Warum wohnen die Kids heute oft länger zu Hause als früher und liegt dies oft auch an den stark steigenden Wohnungspreisen?

10 Antworten

Falls du da genaue Zahlen hättest, wäre es interessant, diese zu erfahren. Über das Thema Nesthocker wird schon seit Jahren immer wieder mal berichtet, die Faktenlage dazu ist aber dünn. Laut Statistischem Bundesamt (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2016/PD16_47_p002.html) lebten 2015 genausoviele 18- bis 24-Jährige (62%) noch bei ihren Eltern wie 2005 (64%). Es gibt allerdings eine Tendenz, dass sich die Dauer in den letzten Jahrzehnten erhöht hat. Das wird von den Statistikern mit der längeren Dauer der Ausbildung in Verbindung gebracht. Im ländlichen Bereich ist der Anzeil der Nesthocker größer und Söhne leben länger bei ihren Eltern. Das unterstützt deine These nicht unbedingt, denn die Mieten steigen vor allem in den Ballungsgebieten und gleichermaßen für Männer und Frauen.

Da habe ich gestern erst einen Bericht in den Medien dazu gesehen.

Das größte Problem sind die Finanziellen Hürden für die unter 25-jährigen. Wer unter 25 ist, hat keinen Anspruch auf eine eigene Wohnung, insofern er sie nicht selber finanzieren kann, also sind sozusagen die Eltern für unter 25-jährige verantwortlich. Das ist auch in einem Gesetz im SGB festgelegt, dass man erst ab 25 einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung bzw. Sozialgelder hat.

Für eine kleine Wohnung zahlt man heutzutage in der Stadt locker mal 600€ für weniger als 50qm. Das kann sich kein Auszubildender oder Studierender leisten. Mit Mindestlohn ist das auch nicht mehr bezahlbar.

Wenn bspw. ein 21-jähriger ungelernt ist und auf Mindestlohn arbeitet, dem bleiben etwas weniger als 1000€ Netto. 600€ würden für Miete abgehen und 200€ wären für Auto bzw. Versicherung nötig. Von weniger als 200€ kann man nicht leben und Unterstützung vom Staat gibt es nicht. Man ist also auf die Eltern angewiesen.

Der andere Grund ist wiederum die Bildung. Viele legen Wert auf eine gute Bildung und bleiben deshalb länger bei den Eltern. Durchschnittlich schließt man mit 19 das Abitur ab und ist danach dann in Ausbildung oder Studium. Das Studium würde teilweise 6 Jahre dauern und eine Ausbildung 3-4 Jahre.

Wenn man dann mit 22 oder 23 ausgelernt hat, dann versuchen die meisten erst noch 1 Jahr richtig zu arbeiten um sich Geld für einen Auszug zu sparen. Viele ziehen dann erst mit 24, 25 oder erst später aus.

User regenbrause19 hat es schon beschrieben. Die Kosten die so ein Umzug mit sich bringt, kann von einem jungen Menschen kaum mehr bewältigt werden. Bei uns in der Region, 35 qm = ca. 550 € Miete, zzgl. Kaution, zzgl Ausstattung. wer da keine Hilfe von den Eltern haben kann, sieht alt aus. Der "Betrug" mit den unzähligen Zeitarbeitsverhältnissen mit schlechter Bezahlung bringt die Menschen garnicht in die Lage sich Geld anzusparen und selbst wenn, bei Vermietern hat man dann immer noch einen schlechten Stand.

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