Warum wurde Deutschland im ersten Weltkrieg die Kriegsschuld zugesprochen?

9 Antworten

Weil der Kaiser dumm war (tut mir leid das schreiben zu müssen).

Er hatte einen Pkt mit Österreich. ok.

Also der österr. Thronfolger amgebracht wurde, sagte er dem österr. Kaier, das er ihn unterstützen würde.

Als dann Russland die Mobilmachung erklärte (obwohl die am liebsten keinen Krieg gehabt hätten, wegen innenpolitischer Probleme, und weil der Zar ein Bewunderer vom dt. Kaiser war., erklärte wilhelm II. die generalmobilmachung.

Ausserdem setzte sich die Generalität durch udn ließ die Deutsche Armee durch Belgien (Verletzung der Neutralität) durch Belgien gegen Frankreich ziehen.

Hätte Wilhelm II. es dabei belassen dem österreichischem Kaiser nur für den Fall, das Österreich angegriffen würde, Unterstützugn zu gewähren udn hätte selbst nichts gemacht, sondern ggf. auf die Kriegserklärungen der anderen gewartet, wäre evtl. nichts passiert.

Zumindest hätte man die Kriegsschuld nicht "D" zuschustern können.

So ist es im Prinzip gelaufen. Allerdings war beileibe nicht Willem Zwo allein an der Sache schuld. Es gab auch noch einen Generalstab, es gab auch noch weitreichende deutsche Kriegsziele.

Die Kriegsschuld wurde nicht D allein gegeben, sondern D "und seinen Alliierten" - siehe Artikel 231, Versailler Vertrag.

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Das dürfte vorallem an zwei Faktoren liegen:

1. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Hätte Deutschland nicht verloren, hätte man andere dafür für schuldig erklärt und sich selbst als patriotische Vaterlandsverteidiger dargestellt.

2. Die "Erbschaft" zwischen Deutschland und Frankreich war wohl vorallem Grund für die harten Bedingungen des Versailler Vertrages, aber untersritch sicherlich auch den Punkt 1. Bis heute tun sich die Franzosen am schwersten einzusehen, dass die Schulfrage am 1. WK nicht so leicht zu beantworten ist, wie sie es sich wünschen.

Du meinst wohl die "Erbfeindschaft"

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@tanztrainer1

Ups - ja, meinte natürlich Erbfeindschaft. Keine Ahnung, was da mit mir los war ... Danke dir für den Hinweis! :)

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Die genau Intention kenne ich nicht, ich denke aber das hängt vor allem damit zusammen, dass die Franzosen und Deutsche zu der Zeit eine sogenannte "Erbfeindschaft" hatten:

Gerade Frankreich sorgte für die sehr engen Bestimmungen des Versailler Vertrages, was mit dem Sieg der deutschen Staaten über Frankreich im Deutsch-Französischen Krieg 1870-1871, was die Gründung des (zweiten) Deutschen Reiches zur Folge hatte, zusammenhing.

Der Friedensvertrag der 1871 beschlossen wurde, enthielt ebenfalls sehr hohe Forderungen an das geschlagene Frankreich, zusätzlich wurde dieser Friedensvertrag auf französischem Boden - nämlich ebenfalls in Versailles - verabschiedet, was eine sehr große Demütigung darstellte.

Darüber hinaus spielte das Deutsche Reich im 1. Weltkrieg, auch wenn es im Grunde nur Bündnispartner von Österreich-Ungarn, dem eigentlichen Kriegsauslöser, war, militärisch die Hauptrolle der Mittelmächte. Deutschland kämpfte bis zuletzt nicht auf deutschem Boden und stellte sich als hartnäckigster Gegner der Alliierten heraus - so fanden die meisten Kämpfe an der Westfront eben auch zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, Britannien und den USA statt.

Ist ja alles schön und gut - aber was hat das mit der Frage nach der Kriegsschuld zu tun? Ich verweise in meiner Antwort zwar auch auf die Erbfeindschaft, jedoch war die deutsch-französische Beziehung nur ein eher kleiner Nebengrund. Und was der d-f Krieg und die Orte der Kämpfe im 1.WK mit der Schuldfrage zu tun haben, verstehe ich auch nicht. O.o

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