Warum wurde der römische Kaiser Konstantin ,,der große'' genannt?

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3 Antworten

Außerdem wäre noch hinzuzufügen, dass er nach Diokletians System der Tetrarchie (zwei Augusti mit Cäsaren als Stellvertretern) für eine Zeit wieder die Alleinherrschaft durchsetzte. (https://de.wikipedia.org/wiki/Aufl%C3%B6sung_der_r%C3%B6mischen_Tetrarchie)

Freilich konnte das die Reichsteilung nicht verhindern, aber seine neue Hauptstadt Konstantinopel blieb über 1000 Jahre noch Hauptstadt eines römischen Reiches. Darin war er nur dem sagenhaften Gründer Roms, Romulus, vergleichbar. 

Durchsetzung des Christentums und Gründung einer Hauptstadt, die über 1000 Jahre Mittelpunkt des Reiches blieb, sind so langfristige Nachwirkungen, wie sie nicht vielen, die man mit dem Beinamen "der Große" versehen hat, nachsagen kann. Von Friedrich II. (Preußen) und Wilhelm I. (Deutsches Kaiserreich) (der freilich nur kurz "der Große" genannt wurde) kann man es jedenfalls nicht behaupten.

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Diese Bezeichnung ist eine von Autoren, die der Kirche nahestehen, gewählte Bewertung. Der Grund dafür ist einleuchtend: der Kaiser hat durch seine Religionspolitik die Grundlage dafür geschaffen, dass das Christentum zur Staatsreligion wurde und die Kirche zur Staatskirche. Darauf beruhte die mächtige Stellung der Kirche auch im Mittelalter - ja im Grunde bis heute.

MfG

Arnold

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diesen anhang bekamen herrscher nicht wegen ihrer körpergröße, sondern wenn sie viele erfolgreiche schlachten befehligt haben

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Kommentar von Bitteschoen1234
08.04.2016, 15:32

Das weiß ich aber hat er auch was ganz besonderes gemacht wo kein anderer gemacht hat ? Wegen ,,Der Große''

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