warum wollen lebewesen zum sterben alleine sein?

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8 Antworten

damit sie in frieden einschlafen können! bei menschen ist das ja meistens so damit sie ihre liebsten das ersparen möchten wenn man so gesehen wird! mein opa ist vor kurzem an krebs gestorben we wollte mich auch nich mehr sehen, ich sollte ihn so in erinnerung behalten wie ich ihn kannte!

Welche Tiere in der Natur schlafen denn friedlich ein ?

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ich denke sie gehen vor dem tot nochmal in sich, wollen ohne stress und aufregung einschlafen. allerdings kann es sehr traurig für tierbesitzer sein, wenn ihr liebling sich vor dem tot zurückzieht anstatt bei ihnen zu sein und die trauer zu lindern

Woher willst du überhaupt wissen oder weißt du, dass das so ist??? - Ich kann mir freilich noch nicht vorstellen, wie das dann wirklich sein wird, würde mir aus jetziger Sicht aber alles andere lieber wünschen als beim Sterben alleine gelassen zu werden. - Wenn jemand, wie in manchen Antworten angeklungen, in der Situation des Sterbens noch Eitelkeiten "ausspielt" (also es den Angehörigen nicht zumuten will, ihn oder sie in einem erbärmlichen Zustand wahrnehmen zu müssen), so haben, denke ich, diese Personen im Leben zuvor eine sehr falsche (oder zumindest ungute) Haltung erworben und so gesehen eigentlich ihr ganzes Leben ohnehin verwirkt - diese werden (wer daran glaubt) zur "Hölle" fahren.

Die "ewige Ruhe"! Man will ,dass andere Menschen einen in solch schlechtem Zustand nicht sehen ,da diese sonst Angst vor dem Sterben bekommen können ... würde ich meinen.

Sie wollen nicht gefressen werden.

Die meisten Lebewesen sterben ja eben gerade nicht zurückgezogen und "allein in einer Ecke an Altersschwäche" (oder anderen Krankheiten), sondern eben: sie werden schwach, und damit langsam >> Beute und Nahrung. Die Geschichte vom "natürlichen Tod", der schon erwartet wird und friedliches Einschlafen bedeutet ist ein Märchen, der tatsächlich natürliche Tod ist es, bei lebendigem Leibe gefressen zu werden.

Klingt plausibel, wenn auch traurig

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@mauseschaf

Naja, so traurig auch wieder nicht. Sieh es mal so: für 99,9% aller Tiere und Tierarten ist das ganz normal, nur der Mensch nimmt sich da aus der Natur heraus (eben drum werden unsere Nahrungs-Tiere ja auch mit Betäubung geschlachtet) .

Und wenn man sich mal so vorstellt, wieviel Schmerzen zB Parasitenbefall oder Entzündungen, schlecht verheilte Wunden & Co bedeuten, ist das Gefressen Werden in den meisten Fällen sicher auch eine Erlösung.

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@pecudis

das bedeutet also daß die Fleischfresser sich größtenteils von KRANKEN Tieren ernähren ohne daß es ihnen schadet? Ist es denn dann nicht eigentlich seltsam, daß wir uns von jungen und möglichst gesunden "Opfern" ernähren wollen???(die wir aber dank Massentierhaltung gar nicht bekommen) hab ich noch nie drüber nachgedacht...

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@Lakenfeld

"Krank" bedeutet ja nicht in jedem Fall "verseucht", sondern zB auch lahm, oder wie in der Frage eben: ganz einfach alt - also Nierenversagen, Leberschaden, Sehschwäche, Schwerhörigkeit, Arthritis, alles, was man so unter "Altersschwäche" versteht.

Und sinnvollerweise hat es die Natur auch so eingerichtet, daß viele Krankheiten nicht von einer zu anderen Tierart übertragbar sind: kennst Du vielleicht von der Schweinepest - dem Menschen schadet die gar nicht, nur Schweine sind gefährdet - und da sorgt dann der "Fleischfresser" dafür, daß sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet.

Hat schon alles einen Sinn und Zweck so wie es ist (ißt) ;-) , Füchse und andere Aasfresser heißen deswegen ja auch "Gesundheitspolizei", und gegen deren Standard sind alle Haus- und Nutztiere gesund.

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@pecudis

PS: Jungtiere, die noch nicht schnell und fit genug sind, werden in der Natur btw genau so oft Beute ("Opfer"), sonst gäbe es zB viel zu viele Kaninchen, Gänse & Co

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sterben ist eine sache, die einem niemand abnehmen kann. da ist man ganz mit sich selber zusammen.


das trifft aber nicht auf menschen zu, da diese ein selbstbewußtsein haben, und deshalb über dedn tod reflektieren können.

sie empfinden das oft so tragisch, daß sie um hilfe beim sterben bitten.


Trost im Sterben (Alex Grey) - (Biologie, Tod, Lebewesen)

was heisst allein? ich würd schon gerne meine liebsten um mich haben, wenn ich meinen letzten atemzug tätige. auch tiere machen das nicht.vorallem herden tiere.

ich glaube kaum, dass du dich in die situation hineinversetzen kannst, zu sterben und was du dann möchtest oder nicht. und tiere vor allem herdentiere machen das. oder sind katzen und hunde keine herdentiere? bei denen kommt das sehr oft vor

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@komischestypus

Katzen und Hunde sind domestizierte Tiere, deren Verhalten kannst Du nicht verallgemeinern!

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Das siehst du falsch, nich das Opfer zieht sich zurück, sondern der Schütze

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