Warum wurde die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt?

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13 Antworten

Nein,die Wehrgerechtigkeit war nicht mehr ausreichend,um die Wehrpflicht im Gesetz festzuschreiben.Wenn die Truppe nur jeden dritten,oder vierten einzieht,ist das eine extremer Persilschein für die anderen.Hier war einfach zu reagieren.Natürlich spielen viele andere Gründe eine Rolle,weniger aber die Kosten.Der Entfall der Blockbildung,der kalte Krieg,also militärstrategische Gründe.Leider hat die Blockbildung in den Köpfen mit dem Feindbild Rußland,personifiziert im Präsidenten Putins Züge angenommen,die der Entspannung entgegen stehen.Hier fehlt es an Weitsicht.Zur USA schleimen und zu den Russen anstinken zu wollen geht einfach nicht.Beste Grüße

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Die Mannschaftsstärke der Bundeswehr war nicht mehr in der Höhe erforderlich wie früher.
Und es wurde vor allem eine 'Professionalisierung' der Soldaten angezielt.
Also besser ausgebildete Soldaten, die auf dem Stand der Technik sind und verwendbar sind für reale Einsätze.

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Von allen offiziellen Begründungen wie Wehrgerechtigkeit etc. mal abgesehen, liegen die eigentlichen Gründe in den neuen weltpolitischen Ambitionen der Bundesrepublik, wo sie mehr "Verantwortung" übernehmen möchte, die ihrer wirtschaftlichen Bedeutung entsprechen.

Dazu muss die Bundeswehr von einer Armee zur Territorialverteidigung zu einer Interventionsarmee umgestaltet werden, die weltweit eingesetzt werden kann. Das erfordert Personal, dass so gut ausgebildet ist, wie es mit Wehrpflichtigen nicht machbar wäre.

Die Aussetzung der Wehrpflicht ist der erste Schritt zur Schaffung einer Berufsarmee.

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Wenn ich einem Fernsehinterview vor einigen Jahren mit einem ehemaligen FDP-Bundestagsabgeordneten, ich glaube es war Burkhard Hirsch, Glauben schenken darf, war es seine Idee, die er dem damals amtierenden Verteidigungsminister, Theodor zu Guttenberg, im Spaß vermittelte.

Burkard Hirsch und Th. zu Guttenberg waren an einem Nachmittag auf einer Veranstaltung/Anhörung. Da fragte zu Guttenberg Herrn Hirsch, was er denn bloß mal machen könnte, um die Bundeswehr ins Gespräch zu bringen?

Nicht ernst, sondern spaßig gemeint, sagte Herr Hirsch zu ihm: "Schaff die Wehrpflicht ab und die Bundeswehr ist im Gespräch!"

Als Herr Hirsch sich dann nächsten Tag morgens in sein Auto setzte und die Nachrichten einschaltete, wollte er nicht glauben, was er da hörte!.........

Das war ein Interview mit Herrn Hirsch nach den Wahlen 2013, als klar war, dass die FDP nicht mehr im Bundestag vertreten sein wird.

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Deutschland hat sich nach Wiedervereinigung erneut zu einer imperialistischen Macht gemausert. Zu dieser Rolle gehören natürlich auch militärische Auslandseinsätze, so wie sie die USA, GB und Frankreich praktizieren. Diese fanden dann ja auch pünktlich mit der vollen Souveränität dieses Landes statt. Berlin schickt also wieder mal seine Soldaten in die Welt hinaus.

Um nun gegen Menschen zu kämpfen, die den hiesigen Staat in keinster Weise angegriffen haben, bedarf es ausgesprochen motivierte Soldaten, die entschieden staatsloyal sind. Das wiederum erreicht man am besten mit einer Freiwilligen-Armee, die für nahezu jeden Auslandseinsatz, also Kriegsführung zu haben ist.

Die Wehrpflicht wird dann eingesetzt, wenn tatsächlich ein Staat Deutschland angreifen sollte. Da dies ziemlich unwahrscheinlich ist, bedarf es daher keiner Wehrpflichtigen.

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Weil die Wehrpflicht ein Mitbringsel aus dem letzten Jahrhundert ist und einfach nicht mehr mit dem modernen Rechtsverständnis und der Vorstellung von Handlungsfreiheit zusammenpasst. Bessere Frage: Wie kommt man darauf, dass das Zwingen von erwachsenen Menschen zu irgendeinem Drill irgendwie "normal" ist und das Abschaffen "unnormal"? Nur weil es "immer schon so war"? Mit dem gleichen rückständigen Denken wird z.B. auch eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verwehrt. Wir leben zum Glück längst nicht mehr in einer Welt, die über die Kampfstärke von Nationalstaaten bestimmt wird, sondern in einer, die von internationalen Partnerschaften sowie Handelsabkommen abhängig ist.

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Kommentar von voayager
07.02.2017, 11:57

bla-bla, was du da schreibst !

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Die Wehrpflicht war zum 1. Juli 2011 nach 55 Jahren ausgesetzt worden,
weil die Bundesregierung keine sicherheitspolitische und militärische
Begründung mehr dafür sah.

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Der hintergedanke hinter einer wehrpflich ist es die breite masse mit einer generellen, miltärischen ausbildung auszustatten damit man im falle eines ausgewachsenen krieges, in dem jede seele zählt, zivilisten in den krieg schicken kann.

Hat es in der geschichte etliche male gegeben, heutzutage aber zumeist weder nötig, noch üblich.

In dem sinne sind dass alles verschwendete ressourcen die an 

*die schlechte wirtschaftliche lage

oder aber

*übliche militärische elemente fließen könnten.

Kostet viel, bringt nix.

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Nein.

Die anspruchsvoller werdenden Aufgaben der BW kann man nicht durch Wehrpflichtige erledigen lasse. Dazu braucht es professionelleres, erfahreneres und geschulteres Personal. Das wiederum nicht in Stärke von einer halben Million.

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Das versteht nur die Politik.....jetzt schickt man 2-600 Mann jeweils in sogenannte Krisengebiete....( je mehr umso besser, somit kan von der Leyen mehrfach in verschiedene reisen )arme Soldaten!


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Kommentar von schmerberg
07.02.2017, 11:50

warum gibt es bei gutefrage auch dumme Antworten?

4

Es gab keine Bedrohung mehr aus dem Osten....DDR

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Kommentar von Halbammi
07.02.2017, 10:45

Die gab es auch mehr als 10 Jahre vor dem aussetzen der Wehrpflicht nicht mehr.

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