Warum wollen immer mehr Erwachsene keine Kinder haben?

21 Antworten

den meisten geht es wohl um geld und vor allem auch um die karriere ....die frauen wollen heutzutage auch arbeiten (was ihr gutes recht ist!) und nun gehen beide zur arbeit, oftmals auch ganztags und niemand will auf senie karriere verzichten und somit bleibt keine zeit für kinder.

Der Wunsch nach Kindern ist eigentlich immer da, wenn man nicht selbst durch schlimme Erfahrungen keine Kinder haben will. ABER: Die heutigen möglichen Eltern sind Zwängen unterworfen - ob sie es wollen oder nicht. Die einen bleiben dann doch dabei und schaffen es auch irgendwie.............die andern wollen erst mal Karriere machen, Geld verdienen, schieben ihre Wünsche vor sich her und.......dann ist irgendwann die biologische Uhr abgelaufen und es geht nichts mehr oder sie haben sich an ihre Geruhsamkeit ohne Kind gewöhnt. SCHLIMM! Was wird werden, wenn sich Menschen natürliche Wünsche versagen müssen und es auch können heute - wer wird dann mal uns später alten Menschen beistehen,w enn wir nicht mehr können? Die Antwort hier muss sich jeder selbst geben - eine Wertung kann man hier nicht vornehmen, weil es immer für jeden anders sein wird,w as er denkt und tun kann oder nicht. Wir sind glücklich, die Entscheidung FÜR unsere drei Kinder gehabt zu haben - sind aber heute schon EXOTEN - leider!

"Gewollte Kinderlosigkeit: Die Entscheidung für ein Leben

Im 21. Jahrhundert ist die Entscheidung für ein Leben ohne Kinder zu einer gesellschaftlichen Realität geworden. Immer mehr Frauen und Männer wollen keine Kinder. Die Anzahl der kinderlosen Frauen der 1961er- bis 1965er-Generation wird auf knapp mehr als ein Viertel geschätzt. Wurde in der Vergangenheit vielfach die Entscheidung der Frauen als ausschlaggebend betrachtet, sind es in der heutigen Generation eher die Männer, die die Entscheidung in Partnerschaften prägen. Diese Entwicklung ist kein deutsches Phänomen, sondern auch in den europäischen Nachbarländern ist ein Geburtenrückgang deutlich ablesbar.

Warum bleiben Paare kinderlos?

Die Entscheidung für ein Leben ohne Kinder wird sowohl von individuellen als auch gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst. In der heutigen Zeit dauert die Ausbildung länger, und der Einstieg in das Berufsleben erfolgt später als bei vorherigen Generationen. Dadurch verzögert sich die Ablösung vom Elternhaus, und die finanzielle Selbständigkeit wird erst sehr viel später erreicht.

Dies führt dazu, dass viele Frauen und Männer sich erst dann in der Lage sehen, Kinder zu zeugen, wenn sie berufliche und finanzielle Sicherheiten haben. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Arbeitsbedingungen bieten jedoch kaum mehr diese Sicherheiten; mit zunehmender Globalisierung sind Arbeitsplätze nicht immer nach Wunsch zu gestalten oder gar nicht zu finden.

Arbeitslos sein und ein Kind bekommen? Für viele ist die ökonomische Sicherheit eine Voraussetzung zur Elternschaft. Besonders bei Frauen ist diese Einstellung stark vertreten, was nicht verwunderlich ist, denn die neuen Armen sind häufig alleinerziehende Mütter. Arbeitsbedingungen und Unsicherheiten bezüglich der Kinderbetreuungsmöglichkeiten erschweren es vielen Menschen, Beruf und Kinder bzw. Familie zu verbinden.

Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Kinderfrage spielen bestimmte Prägungen bzw. "Botschaften", die Frauen und Männer aus dem Elternhaus mitnehmen, sowie Erfahrungen in der eigenen Herkunftsfamilie.

Bei gewollt kinderlosen Frauen betreffen die Botschaften häufig unerfüllte Lebensträume ihrer Mütter oder Väter. Besonders bei den Botschaften der Mütter spielen Unabhängigkeit und unerfüllte berufliche Wünsche eine große Rolle: "Führe ein selbständigeres Leben als ich" oder "Mache dich nicht so von einem Mann abhängig, wie ich es war" lauten die Botschaften. Unabhängig sein und Kinder zu haben - das schließt sich für viele Frauen aus.

Bei Männern ist die Entscheidung gegen Kinder häufiger eine Reaktion auf negative Erfahrungen im Hinblick auf das gesamte Familienleben.

Auch bestehen bei gewollt kinderlosen Frauen und Männern Ängste, die eigenen negativen Erfahrungen weiterzugeben, bzw. die Angst, die Erziehungsfehler der Eltern zu wiederholen. Die negativen Erfahrungen in der Herkunftsfamilie wirken sich bei manchen Befragten als Zweifel an der eigenen Erziehungskompetenz aus. Sie wollen auf keinen Fall weitergeben, was sie selbst erlebt haben, und fühlen hier ein spezielles Verantwortungsgefühl."

Mehr darüber unter http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aPartnerschaft/s_1510.html

Kann sich heute kaum einer noch erlauben.Viele müssen zu Zweit arbeiten gehen und wenn sie Verantwortungsvoll denken,wissen sie das die Kinder zu kurz kämen.

Das kommt auf den Lebensstil an. Bei uns war immer nur einer arbeiten. Und jedes Kind wurde mit Freuden willkommen geheißen. Es gibt auch Secondhand-Läden, Sozialläden und Flohmärkte; dazu massig Leute, die abgelegte Kleidung verschenken.

Aber es gibt immer mehr Leute, die sich zu gut für so etwas sind und das nicht annehmen wollen...

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Kinder werden auch erwachsen und bis dahin ist`s oftmals ein langer, schwieriger Weg durch die heutige Zeit........ Die Erwachsenen hätten weniger Zeit und die Kinder bräuchten mehr dennje ..... Es bedeutet viel Verantwortung zu haben, Kindern ein gutes und schönes Leben bieten zu können. Oft entstehen Kinder aus Liebe, aber von dieser Liebe sie ein Leben lang zu ernähren, zu erziehen, zu bilden undundund...., das reicht nicht, man überlegt besser vorher, ob man sich dieser hohen verantwortungsbewussten Aufgabe stellt. Na uns sicher gibt es idividuelle Gründe, die dagegen sprechen, die Menschen sind verschieden, so auch ihre Ansichten....

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