Warum wurde die Armbrust nach ihrer Etfindung geächtet?

3 Antworten

Weil es die Armbrust ermöglichte, die Panzerung eines Ritters zu durchschlagen. Das mittelalterliche Standeswesen (Adel, Rittertum, Klerus, Bürger und Bauern) war damals noch Gesellschafts bestimmend und es durfte nicht sein, dass ein gepanzerter adeliger Ritter von einfachen Leuten mit einer Armbrust ins Jenseits befördert werden konnte !

Weil es die Armbrust ermöglichte, die Panzerung eines Ritters zu durchschlagen.

Das war mit einem Bogen auch möglich (wie die englischen Bogenschützen im 100-jährigen Krieg oft genug bewiesen). Der Unterschied war wohl eher, dass man für die Bedienung einer Armbrust weniger Ausbildung brauchte, während Bogenschützen damals bereits seit früher Jugend trainierten.

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Weil sie Rüstungen durchbohren konnte und hochfeine ritterliche Herren konnten sich nicht mehr in Sicherheit vor dem niederen Volk auf dem Schlachtfeld wähnen und ritterlich und ehrenhaft untereinander duellieren.

Geächtet? Wie kommst du darauf?

Armbrustschützen waren zu ihrer Zeit die Scharfschützen und die Elite unter den Soldaten.

Die Armbrust brachte eine Art Revolution in die Kriegstechnik.

Das freute jeden Heerfürer.

Das stimmt schon. Die Armbrust und deren Besitz war zuerst nach deren Erfindung geächtet. Erst mit dem Aussterben des Ritterstandes bzw. der Reformation des Militärwesens durch Kaiser Maximilian wurde diese "Acht & Bann" aufgehoben und die Waffe auch quasi zur Standardwaffe im Militär eingesetzt.

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In Europa wurde die Verwendung von Bögen und Armbrusten in Kämpfen zwischen Christen durch das Zweite Lateranische Konzil 1139 verboten, da sie wegen ihrer Reichweite und ihrer Durchschlagskraft gegen Rüstungen als unritterlich galten. Der Einsatz gegen Heiden, insbesondere gegen arabisch/islamische Gegner, blieb jedoch erlaubt. Diese moralische Ächtung war jedoch in der Kriegspraxis nicht durchsetzbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Armbrust#Geschichte

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