Warum wollen Ärzte in den Psychiatrien manche Patienten ewig behalten?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Gegenteil ist der Fall.

In der Psychiatrie werden Patienten nur sehr kurze Zeit behandelt. Man versucht, die Patienten so schnell es geht, wieder zu entlassen.

Dass derartige Dinge behauptet werden, dürfte wohl auf Berichte von Patienten zurückzuführen sein. Dabei gilt es aber zu beachten, dass in fast allen Fällen Menschen mit chronischen psychischen Krankheiten auch nach dem Klinikaufenthalt noch krank sind und nach wie vor die Realität anders wahrnehmen als andere Menschen. Insbesondere tendieren psychisch Kranke erfahrungsgemäß sehr oft dazu, ihr negatives Krankheitserlebnis in ursächlichen Zusammenhang mit dem Krankenhaus zu bringen - wobei sie die Kausalität umdrehen. Sie glauben, es wäre ihnen schlecht gegangen, weil sie in der Psychiatrie waren, wobei sie nicht wahrhaben wollen, dass sie in der Psychiatrie waren, weil es ihnen schlecht ging.
Aus dieser verdrehten Realitätssicht resultieren dann auch die diversen Schreckensgeschichten, die über psychiatrische Kliniken kursieren.

nein um Geld geht es nicht, es geht um Eigenverantwortung für sich zu übernehmen, dazu ist nicht jeder in der Lage, das muss er (sie) lernen und begreifen, das dauert ebbend bei manchen etwas länger, die Einschätzung dazu obliegt dem Arzt.

 

Gruß  hardty

 

 

Das habe ich noch nie wirklich gehört.

Ums Geld wird es da auch nicht gehen. Ganz im Gegenteil. Der Aufenthalt in der Psychiatrie kostet die Krankenkasse jede Menge Geld. Da muss ordentlich begründet werden, weshalb ein Patient so lange bleiben muss.

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