warum wurde die Todesstrafe in der DDR abgeschafft?

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4 Antworten

Dies hing wohl mit dem Honecker-Besuch 1987 in der Bundesrepublik Deutschland zusammen. An der innerdeutschen Grenze und an der Berliner Mauer wurden aber weiterhin gezielte Todesschüsse auf wehrlose Menschen abgegeben, zuletzt im Februar 1989 auf Chris Gueffroy.

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666Phoenix 07.10.2016, 11:16

Rede nicht so einen Blödsinn. Es gab keine "gezielten Todesschüsse". Es gab i. d. R. (Ausnahmen bestätigen selbige), nach Ablauf der vorgeschriebenen Prozedur (Anruf, Warnschuss), auch Schüsse, die zum Tode führten. 

Die "wehrlosen" Menschen wussten übrigens vorher ganz genau, dass dort notfalls geschossen wurde! Und nicht nur mit Knallerbsen! Das Grenzgebiet war kein Vergnügungspark oder Flaniermeile, wo jeder mal schnell ein wenig abchillen konnte und sich dann wundern musste, dass geschossen wird!

Es gab auch keine "innerdeutsche" Grenze. Das wäre eine Grenze innerhalb eines Staates. Das hier war nicht nur eine Grenze zwischen zwei souveränen Staaten, sondern auch noch zwischen zwei sich feindlich gegenüberstehenden Gesellschaftssystemen! 

Denk mal an!

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Sie wurde 1987 abgeschafft als Zugeständnis an die Bundesrepublik im Vorfeld des Honnecker-Besuchs in Bonn, nachdem sie zuletzt 1970 an einem Zivilisten und 1981 an einem MfS-Offizier vollstreckt wurde.

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Weil die Todesstrafe nunmal in einem halbwegs entwickelten Staat nix zu suchen hat 

Sie wurde 87 endgültig ausgesetzt und 80 oder 81 meines Wissens zuletzt angewandt 

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Sie wurde nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Allerdings wurde an der Mauer weiterhin auf Fliehende geschossen.


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