Warum wohnen die meisten Amerikaner in einem Haus und Europäer in Wohnungen?

16 Antworten

Die Gestalt der Städte in den USA ist eine Folge des Automobils. Nur mit dem Auto ist es möglich in einer der großen Vorstädte zu leben und trotzdem in einer annehmbaren Zeit am doch recht zentralen Arbeitsplatz zu sein. Dazu kommt die preiswertere Bauart der Häuser in den USA.

In Europa zog sich die Bevölkerung schon vor der Erfindung des Autos in den Städten zusammen. Da wurde der Platz in Zentrumsnähe und in der Nähe der Arbeitsplätze schnell knapp und teuer, also lebte man in der günstigeren Mietwohnung.

1. Das "typische" Bild in den USA is nur in den ländlichen Gebieten, sowie in Vorstädten so. Das ist bei uns genauso. Ausnahmen gibt es immer.

2. In den Städten wie New York etc. sind noch viele mehr Wohnungen als in Berlin oder München. 

Ich denke, dass uns Amerika in den ganzen Filmen und so meist als DAS typische Land gezeigt wird, in dem jeder in freier Prärie lebt.

Und zu der Meinung, dass es in Deutschland bald keine Wälder mehr geben wird... Das glaube ich wiederum nicht. 

Nicht überall in Europa leben die meisten in Wohnungen. Zum Beispiel in meinem Land (Serbien) leben die meisten Menschen in Häusern und das sind keine Häuser aus Holz wie in Amerika. Diese Häuser wurden zum grössten Teil selbst gebaut, nicht gekauft. Ein Grund dafür ist, dass die meisten von der Landwirtschaft leben.

Andere User haben es schon erwähnt, diese sogenannten "Protzhäuser" entsprechen in keinster Weise dem (hohen) Standard vom Bauen in Deutschland. Bei uns wird vorwiegend massiv (Stein auf Stein) gebaut und in den USA in Holzständerweise (ähnlich einem Fertighaus). Zudem wird in den USA oft auch ohne Keller gebaut. In manchen Gegenden ist auch eine Leichtbauweise ausreichend, da die (warmen) Wetterverhältnisse dies ermöglichen. Ausserdem wird z.B. in Tornadogebieten (relativ) einfach gebaut, da der (ständige) Aufbau sonst nie zu bezahlen wäre. Auch diese Millionenvillen sind oft mehr Schein als Sein. Holz, Gips und Farbe sind der Hauptbestandteil. Ich habe schon einige Reportagen über so Villen gesehen, die sich im Aufbau befanden, einfachste Bauweise.

In den USA läuft die Finanzierung einer Immobilie auch anders ab. Dort geht man mit dem Lohnzettel zur Bank und fertig. Eine sorgfältige Prüfung wie in Deutschland und der Vertragssicherheit auf z.B. 10 Jahre wie in Dland üblich gibt es dort nicht. Deshalb kippen dort auch viele finanziell sofort um wenn sich das Zinsniveau (z.B. bei einer Übernahme durch eine andere Bank) ändert. Das kann dort nämlich frei festgelegt werden. Genau das hat die Immobilienblase in den USA zum Platzen gebracht. Die Amerikaner sind auch zum großen Teil (hoch) verschuldet, das sieht man in den Reportagen natürlich nicht. Also alles halb so wild.

Bush hat mal so ein Programm gestartet, dies hiess ähnlich wie Ein Haus für jeden Amerikaner. So sollte jedem Amerikaner ein Haus ermöglicht werden. Später platzte dann die Immobilienblase.

Der Unterschied zwischen dem Amerikaner und einen Deutschen ist, dass der Amerikaner wirklich alles auf Pump kauft. Die Häuser sind oftmals nicht abbezahlt und es dauert ewig bis sie es sind. Das ist der sogenannte American Dream.

Dass Deutschland so dicht besiedelt ist, liegt wohl an Kohl.

"Dass Deutschland so dicht besiedelt ist, liegt wohl an Kohl."

aM Kohl. An deM Gemüse.

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@Alopon

aber es gibt verschiedene kohlarten

weil kohl ist nicht ien gemüse sondern es gibt grünkohl blumenkohl rotkohl aber nur kohl gibt es nicht also

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