Warum wollte sich Albert Einstein einäschern lassen?

6 Antworten

Im Judentum, das ist sogar schon im Neuen Testament dokumentiert, gibt es unterschiedliche Auffassungen zu einem möglichen Weiterleben nach dem Tod. Auch im Christentum lassen sich inzwischen - schon aus Kostengründen - viele Einäschern, auch Katholiken inzwischen. Es gibt auch im Christentum kein Verbot, sich einäschern zu lassen, weil es bei Paulus ausdrücklich die Aussage gibt, dass wir nicht mit dem alten sondern mit einem neuen Leib auferstehen würden. Da ist also kein Anlass, den alten Leib nicht einzuäschern. Die Beerdigungsriten haben sich dem jeweiligen Volksglauben, der nirgendwo theologisch begründet und sehr wandelbar war, folgend gestaltet. Inzwischen werden selbst in katholischen Gebieten die Friedhöfe leer, weil sich die meisten einäschern lassen.

Albert Einstein war in erster Linie Physiker. Er war nicht gläubig. Er hat sich im Leben nur einmal Gedanken um seine Religion und Identität gemacht und das war als hier in Deutschland die Nationalsozialisten an die Macht kamen und die Juden verfolgten. Abgesehen davon: War es nicht das Gehirn von Einstein, was man aus seinem toten Körper entnahm und daran experimentierte? Es gibt gute Gründe für die Einäscherung. Dieser ist einer davon.

Albert Einstein war weder gläubig noch religiös, er war Atheist. Von daher hatte er keine religiösen Einschränkungen über die Wahl der Art wie nach seinem Ableben mit ihm verfahren werden sollte.

Ja aber wieso einäschern und nicht einfach verbuddeln. Da gibt es einen gedanken dahinter. Mir wärs egal, ich würde das jemand anders überlassen oder die billigere variante wählen

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@dodoublegg40

Das kann verschiedene Gründe haben. Ökonomische wie das man mit der Leiche nicht das Grundwasser vergiften will oder romantische wie den Gedanken dass die Asche über dem Meer verteilt wird z.B.

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