Warum wurde das Wort "YHWH/Yahweh/Jehova" nicht immer Übersetzt?

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15 Antworten

Die zwei User vor mir haben nicht wirklich die Frage beantwortet, die Sache mit dem Vulkangott ist dazu noch relativ schwachsinnig.

Ich habe zwar auch keine wirkliche Begründung, warum manche Übersetzer es in der eigentlichen Namensform belassen und manche die Bedeutung übersetzen - wiederum andere übersetzen es mit HERR - aber im Hebräischen ist es ja so, dass alle oder zumindest viele Namen eine Bedeutung haben. Z.B. würdest du ja auch nicht zu jemandem, der Samuel (auf Hebräisch Schmuel) heißt "Von Gott erbeten" sagen, obwohl das die Bedeutung des Namens Samuel ist. Es klingt einfach besser, wenn man einen Namen verwendet und nicht die Bedeutung.

LG

guildnici 21.09.2012, 13:03

die Sache mit dem Vulkangott ist dazu noch relativ schwachsinnig.

Nein, denn JHWH war ein Baal, ein Wettergott, speziell ein Vulkangott der Kanaanäer, genauso wie EL. Dieser Gott wurde von einer Gruppe von Sektierern aufgefriffen, die in Babylon als "halb"gefangene nach der Eroberung durch die Assysrer nach Kanaan reisten und dort behaupteten, dies wäre ihr Land. Sie bezeichneten sich nach dem Namen eines alten Volkes, dass bereits hunderte von Jahren zuvor von den Ägyptern VOLLSTÄNDIG vernichtet wurde, nämlich Israel.

Das ist alles erwiesen. Wennd u Quellen möchtest, frag mich nochmal

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Hi! Yahweh/Jehova war ursprünglich ein Vulkangott (ein furchtbarer noch dazu, der die Menschen vernichtet hat). Später ist er dann zu unserem "Gott" geworden. Jehova war sozusagen ein Gott der Rache. Die verschiedenen sprachlichen Übersetzungen richten sich nach der jeweiligen Kultur. (Wer würde heute schon einen Vulkangott anbeten???). Die Bibel im gesamten ist immer so übersetzt worden, wie man es eben gebraucht hat ... LG

derdorfbengel 21.09.2012, 05:25

"Jehova war sozusagen ein Gott der Rache"

Haben die Juden auch die Brunnen vergiftet, die kleinen Kinder ermordet und die Weltwirtschaft in die Krise gestürzt?

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guildnici 21.09.2012, 13:07
@derdorfbengel

@derdorfbengel, warum versuchst du etwas zu veralbern, indem du unsinnige Dinge hinzudichtest? whynot63 hat nur gesagt was aktueller Wissensstand der Archäologie/Historie ist.

JHWH war definitiv ein Rachegott. Schon mal die Thora gelesen?

Übrigens kamen nach und nach viele ägyptische Einflüsse in dieses Gottesbild, weil Kanaan unter Ägyptischer Herrschaft stand.

Du findest den ursprünglichen JHWH, also den Baal (Wetter/Vulkangott) auch in der Bibel. Die Geschichte vom goldenen Kalb, dass Aaron schmiedete. Das war ein Abbild von JHWH, der vorher als Mensch mit Stierkopf dargestelt wurde und eine Gefährtin namens Aschera hatte.

BEvor du also andere versuchst lächerlich zu machen, empfehle ich dir ein paar Geschichtsstunden ....

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whynot63 21.09.2012, 21:09
@guildnici

Danke Dir! @derdorfbengel: Wo habe ich irgend etwas gegen Juden geschrieben??? Es ging lediglich um die geschichtliche Herleitung.

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Ich danke euch allen für die zahlreichen Antworten; es waren darunter auch einige sehr interessante Gedanken zu finden...

Jedoch befürchte ich, dass meine Frage nicht ganz verstanden wurde; deshalb versuche ich sie erneut, mit ein Paar Beispielen und Zitaten niederzulegen:

Deutsche Lutherbibel: " Da wies ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, daß er das Feld baute, davon er genommen ist". - 1.Mose 3, 23

Spanische Bibel: " Y sacólo Jehová del huerto de Edén, para que labrase la tierra de que fué tomado" - 1.Mose 3, 23

Dies sind Zitatete, welche der selben Bibelstelle entsprechen.

Wieso wird in einer, "Gott der Herr", und in der anderen, einfach das hebräische Wort "Jehová" benutzt? (Auf Spanisch würde "Gott der Herr", "Dios el Señor" heißen).

Oder noch ein Beispiel:

Deutsche Lutherbibel:

"Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde?" - 1.Mose 4, 6

Spanische Bibel:

"Entonces Jevohá dijo á Caín: ¿Por qué te has ensañado, y por qué se ha inmutado tu rostro? - 1.Mose 4, 6

Warum wird immer wieder "Jehová" und nicht das Wort "Herr" ("Señor") benutzt? Verliert diese Namengebung Gottes, nicht an Mystik? Oder hat es seine Gründe?

Während ein Deutscher, der diese Zitate zum ersten Mal sieht, sie gleich verstehen würde, müsste der Spanier erst einmal in der Enzyklopädie nachschlagen, um überhaupt zu erfahren, was das Wort "Jehova" bedeutet (denn er selber spricht ja kein Hebräisch).

Hat Martin Luther bei seiner Übersetzung aus reiner Klugheit und Absicht gehandelt, damit diese Mystik und Namenlosigkeit erhaltenbleibt, oder haben es die spanischen Übersetzer einfach als Name interpretiert, und somit in ihrer Bibel Gott einen Namen zugewiesen?

Klaraaha 22.09.2012, 08:35

Irgendein Oberrabinner hat den Papst mal gebeten den Eigennamen bzw. das Tetragramm nicht mehr zu verwenden, weil eben der Name für die Juden besonders heilig ist. Das war aber eine Bitte und ist schließlich kein Gesetz. Die einen halten sich eben dran und die anderen nicht. Wenn eine spanische Druckei den Namen nicht ersetzt so ist das ja nicht verboten. Vllt. ist sie auch vor 2006 gedruckt worden, also vor der jüdischen Bitte.

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Weil Mystiker im Namen Gottes einen tieferen Sinn sehen, der bei der Übersetzung verloren gehen würde. Siehe: Numerologie, Kaballismus usw. Genaugenommen sind für die Mystiker heilige Bücher kompliziert kodierte Botschaften und Informationen. Würde man einen Buchstaben verrücken, geht der Sinn verloren. Je nachdem wie gross der Einfluss dieser Ansichten in einer Kultur ist übersetzt man den Namen oder auch nicht.

brettpit 21.09.2012, 13:39

einseitiges Lexikon, das von der kath. Wissenschaft gesponsert wird.

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andreasolar 21.09.2012, 15:39
@brettpit

Der Verfasser des Artikels ist seit 1991 ordentlicher Professor für Forschungen zum Alten Testament an der Universität Utrecht; katholisch ist er auch nicht (was aber völlig wurscht wäre im Zusammenhang mit dieser Frage.)

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Weil viele Menschen zu egoitisch sind und versteht nicht, wer Gott ist. JHWH ist so auf Deutsch geschrieben und wird so mir der Name: "Ich bin, der ich sein werde." Darum vermeiden es die Theologen, besonders bei den Katholiken.Und das hat mit der Ego nicht zu tun, sondern es ist der Geist Gottes der mit uns reden kann. Warum wurde bei den spanische Bibel nicht so erklären kann, vermute ich so. In de katholische Christen werden die Egoismus nicht gefallen haben und darum liest man so, YHWH/Yahweh/Jehova, ohne um zu deuten. Was bedeutet nun JHWH? Und bei Jesus ist das keine neuer Gott, sondern der selbe Gott JHWH. Wenn man in Johannes Evangelium liest, steht es immer wieder das Wort mit: Ich bin das Brot des Leben.... Ich bin das Licht der Welt ... Ich bin der gute Hirte oder .. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Veter den durch mich. Diese Angaben kommt nicht nur von einen Mensch Jesus selbst, sondern von Gott JHWH, der auch sein Vater ist!

Erstens ist es ein Eigenname (geworden) und die "übersetzt" man nicht.

Zweitens eröffnen Überlegungen über den Namen JHW ein Verständnis für die Gedankenwelt derer, die die Bibel geschrieben haben. Dass sie bswp nur unaussprechliche Konsonanten setzten, hat ja einen tieferen Sinn. Wenn man sich damit befasst und weiss, warum das so ist, hat man schon mal mehr verstanden.

Luther "übersetzte" übrigens sehr wohl JHW, und zwar mit"Jehova". Was Quatsch ist. Von ohm kommt dieser Name, der niemals existierte und den Du schon mal voraussetzt. Nur neuere Editionen von oberschlauen Pädagogen haben das mal wieder geändert.

kwon56 21.09.2012, 12:58

Luther sprach wohl kaum von Jehova.

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Warum sollte man die Bedeutung eines Namens in einer Geschichte nutzen, statt den Namen selbst? Nimm dir doch einmal ein x-beliebiges Buch und ersetze an jeder Stelle, an der ein Eigenname steht, diesen durch dessen Bedeutung. Das wäre nicht nur schwer zu lesen, sondern würde auch den Sinn verfremden und vom Thema ablenken.

Außerdem solltest du beachten, dass die Bibel eine Sammlung von Schriften ist, die komplett fiktiven Inhalts sind. Daher ist es Zeitverschwendung, sich über dessen Inhalt Gedanken zu machen.

Wir kennen die Intention der Autoren nicht, ja, wir kennen nicht mal die Namen der meisten Bibelschreiber, da diese unter einem Alias schrieben. Wie also sollen wir heute noch wissen, warum sie bestimmte rhetorische MIttel nutzten oder nicht, wenn wir nicht einmal wissen was sie bezweckt haben?

Weil es keinen Sinn machen würde, statt eines Namens dessen Bedeutung aufzuschreiben. Hier wurde es schon ganz gut erklärt (siehe TeeEi).

Hinzu kommt noch, dass es schwierig wäre für Christen, wenn sie in jedem Land einen anderen Namen gebrauchen würden.

Dumm ist allerdings, wenn Christen diesen Namen als den ihres Gottes verwenden. Denn tatsächlich ist dies nur der Name eines Gottes den Sektierer aus Kanaan verwendet haben und auf dessen Basis das Judentum gegründet haben. Die Christen hatten nie einen Namen für ihren Gott und haben ihn auch kaum erwähnt. Für sie war Christus immer ihr Oberhaupt (einige sehen ihn als Gottes Sohn, andere als Gott selbst an). Also wenn, dann müssten Christen Jesus als Gottesnamen angeben. JHWH/Jehova etc. ist völlig falsch. Denn das Christentum hat nichts mti dem Judentum zu tun. Es ist eine rein römische Religion, die lediglich das AT genutzt hatte, um sich zu legitimieren. Einfach so zu sagen: "Huch, hier ist ein neuer Gott und eine neue Religion, glaubt da jetzt mal dran" hätte wohl kaum jemanden überzeugt ....

lyrange 21.09.2012, 18:45

Das Christentum hat sich aus dem Judentum entwickelt. (Und ja, es gibt auch Einflüsse aus dem Denken der Antike). Zu sagen, die beiden hätten "nichts miteinander zu tun" ist schlicht falsch.

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brunf 21.09.2012, 19:14
@lyrange

Nein, das ist korrekt. Das Christentum ist in Rom entstanden. Kaiser Konstantin I. hat dazu den Weg geebnet, indem er das erste Dogma der Kirche aufstellen lies und aus dieser Ideologie eine Religion machte.

Zuvor gab es keine "Christenheit", sondern nur etliche kleine Gruppen, die einer politischen Ideologie folgten.

Du musst dazu verstehen, dass Religion die erste Form von Politik ist. Heute ist Religion längst zu etwas völlig anderem geworden. Die meisten Menschen verstehen daher nicht, was Religion eigentlich ist. So wissen zB nur wenige, dass die Inhalte der Religionen niemals relevant waren. Sie dienten nur als Ablenkung der eigentlichen Ziele.

Die Idee der Christen war einfach: Weg von der römischen Besatzermacht, weg von den jüdischen neuen Wegen (Pharisäertum) und hin zur persönlichen Freiheit. Sie erhofften sich eine neue Regierung und keine neue Religion.

Das Christentum hat tatsächlich nichts mit dem Judentum zu tun. Der Kaiser nutzte lediglich die Schriften (AT) um die neu erschaffene Religion irgendwie nachweisen zu können. Wie guildnici richtig gesagt hat, hätte es nicht funktioniert, wenn man sich einfach einen neuen Gott aus dem Hut gezaubert hätte. Die Menschen mussten etwas bekommen, was für sie wie etwas neues aussah, aber dennoch ihre liebgewonnenen Traditionen beinhaltete sowie keine großen Anstrengungen beinhaltete.

Die Erfindung des Christentums hatte den einzigen Zweck, Rom zu neuer Stabilität zu führen. Die alte röm. Religion nahm kaum jemand mehr ernst und das politische System war kaputt. Eine neue Staatsreligion war genau das richtige, um die Menschen wieder zu vereinen. Denn du musst verstehen, dass Religion bis ins 18. Jahrhundert hinein, immer das Grundgerüst eines jeden Staates bildete. Ohne eine Staatsreligion funktionierten die politischen Systeme nicht.

Du findest im Christentum nichts, was mit dem Judentum zu tun hat. Es gab keine Regeln mehr, sondern nur noch zwei:

Du sollst deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.

Mehr gab es nicht. Alles worum man sich noch stritt, das waren Lehrinhalte. Aber es gab erstmal keine Regeln, die jeden Aspekt des Lebens beleuchteten. Das machte diese Religion auch so erfolgreich. Die Regeln die man heute kennt, kamen erst nach und nach hinzu.

Auch die falsche Annahme, ein Jude namens Jesus hätte das Christentum gegründet ist falsch. Denn dies entstand erst 3 Jahrhunderte später. Jesus war maximal ein Revolutionär, der mit ein paar Tricks seinen Lebensunterhalt damit verdienen konnte, dass ihm andere alles vor die Füße warfen, weil sie ihn für den Messias hielten. Erst Jahrzehnte nach seinem Tod fingen einige Menschen an, dessen Ideologie zu etwas spirituellem zu machen. Sie schrieben religiöse Texte, wovon einige später in die Bibel aufgenommen wurden. Aber keiner diesern rund 50 Evangelisten kannte diesen Jesus persönlich. Wir wissen rein gar nichts über ihn und können nur Mutmaßen. Vielleicht war er ein Jude, der zurück zum Judentum wollte, und gegen die aufstrebende Richtung der Pharisäer stand, die sich als heutige Hauptausrichtung finden. Vielleicht war er - wie einige Wissenschaftler annehmen - auch ein Ägypter. Darauf schließt man, weil die in der BIbel erwähnten "Wunder" sehr ähnlich zu ä. Magie stehen und auch der Lebenslauf JEsu mit ä. Mythen von Halbgöttern vergleichbar ist.

Wir wissen es nicht! Wir wissen nur eines ganz sicher: Jesus hat nicht das Christentum gegründet und auch keiner seiner Nachfolger. Denn das waren eindeutig die Römer!

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DirkKH 21.09.2012, 21:05
@brunf

Einfach 350 Jahre auszulassen ist nicht sonderlich fair. Ausserdem weiß ich einen Evangelisten, der ihn doch persönlich kannte: Thomas den Zwilling.

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guildnici 21.11.2012, 14:01
@DirkKH

HIer wurden keine 350 Jahre ausgelassen. In der Zeit zw. dem vermeintlichen Jesus und der Religionsgründung des Christentums gab es keine Christen. ZUmindest nicht in dem Sinne als Angehörige einer Religion. Denn zu einer richtigen Religion wurde da Christentum tatsächlich erst im 4. Jahrhundert u.Z. Davor waren es nur unterschiedliche Ideologien und noch lange keine Religion

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hey robertpeter, als Mose Gott nach seinem namen fraggte, kriegte er die Anwort: "Ich werde sein, der ich sein Werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: "Ich werde sein", der hat mich zu euch gesandt". Und "Jehova" , den Namen gibts gar nicht, der kam erst im Mittelalter durch einen Fehler auf. Und kein Mensch auf der ganzen Welt kennt die richtige Ausspsrache von JHWH, nur dass es garantiert nicht Jehova ist, soviel ist sicher! Hey, Mann, wenn ich deinen Namen kenne, dann kenn ich dich doch noch lange nicht persönlich! WEnn Jesus den "Namen" bekannt gemahct hat, dann heißt das, das er Gott den Menschen als Vater persöhnlich bekannt gemacht hat, aber Jesus war ein Frommer Jude und wenn er einen Psalm las zum beispiel, dann hat er "adonai" = Herr gesagt, was Juden heute noch immer so machen. Und wenn in anderen Sprachen nicht Gott oder Herr oder Jahwe geschrieben wird, sondern Jehova, dann heißt das, das das eine gefälschte Zeugen Jehova Bibel sein könnte, oder noch eine alte Bibelausgabe, wo man noch nicht wuste, das "Jehova" total falsch ist. Hey und im Neuen Testament kommt YHWH/Yahweh/Jehova überhaubt nicht vor, auch nicht da, wo aus dem alten Testament zitiert wird. Das behaupten nur die Zeugen Jeh., aber das stimmt nicht. Zeugen Jeh. sind eine Sekte, und die hat die Bibel an vielen STellen verändert, weil sie sonnst nicht zu ihrem Glauben passt.

kdd1945 28.09.2012, 20:58

Was sagst Du denn dazu, wie der Name unseres Herrn JESUS ausgesprochen wird?

auf englisch: dschiizes auf französisch: schezü auf spanisch: chesus auf serbisch/kroatisch: isus

Ja, wenn ich doch nur mehr Sprachen könnte!!

Der Herr JESUS kann sie übrigens, und der Herr JEHOVAH auch!!

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In der hebräischen Sprache, die zur Niederschrift des größten Teils der Bibel genutzt wurde, kennzeichnen die vier Buchstaben JHWH den Namen Gottes, des Autors der Heiligen Schrift. Der Eigenname kommt in der Bibel etwa 7000 mal vor.

Hebräisch war in seiner Schriftform zu jener Zeit eine Art "Kurzschrift oder Stenografie" -man schrieb nur die Konsonanten (Mitlaute) eines Wortes. Beim Lesen eines Textes fügte dann der kundige Leser die entsprechenden Vokale (Selbstlaute) zu.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel in unserer deutschen Sprache.Würde man den Satz schreiben: "Jdr Pltkr bntzt hfg sn Tlfn.", so könnte man im Zusammenhang den Satz lesen: "Jeder Politiker benutzt häufig sein Telefon".

Wie im zur Zeit der Entstehung der Bibel Gottes Name hebräisch ausgesprochen wurde weiß heute (auf der Erde) niemand.

In der deutschen Literatur ist die Schreibweise und Aussprache JEHOVA oder JEHOVAH seit Jahrhunderten die gebräuchlichste.

kdd1945 21.09.2012, 08:27

Wenn man heute bei GOOGLE die Suchanfrage eingibt:

"Seit wann Jehova in deutscher Literatur",

so erhält man eine Vielzahl von entsprechenden Hinweisen unter der Überschrift:

17.Jahrhundert - Gottes Name in der Literatur - Jehova

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kdd1945 21.09.2012, 09:14
@kdd1945

Heute wird viel darüber diskutiert ob nicht eine andere Aussprache des Namens Gottes bevorzugt werden solle, die der ursprünglichen hebräischen mehr entspräche.

Da jedoch keiner der Gelehrten beweisen kann,welche Aussprache zum Beispiel zur Zeit Moses oder zur Zeit Jesu Christi (auf der Erde) üblich war führt das dann bei manchen zu der Empfehlung, den Namen Gottes aus der Heiligen Schrift zu entfernen und statt dessen die Bezeichnung "Herr" oder HErr zu verwenden.

Eine solche Vorgehensweise liegt aber sicher nicht im Interesse des Autors der Bibel.

Der Apostel Paulus zitiert in Römer, Kapitel 10, Vers 13, den Propheten Joel aus dessen Niederschrift Kapitel 2, Vers 32: "Und es soll geschehen, dass jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen soll."

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Heinrich246810 21.09.2012, 12:11
@kdd1945

kkk1945

Der Name Jehova steht nicht in der Koine, sondern "KYRIOU".

Also behaupte bitte hier nicht etwas, was im griechischen Grundtext nicht steht.

Leider wird er z.B von der Wachtturmmgesellschaft . in eigenwilliger Weise in den Text eingefügt, obwohl er im Grundtext nicht steht.

Das ist eindeutige Textmanipulation.

Kein neutestamentliche Schreiber hat die hebräischen Gottesbezeichnungen übernommen.

Stattdessen finden wir: ho theos = Gott, ho kyrios= Herr.

Dagegen ist im Neuen Testament die gebräuchlichste Bezeichnung für Gott "Vater".

Im AT kommt dagegen diese Bezeichnung nur wenig vor.

Jesus hat uns mit dem Vater ein inniges Verhältnis gezeigt, welches in dieser Weise im AT noch nicht bestanden.

Die innige Vater Sohn Beziehung, auf die er immer wieder hingewiesen hat ist Beispiel für unsere Beziehung zum Vater. Darum werden wir auch als seine Kinder bezeichnet.

Aus diesem Grund tritt im Neuen Testament das Tetagramaton JHWH völlig in den Hintergrund, weil die Vaterbezeichnung für Gott an seine Stelle getreten ist.

Jesus spricht sogar von ABBA, was soviel wie Papa oder Väterchen bedeutet.

Wer noch auf das JHWH beharrt ist leider noch nicht im Neuen Testament angelangt.

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cornyriegel 21.09.2012, 13:13
@Heinrich246810

Hallo Heinrich246810

zu deinen Worten an kkk1945 :

Der Name Jehova steht nicht in der Koine, sondern "KYRIOU". Also behaupte bitte hier nicht etwas, was im griechischen Grundtext nicht steht. Leider wird er z.B von der Wachtturmmgesellschaft . in eigenwilliger Weise in den Text eingefügt, obwohl er im Grundtext nicht steht. Das ist eindeutige Textmanipulation. Kein neutestamentliche Schreiber hat die hebräischen Gottesbezeichnungen übernommen.


Das Wort Koine kommt in dessen Ausführungen gar nicht vor und läßt sich auch schlecht ins Verhältnis setzen zu Kyriou.

Koine ist die altgriechische Gemeinsprache, die in vielen Bereichen des Mittelmeerraumes gesprochen wurde, vom Hellenismus bis in die römische Kaiserzeit (etwa 300 v. Chr. bis 600 n. Chr.)

bei dem Wort KYRIOU allerdings handelt es sich um das griechische Wort für Gott - es wird sicherlich in vielen griechischen Bibeln an so einigen Stellen im Neuen Testament stehen

Doch in der Urschrift stand der Name Gottes in Form der Hebräischen Buchstaben JHWH auch in den griechischen Schriften.

Denn es ist z.B. undenkbar, dass Jesus in Nazareth die Schriftrolle des Jesaja in die Hand nahm und daraus die Verse 1 und 2 des Kapitels 61 vorlas und dabei den Namen verschwieg, von dem er in seinem Gebet in Johannes 17 sagt:

  • " Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen."

Er las dort Folgendes - und es wurde aufgeschrieben und von Augen- und Ohrenzeugen geprüft - :

  • "Der Geist des Souveränen Herrn JEHOVA ist auf mir, darum, daß JEHOVA mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens JEHOVAs und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden"

Jesus hat uns mit dem Vater ein inniges Verhältnis gezeigt, welches in dieser Weise im AT noch nicht bestanden.

Das ist wohl in keinster Weise möglich, dass Jesus kein inniges Verhältnis zu seinem Vater gehabt haben soll.

Sprüche 8: 22- 24,27

  • "Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht. Als er die Himmel bereitete, war ich da; da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen."
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guildnici 21.09.2012, 13:28
@cornyriegel

Doch in der Urschrift stand der Name Gottes in Form der Hebräischen Buchstaben JHWH auch in den griechischen Schriften.

Könntest du diese unhaltbare Aussage auch belegen?

Zum einen gibt es keine "Urschriften" mehr, sondern nur Abschriften, die zudem fast nru aus Auszügen, nie aus kompletten Texten bestehen. Und zum anderen steht in keiner dieser Schriften das Tetragrammaton (JHWH)

Denn es ist z.B. undenkbar, dass Jesus in Nazareth die Schriftrolle des Jesaja in die Hand nahm und daraus die Verse 1 und 2 des Kapitels 61 vorlas und dabei den Namen verschwieg,

Richtig. Denn dieser Jesus ist eine Fabelgestalt. Wir haben rein gar nichts über ihen, ausser den Biblschriften und den Apokryphen/Gnostischen Schriften. Sie stellen alle keine Augenzeugenberichte dar und sind wenig aussagekräftig, weil sie sich gegenseitig widersprechen und nur religöse Schriften sind.


Lieber cornyriegel, wie ich sehe, hast du dein Wissen anscheinend nur aus Wachtturm-Publikationen. Wenn du magst zeige ich dir gerne, dass diese die Geschichte absolut falsch darstellen und beweise dir dies anhand von Archäologischen, historischen und wissenschaftlichen Quellen, die unabhängig sind, also nicht von irgendwelchen relgiösen Seiten finanziert oder in Auftrag gegeben wurden.

Bitte beachte, dass die Bibel die du verwendest (NWÜ) keine Übersetzung sit. Sie wurde von der King-James-Bibel abgeschrieben und um einige Dinge verändert, damit sie zur Wachtturm-Lehre passte. Auch das kann ich dir anhand von Dokumenten beweisen, die u.a. sogar von der WTG stammen. Man befand die verfügbaren Übersetzungen nicht als gut, weil sie "nicht die Lehrmeinung gut genug widergeben konnten", wie es in einer Ausführung vom damaligen Präsidenten der WTG (Franz) hieß.

U.a. wurde 235 mal der Name "Jehova" eingefügt, wo eigentlich "HERR" (kyrios) stehen müsste, was sich eindeutig auf Jesus bezog. Tatsächlich wurde in kaum einer Passage Gott erwähnt im NT. Es dreht sich nur um Jesus, der wie ein Gott dargetellt wurde.

Gerne helfe ich dir zu einem besseren Verständnis der Geschichte und der Bibel. Dir wird es nicht klar sein, weil dir eingeredet wurde, das die WTG immer recht habe. Aber ich kann dir ausreichend beweisen, dass die WTG defintiv nicht die "Wahrheit" aus der Bibel erzählt und Geschichte sowie Wissenschaft ständig verdreht und völlig falsch darstellt.

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass auch du irgendwann "erwachst" und die Wahrheit über die Bibel und religion im Allgeminen kennenlernst.

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brettpit 21.09.2012, 13:36
@guildnici

...der krasse Unterschied zu Jesus, ist oben der Heinrich 24te.

---Jesus betete zu seinem Gott "Jehova"und sagte: Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Joh.Kap. 17 (Zürcher Übs.

man könnte fast glauben dass er in einer Theologischen Uni- ideologisch geschult oder fehlgeleitet wurde

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Heinrich246810 21.09.2012, 14:06
@cornyriegel

Da ich annehme, dass Du ein Anhänger der Wachtturmgesellschaft bist ist es auch verständlich, dass Du den alttestamentlichen Gottesnamen versuchst in das Neue Testament zu transferieren.

Schließlich habt Ihr Euch ja auf den Namen Jehova eingeschworen, der ja gleichzeitig zu Eurer Kirchenintentät gehört.

Nur gibt da für Euch zwei grundlegende Probleme:

a) Es wurde schon darauf hingewiesen, dass man heute nicht genau weiß wie man das JHWH wirklich aussprechen soll. Es kann Jahwe,

Denn schon lange vor Christus wurde der Name JHWH vor großer Ehrfurcht nicht mehr ausgesprochen. An seine Stelle trat ADONAI = Herr.

Dies war also auch zur Zeit Jesu die gebräuchlichste Gottesbezeichnung. Es hat also niemand das Tetragramaton JHWH mehr ausgesprochen.

Auch Jesus hat kein einziges Mal auf das JHWH hingewiesen oder es in seinen Reden/Verkündigung verwendet.

Auf die Frage der Apostel wie sie beten sollten, hätte Jesus auf das JHWH hinweisen müssen. Doch das machte er nicht, sondern sagte zu ihnen:

"So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel......"

Wie ich schon darauf hingewiesen habe stand für Jesus die Bezeichnung VATER im Mittelpunkt und nicht das JHWH.

Dir ist sicherlich bekannt, dass die alttestamentlichen Gottesnamen, deren es mehrere im AT gegeben hat, stets eine bestimmte Eigenschaft oder Handlungsweise Gottes zum Ausdruck gebracht hat.

Doch kein Gottesname konnte das Wesen Gottes besser veranschaulicht werden als die Bezeichnung VATER. Darauf hat Jesus stets hingewiesen.

Namen und Wesen stellen also ein Einheit dar, die uns etwas über das Wesen und den Charakter Gottes.

Dieses Wesen Gottes wurde in Jesus sichtbar und veranschaulicht.

Darum konnte er auch zu seinen Jüngern sagen (Johannes 14,.9):

"Wer mich sieht, der sieht den Vater."

Mit seinem Leben hat Jesus den Namen Gottes, sein Wesen sichtbar gemacht.

Und mit dem Bild des Vaters konnte der Name/Wesen Gottes am besten verglichen werden.

Aber mit keinem Wort hat er dabei das JHWH damit inh Verbindung gebracht, verwendet oder ausgesprochen.

b) Von diesem neuen Verständnis her, welches Jesus den Menschen über Gott gebracht hat wurden auch die Gottesbezeichnungen des AT nicht mehr verwendet und fanden auch nicht mehr Eingang in die Evangelien und in die Schriften des NT.

Und wie ich schon geschrieben haben, wer noch bei den alttestamentlichen Gottesnamen verharrt, hat Jesus nicht verstanden. Dagegen die Schreiber des NT sehr wohl, darum haben sie diese auch nicht mehr bei der Niederschrift ihrer Schriften verwendet.

Hier halten die Menschen von der Wachtturmgesellschaft an etwas fest, was seine Bedeutung und Gültigkeit bereits verloren hat.

Gleichzeitig versteift man sich auf einen Namen, wobei man nicht einmal weiß wie er wirklich ausgesprochen werden soll und schon lange vor Jesus auch nicht mehr verwendet wurde.

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guildnici 21.09.2012, 15:55
@Heinrich246810

Den Schreibern der Bibel war Jesus nie persönlich bekannt. Sie waren keine Augenzeugen. Woher also hätten sie genau wissen sollen, wie er diesen Namen nutzte oder ob er dies tat? Zudem ist nicht einmal sicher ob es diesen Jesus wirklich gab. Tatsächlich ist er die am schlechtesten dokumentierte Person der Geschichte.

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kdd1945 21.09.2012, 16:02
@Heinrich246810

Es wurde der Text aus Joel 2:32 aus dessen Niederschrift in hebräischer Sprache zitiert, zuerst vom Apostel Paulus, und jetzt auch in dem von Dir kritisierten Kommentar.

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brettpit 21.09.2012, 17:01
@kdd1945

..mit welch verbohrter Intoleranz >Heinrich der 24te< mit seiner Weisheit hier um sich schlägt ist einmalig, oder krankhaft.Jetzt werde ich, als bayerischer Katholik von ihm umgetauft als Zeuge. ist wohl besser als im Dunstkreis seiner Kirche zu sein wo es so zugeht- habe gerade nachgeforscht, danke - schau mal

http://www.jw.org/de

typisch für deineGeisteshaltung--viel blabla und nix dahinter,vwegen solchen Schwätzern wird unsere Kirche immer leerer. und sie predigten ohne Publikum.

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Heinrich246810 21.09.2012, 17:13
@guildnici

guildnici

Es ist Dein gutes Recht diese Auffassung zu vertreten nur möchte ich dazu folgendes sagen:

a) Es wird heute von Historikern die Historizität Jesu nicht in Frage gestellt. Diese Behauptung entspringt dem 19. Jhd. wo man durch eine massive Bibelkritik überhaupt alles in Frage gestellt hat.

So wurden z. B. viele historische Hinweise in der Bibel als pure Erfindungen oder Phantasieprodukte hingestellt.

Inzwischen haben sich viele dieser historischen Hinweise ** als wahr heraus**** gestellt und wurden durch viele archäologische Funde bestätigt.**

Das hat genauso die Person Jesu betroffen, die genauso als rein Phantasiefigur bezeichnet wurde.,

Jedoch haben historische Hinweise und Verbindung gezeigt, dass Jesus keine erfundene Person ist, sondern tatsächlich gelebt hat.

b) Genauso ist Deine Behauptung falsch, dass alle biblischen Schreiber Jesus persönlich nicht begegnet wären..

Das trifft aber primär nur auf Lukas und Paulus zu.

Lukas weist in der Einleitung seines Evangeliums hin, welche Quellen er für seinen Bericht verwendete hat. Er hat sich an jene Menschen gewandt, die von Anfang an dabei gewesen sind.** (Lukas 1,1-4**) "Nachdem ich alles sorgfältig erkundet (recherchiert) habe.

Er hat deshalb getan, damit** " Theophilus den sicheren Grund der Lehre erfahre."**

Paulus weist darauf hin, dass er in einer Vision Jesus begegnet ist und sich anschließend mit den Aposteln getroffen hat. Also auch er war in der Lage Informationen von den Augenzeugen zu bekommen.

Dasselbe trifft auch auf Petrus, Johannes, Judas zu. Sie waren Augenzeugen, bzw. Zeitzeugen vom Leben und Wirken Jesu.. Auf diese Augenzeugenschaft weist er in seinem 1. Johannesbrief 1, 1-4 hin.

    "Was wir von Anfang an gehört,
     gesehen haben mit unseren 
     Augen, was wir betrachtet haben
     und unsere Hände betastet haben...
     das verkünden wir euch....
      Und das schreiben wir, damit unsere
      Freude vollkommen sei."

Es war für sie die größte Freuden den Menschen von Jesus zu berichten und ihnen darüber zu schreiben, damit auch sie erfahren konnten wer er ist und was er für die Menschen getan hat.

Es wäre paradox, wenn Menschen, die jahrelang mit Jesus beisamen gewesen sind kein Wort über ihre Erlebnisse berichten würden.

Dass es sich um Augenzeugen gehandelt hat, weisen besondere Details hin, die in ihren Berichten aufscheinen und die nur Menschen wissen können, die dabei gewesen sind.

Es gibt genügenden Gründe um an die Existenz Jesu zu glauben und dass auch die biblischen Berichte keine puren Erfindungen sind, sondern sich auf Augenzeugenberichte gründen.

Und der Sinn aller dieser Berichte besteht darin, damit die Menschen erfahren können welche existenzielle Bedeutung Jesus für sie hat.

Johannes 20, 30.31:

     "Noch viele andere Zeichen tat
      Jesus vor seinen Jüngern, die
      nicht (alle) in diesem Buch stehen.
      Diese aber sind niedergeschrieben
      worden, damit ihr glaubt, dass Jesus
      der Christus (Messias) ist, der
      Sohn Gottes,
      und damit ihr durch den Glauben an
      ihn das Leben in seinem Namen
      habt."
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brunf 21.09.2012, 19:34
@Heinrich246810

Es wird heute von Historikern die Historizität Jesu nicht in Frage gestellt.

Falsch. Es gibt keine Beweise für diese Person. Wir haben keine Augenzeugenberichte, sondenrn nur religiöse Schriften, die zudem eine Auswahl darstellen. Diese Schriften unterscheiden sich und widersprechen sich. Es wurden nur 4 von 50 gewählt, um in die Bibel zu kommen.

Außerdem, selbst wenn es so einen Menschen gegeben hätte, so wäre er definitiv nicht göttlich, da es erwiesenermaßen keine Götter gibt.

Inzwischen haben sich viele dieser historischen Hinweise als wahr heraus gestellt und wurden durch viele archäologische Funde bestätigt.

Das ist nicht korrekt. Bitte nenne doch einmal solche "Funde", die einwandfrei den Inhalt der Bibel beweisen. Ich suche schon lange danach, konnte aber noch keine finden.

Genauso ist Deine Behauptung falsch, dass alle biblischen Schreiber Jesus persönlich nicht begegnet wären..

Nein. Denn die Namengeber der 4 Bibelevangelien, waren nicht deren Autoren. Diese Schriften wurden erst 40 - 120 Jahre nach den geschilderten Ereignissen geschrieben. Zu dieser Zeit kann niemand der genannten Personen mehr gelebt haben.-

Paulus weist darauf hin, dass er in einer Vision Jesus begegnet ist und sich anschließend mit den Aposteln getroffen hat. Also auch er war in der Lage Informationen von den Augenzeugen zu bekommen.

Eine Vision! Kein persönliches Kennenlernen. Vision = Hirngespinst.

Auf diese Augenzeugenschaft weist er in seinem 1. Johannesbrief 1, 1-4 hin.

Du versuchst die Bibel mit der Bibel zu beweisen. Das ist aber sehr naiv und absolut unaussagekrätig. Es macht keinen Sinn und beweist rein gar nichts.

Es ist erwiesen, dass es keine Augenzeugen gab, die irgendwie etwas für uns hinterlassen haben. Die Bibel ist keine REferenz, da sie zu 100% aus fiktiven Ereignissen und Personen besteht.

Es wäre paradox, wenn Menschen, die jahrelang mit Jesus beisamen gewesen sind kein Wort über ihre Erlebnisse berichten würden.

Nicht wenn es sich um eine fiktive Person handelte! Aus der Zeit, in der Jesus gelebt habens soll, gibt es nicht eine einzige Schriftliche Überlieferung über sein Leben, seine Existenz oder sein WIrken. Das ist Fakt!

Außerdem bist du anscheinend der Ansicht, dass dieser Jesus ein Religionsstifter war. Aber das war er definitiv nicht. Es gab zu dieser Zeit viele, die sich als Messias aufspielten,w eil sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen wollten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um eine Mischung verschiedener solcher Personen gehandelt hat. Denn schließlich finden wir solche Methoden zu Hauf in der Bibel. Moses, Abraham, Gott, Sintflut und viele andere Personen und Ereignisse sind nachweislich Zusammenstellungen unterschiedlicher Mythen und Heldensagen, aus verschiedenen Kulturen.

Es gibt genügenden Gründe um an die Existenz Jesu zu glauben und dass auch die biblischen Berichte keine puren Erfindungen sind, sondern sich auf Augenzeugenberichte gründen.

Nenn mir doch bitte einen!

Gründe sind uninteressant, wenn Archäologie und Geschichte bereits das Gegenteil bewiesen haben.

Außerdem ist Glauben generell schlecht. Statt dessen solltest du dich vielleicht mit Wissen beschäftigen, dann würdest du auch die vielen Fehler in deiner Antwort selbst finden. Denn es ist einwandfrei erwiesen, dass die Bibel zu rein politischen Zwecken geschaffen wurde und keine Wahrheiten beinhaltet. Das kann jeder nachprüfen. Nur leider leben die meisten Menschen lieber in einer Phantasiewelt, in der sie sich eine "Hoffnung" erwarten, als dass sie die Realität akzeptieren, die ihnen zeigt, dass sie nichts besonderes sind, dass im Universum einen Zweck erfüllt, sondenr das sie einfach eine logische Konsequenz der Evolution sind, die irgendwann ersetzt wird....

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brunf 21.09.2012, 19:37
@brettpit

So ganz verstehe ich deine Aussage nicht brettpit.

Bist du nun Zeuge Jehovas oder Katholik?

Die von dir genannte Seite gehört ja zu den Zeugen Jehovas, die dort ihre Sektenideologie verbreiten, die definitiv unbiblisch ist und die vor allem Familien zerstört und vieles mehr.

Ich rate daher davon ab, diese Seite zu besuchen. Mit Hilfe von vielen rhetorischen Mitteln, wird dem unbedarften und uninformierten Leser schnell ein Lügenkonstrukt als Wahrheit suggeriert. Bitte Abstand davon nehmen.

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DirkKH 21.09.2012, 20:40
@guildnici

Was du Wahrheit nennst ist DEINE Ansicht. Jeden zum Idioten zu stempeln der anders denkt erinnert mich an den Song "Gotta kill the Nazi in my head", und empfinde ich als arg anmaßend, beleidigend, selbstherrlich und unangebracht. Übrigens hat auch Flavius Josephus, der an den von dir genannten Schriften garantiert nicht mitgewirkt hat erwähnt.

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DirkKH 21.09.2012, 20:43
@Heinrich246810

gerade das Verlieren von Bedeutung und "Gültigkeit spricht letztlich paradoxerweise für ein Festhalten am Glauben.

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mollimops 22.09.2012, 13:08
@cornyriegel

cornyriegel, hey, ich hab mal hier auf anderen SEiten geguckt, und da giebt ein ZJ zu, das die Organisation weiß, das "Jehova" falsch ist, aber es wäre besser ein falscher Name, wie "Herr" zu sagen. Das ist aber ein verlogene Aussage, findest du nicht? Und so ist es auch gelogen, das im Neuen Testament JHWH steht. Es steht nich drin! Nirgendwo, und Jesus hat Gott mit Vater angeredet und als Abba=Papa bekannt gemacht. Hey, Paulus nich, und selbstverständlich hat kein Apostel Jehova gesagt. Das wäre für sie eine Gotteslästerung gewessen.

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mollimops 22.09.2012, 13:23
@brettpit

hey brettpit, Jesus betete nie zu seinem Gott "Jehova" und sagte: Du solltest schon die Bibel richtig abschreiben und sagen, das Jesus in diesem Kapietel von dem "Namen" spricht, ihn aber nicht ausspricht, also gar nicht bekannt macht. Aber er macht Gottes Wesen bekannt, weil das nähmlich sein Name ist: Ich bin. Und Vater. Wo in dem ganzen Kapitel JOH. Kap. 17 erscheint auch nur einmal "Jehova"? Das möchte ich und sicher andere auch, doch mal gerne wisssen. ABer in Vers 11 steht, das der Gottesname Jesus gegebenn wurde, und das heißt: Jesus ist der Gottesname.

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Selgora 24.09.2012, 23:11
@brunf

Also die Bibel enthält keine Wahrheiten? Lies mal das Buch der Sprüche ... Vieles, was Du da findest, ist zweifelsfrei wahr... Und welche "logische" Konsequenz ist denn eigentlich die Spiritualität in der Evolution? Ist es denn nicht eher so, daß Leute, die von Affen abstammen möchten, sich in einer Phantasiewelt der Hoffnung hingeben, keinem göttlichen Zweck entsprechen zu müssen? Warum sonst ignoriert man offensichtliche Wahrheiten, die nur unbequem sind? Glauben ist nicht schlechter als hohlköpfige Weisheit von Menschenaffen in Turnschuhen und Schlabberhosen!

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Weil es Wurst ist. Ich bin der ich bin, werde sein, der ich sein werde, oder war, wer ich werden sein möchte, ist alles nur Blabla. Was erwartest du? Einen amtlichen Stempel für göttliche Wahrheiten?

Weil es ein stinknormaler Name ist. Oder hat dich schon jemand "Heller Ruhm" genannt statt Robert?

TeeEi 21.09.2012, 03:41

Ich veranschauliche das mal mit einem Beispiel:

"Hallo mein Name ist Robert."

--> "Hello my name is bright fame."?

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Weil der Name "heilig" ist. Jehova war nur der Versuch eines Mönches den Namen ins lateinische zu übersetzten. Den Juden ist der Name heilig. Gibt so ein Gebot. Du sollst den Namen Gottes heiligen und Jesus soll ihn auch geheiligt haben z.B. im Vaer unser. "Geheiligt werde dein Name". Guck das Leben des Brian die "Steinigung". Da wird dargestellt wie die damals reagiert haben, wenn man den Namen ausspricht. Die haben wohl absichtlich im Film den falschen Namen, also Jehova statt JHWE od. Jahwe genommen um die Leute nicht auf die Palme zu bringen.

kdd1945 21.09.2012, 09:33

Bleib´ bei Deinem Experten-Thema "Rheuma"

Wenn Du Dir "Das Leben des Brian" empfiehlst, machst Du dann vielleicht auch für das "Mohammed-Video" Reklame?

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guildnici 21.09.2012, 12:59
@Klaraaha

As Mohammed Video ist als Satire gemeint, ebenso wie das Leben des Brian. UNd was ist eine Satire bzw. was macht diese aus?

In ihr werden reale Dinge genommen, die etwas überspitzt dargestellt werden, um die Komik an der Realität zu zeigen. natürlich ist die Figur Brian erfunden, im Gegensatz zu Mohammed, der in dem Video recht real dargestellt wird, nur eben etwas überspitzt, damit man sieht was genau ausgesagt wurde.

Der Name "Jehova" wurde tatsächlich von Mönchen im 17. Jahrhundert zusammengebastelt aus den Wörtern "Adonai" und "elohim", indem deren Vokale in JHWH eingesetzt wurden

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Gott ist geschlechtlos? Warum steht in den ersten Gebot:

Ich bin der Herr dein Gott? Wie soll man als gechlechtlos sein.

Und Jesus hat mit Maria nicht zu tun, sondern er ist in dem Vater und der Vater ist der Herr und nicht in Maria!

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