Warum wirkt das Negative stärker als das Positive?

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Fakt ist, dass Negatives emotional "schlimmer" erlebt wird, als funktionierende Routine. Wir machen uns doch gar nicht bewusst, was alles im Alltag funktioniert, sondern unser Hirn schaltet dann ein, wenn etwas nicht klappt. Deshalb hilft Dankbarkeit: sich bewusst machen, was alles geklappt hat, worüber ich mich gefreut habe, etc. Den Rest kannst Du als Belanglosigkeiten des Lebens am besten vergessen.

Das, was du schilderst, scheint mir keine allgemeine Erfahrung zu sein, sondern mag in deiner Persönlichkeit begründet sein. Vielleicht fokussierst du dich allzu sehr auf das Negative.

Glücklich, zufrieden und friedlich zu sein erfordert keine große Anstrengung und keine aufheizenden Emotionen. Die Liebeslust aber z.B. löst doch noch wesentlich mehr Emotionen aus als der Ärger über verpassten Ladenschluss. Deswegen glaube ich, das das Positive das Negative normalerweise bei weitem überwiegt. Normalerweise. Im Krieg kann das ganz anders sein.

Das Gute nehmen wir als selbstverständlich hin und gegen das Negative lehnen wir uns auf. Das Negative "schreit" einfach lauter. Das ist normal. Aber man kann es trainieren, auf das Positive zu achten, und das Negative nicht so wichtig zu nehmen.

den kopfhörer für 3,99 euro umtauschen...naja, es gibt größere glücksgefühle. da würde sich bei mir auch nicht viel regen. das ist die wut über den korrekten postmitarbeiter und der ärger über den nichtverschickten brief natürlich stärker. ich denke, wenn du richtige freude erfährst und neue interessante dinge erlebst....da dürften die gefühlsstärken gut mithalten, wenn nicht gar dies übersteigen. gelassenheit ist übrigend eine tolle tugend!

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