Petrus und Paulus im Jahr 67 nach Christus  verstärkte die besonders enge Beziehung der Christen zu Rom. Denn von Petrus, dem ersten Bischof Roms, leiteten alle nachfolgenden römischen Bischöfe und Päpste ihre hohe Stellung als Oberhaupt der Christen ab. Über dem Grab der Apostelfürsten wurde später unter Kaiser Konstantin der Petersdom errichtet.

Die Bischöfe der Hauptstadt Rom nahmen in der Folgezeit den Rang als oberste Hüter der christlichen Lehre in Anspruch nach dem Jesuwort  "Du bist Petrus, der Fels und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen...."

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Kommentar von OlliBjoern
11.08.2017, 02:47

Ja. Im Petersdom steht unter der Kuppel in großen Lettern "TU ES PETRUS...". Das Grab des Paulus liegt unter der Kirche San Paolo fuori le mura (da war ich nicht, im Gegensatz zum Petersdom).

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Das Bistum Rom war in den ersten frühchristlichen Jahrhunderten nur eines von vielen christlichen Zentren. Erst als Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erhob und die römischen Katholiken mit Macht ausstatte, begannen diese, alle anderen christlichen Zentren gezielt zu bekämpfen, zu verfolgen und deren Vertreter umzubringen mit dem Ergebnis, dass am Ende nur noch Rom als christliches Zentrum übrigblieb und der Katholizismus die Geschichte des Christentums in den folgenden Jahrhunderten alleine bestimmte.

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Weil es nach dem Schisma um die erste Jahrtausendwende, bei der sich die orthodoxe und die katholische Kirche getrennt haben, der Sitz des Oberhaupts der katholischen Kirche, des Papstes als Bischof von Rom, wurde. 

Zentrum des Christentums ist dann aber doch eher eine westeuropäische Sicht, denn in der orthodoxen Kirche war es Konstantinopel/Byzanz und später Moskau und andere ursprüngliche Kirchen wie die Aramäer, die Armenier, die Georgier, die Kopten etc. haben jeweils eigene Hauptorte.

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Das römische Reich war aufgeteilt in West- und Ostrom. Konstantinopel war das bedeutenste Zentrum des damaligen Christentums. Im Laufe der Geschichte, Trennung von Ost- und Westkirche in Katholiken und orthodoxe Christen und nach der Einnahme von Konstantinopel durch Muslime, weitere Ausbreitung des Islams, wurde Rom zum bedeutesten Zentrum. 

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Weil das Christentum zur Zeit des römischen Reichs entstanden ist und Rom die Hauptstadt dieses Reichs war. Dort wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Also nur logisch,dass man dann dort auch das Zentrum der Religion hinlegt.

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Weil Petrus dort gekreuzigt wurde und auch dort begraben wurde.

Petrus war dem Glauben nach der erste Bischof von Rom, also Papst.

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Weil es zu dem Zeitraum das Zentrum der Welt war.

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Es wurde zum Zentrum des Christentums im WESTEN, weil es einfach die Hauptstadt war. Der Ostteil des römischen Reiches und auch darüber hinaus hat sich nie dem Diktat Roms gefügt.

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