Warum wollen eigentlich so viele ihr Leben vom Staat finanziert haben?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du sprichst mir sooooo laut aus meiner Seele!!!! Eine Antwort darauf geben kann ich dir auch nicht, aber mir geht es genauso wie dir - ich kann es nicht begreifen. Vielleicht wird es heute zu leicht gemacht? Vielleicht haben die Eltern der jüngeren Generation nicht mehr alle diese "Werte" vermittelt? Vielleicht sind die Eltern ebenfalls arbeitslos und das schon lange, und die "Kinder" kriegen das gar nicht anders beigebracht, als daß man nichts mehr tun muß für sein Leben? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß ich es bei meinen Kindern hoffentlich besser hin kriege.

Ui na dann viel Erfolg. Vielleicht kommt ihr ja aus derselben Welt ^^ Können sich eure Kiddies untereinander vermehren ^^

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@howina; du hast doch ein Knall, was machst du wenn deine Kinder Abi haben ein Dr. Titel haben und dann trotzdem auf der Straße sitzen , weil sie einfach keinen Job bekommen...genauso solchen Leute habe ich kennengelernt und die kommen nicht von schlechten Eltern, also hör auf mit den geplappere, sondern schau dich doch mal genau um und geh doch mal Ehrenamtlich zu den Diakonien und gib mal Essen aus, da lernst du Leute kenne , wo man noch ein Scheibe von Abschneiden kann von Anstand und höflichkeit und vorallem DAnkbarkeit!

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@Baby55

Brauchst mich nicht angreifen. Ich selbst war auch schon arbeitslos und dankbar für die Hilfe. Allerdings habe ich eben was dafür getan, daß sich was geändert hat; und ich WEISS, daß das nicht leicht ist. Jetzt bin ich auch schon seit einigen Jahren arbeitslos, bekomme allerdings nichts vom Amt. Ich kenne persönlich viele, bei denen ist es sehr krass. Schule abgebrochen, keine Lehre gemacht, mit 18-19 ein Kind gekriegt, nie gearbeitet, seit über 10 Jahren nur vom Amt lebend, keinen Termin einhaltend, dauernd nur meckernd übers Amt, keine einzige Bewerbung je geschrieben, ABER teure Wohnungseinrichtung, neue Autos vor der Tür, schicke Klamotten, haufenweise Viecher in der Bude, die eher Futter kriegen, als die Kinder neue Schuhe. Meckern, daß man im Kindergarten eine Elternkasse hat, weil man ja nicht weiß, wovon dies zu bezahlen ist. - Es hat sie keiner gezwungen, die Schule abzubrechen und früh Kinder zu kriegen. Das wäre mir mit 18-19 auch NIE eingefallen. Und genau das meinte wohl auch die Fragestellerin - es gibt solche Fälle, wenn man die auch nie als Schmarotzer bezeichnen darf. Gestern fragte hier einer, ob ihm eine Wohnung vom Amt zustehen würde, er hätte keine Lust mehr, den Eltern auf der Tasche zu liegen. - Arbeiten kommt solchen Leuten nicht in den Sinn. Warum liegen sie dem Staat auf der Tasche? Ich hab auch gewartet, bis ich Geld verdient habe, bevor ich ausgezogen bin zu Hause - und das war auch keine leichte Zeit. Es gibt genug unverschuldet Arbeitslose, keine Frage. Aber die anderen sind keine Ausnahme mehr. Ich bleibe dabei: die Frage ist berechtigt.

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@Baby55

Übrigens wurde hier vor einigen Monaten mal gefragt, ob es wahr ist, daß das "Hartz-4-Gehalt" steigen würde - das sagt doch schon alles aus, oder? Ich schüttel heute noch mit dem Kopf, bei dem Wort "Gehalt".

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Ich möchte da noch mal was klarstellen. Es geht nicht um Leute, die sich eine Existenz aufgebaut haben und dann unverschuldet in die Arbeitslosigkeit rutschen. Ich habe ein Problem damit, dass es Menschen gibt, die nichts dergleichen tun, die die Schule abbrechen, weil sie keinen Bock mehr haben und dann erwarten dass der Staat ihnen den Lebensunterhalt, eine eigene Wohnung und die Möbel finanziert. Es gibt viele Menschen, die sich ein Kind wünschen. Die sich aber auch Gedanken über die Zukunft des Kindes machen und ihm eine schöne Kindheit bieten möchten. Sicher geht das auch mit wenig Geld, dann wird eben auf die Playstation verzichtet. Und dann gibt es Paare, die soweit gar nicht denken: Ein Baby wäre toll, der Staat zahlt ja. Da wird nicht nachgedacht, wie es weitergeht, Wie das Leben in einigen Jahren aussehen soll. Solche Paare handeln meines Erachtens verantwortungslos. Und wie viele dieser Paare bleiben auch zusammen? Es wächst doch gerade eine Generation Kinder heran, die nur einen Elternteil kennen. Als alleinerziehende Mutter wird es doch noch schwerer, irgendwie Fuß zu fassen. Es handelt sich ja um einen Kreislauf. Die Kinder lernen es doch gar nicht anders kennen.

Die Frage ist einfach zu beantworten: Weil im Leben nicht alles so läuft, wie es idealerweise soll, weil heutzutage jeder schnell seinen Job verlieren kann, nachdem er bei den Eltern ausgezogen ist, weil manche in einer ausbildung mehr sehen als nur Schikane und es sich nicht gefallen lassen wollen und weil manche Eltern sich einfach nur auf ihr Baby freuen und es nicht in materielle Werte umrechnen. Behalte dir deinen Idealismus, aber falle nicht zu hart, wenn du irgendwann erwachsen wirst, auch du wirst nicht verschont, wenn du nach einem Jahr ALG I dann bettelnd auf der Hartz IV- Stelle sitzt. Ist nicht böse gemeint, ist meine Meinung dazu. Ob man da von Schmarotzern reden sollte- ich bin da immer vorsichtig, es steht keinem Menschen sein Schicksal auf die Stirn geschrieben und du weisst nicht, warum er all dies so entscheidet und nicht anders.

Was wäre wenn es niemals den Urknall gegeben hätte?

würden Dinosaurier noch leben und was wäre noch anders?

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Wieso hat jemand der arbeitet kaum mehr als ein Hartz4 Empfänger und wieso empört sich da keiner drüber?

Also, und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht, dass Hartz4 Empfänger ärmer werden, aber:

Wenn ich bei folgendem Hartz4 Rechner https://www.hartz4hilfthartz4.de/aufstockung-rechner/

mit allen möglichen Werten rumspiele, fällt mir auf, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt zu arbeiten, solange der Verdienst unter 2000 Euro ist.

Ein reiner Hartz4 Emüfänger hat laut Rechner 909 Euro im Monat zur Verfügung. Jemand der 500 Euro Brutto (400 Netto) verdient, hat laut Rechner mit 1089 nur wenig mehr. Jemand der 1500 Euro Brutto (1200 Netto) verdient, hat mit 1200 auch nur wenig mehr als ein Hartz4 Empfänger, und wenn er eine lange Anfahrt zu seinem Job hat, dann hat er vielleicht sogar noch weniger als ein Hartz4 Empfänger.

Erst ab Werten wie 2000 Brutto (1600 Netto) normalisiert sich das einigermaßen und Mehrarbeit scheint sich finanziell zu lohnen.

Aber ganz klar erscheint mir: Bis ca. 1500 Euro Verdienst hat man real kaum bis gar nicht mehr Geld als wenn man "purer" Hartz4 Empfänger ist. Und nochmal: Jemand der arbeitet hat ja auch Kosten wegen der Arbeit, Anfahrt, Kleidung, mitunter noch Essenskosten...

Wie viel Prozent der Menschen verdienen weniger als 1500 Euro in ihrem Job? 20%? Mehr? Weniger? Ich glaube so um den Dreh oder? Diese ganzen Menschen, ein großer Teil der Bevölkerung, eine Minderheit zwar, aber eine große, ist quasi herabgestuft auf Hartz4 Niveau, obwohl gearbeitet wird.

Warum ist das so?

Obwohl die eigentlich interessante Frage ist: Warum gibt es darüber keine große Empörung? Ich dachte, das Leistungsprinzip sei den Menschen so wichtig? Oder erst ab 2000 Euro? Die anderen sind egal? Warum empört sich niemand darüber, dass man sich (finanziell gesehen) nicht in der Gesellschaft "hocharbeiten" kann, wenn man 1000 Euro monatlich verdient? Wenn ich das mir vor Augen führe, dann ist es doch ein ganz klares Signal: Wenn du die Wahl hast zwischen einem 1000 Euro Job und Hartz4, wähle Hartz4, du hast genauso viel Geld, aber keine Pendlerkosten etc. Warum akzeptieren das die Leute, dass die Arbeit sich nicht lohnt? Oder kapiert keiner das System? Oder finden die Leute das "gerecht" und irgendwie sinnvoll? Oder ist da ein ganz toller Plan dahinter, den ich nur nicht kapiere?

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