Warum wirkt das Negative stärker als das Positive?

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9 Antworten

Fakt ist, dass Negatives emotional "schlimmer" erlebt wird, als funktionierende Routine. Wir machen uns doch gar nicht bewusst, was alles im Alltag funktioniert, sondern unser Hirn schaltet dann ein, wenn etwas nicht klappt. Deshalb hilft Dankbarkeit: sich bewusst machen, was alles geklappt hat, worüber ich mich gefreut habe, etc. Den Rest kannst Du als Belanglosigkeiten des Lebens am besten vergessen.

Das, was du schilderst, scheint mir keine allgemeine Erfahrung zu sein, sondern mag in deiner Persönlichkeit begründet sein. Vielleicht fokussierst du dich allzu sehr auf das Negative.

den kopfhörer für 3,99 euro umtauschen...naja, es gibt größere glücksgefühle. da würde sich bei mir auch nicht viel regen. das ist die wut über den korrekten postmitarbeiter und der ärger über den nichtverschickten brief natürlich stärker. ich denke, wenn du richtige freude erfährst und neue interessante dinge erlebst....da dürften die gefühlsstärken gut mithalten, wenn nicht gar dies übersteigen. gelassenheit ist übrigend eine tolle tugend!

Das Gute nehmen wir als selbstverständlich hin und gegen das Negative lehnen wir uns auf. Das Negative "schreit" einfach lauter. Das ist normal. Aber man kann es trainieren, auf das Positive zu achten, und das Negative nicht so wichtig zu nehmen.

Glücklich, zufrieden und friedlich zu sein erfordert keine große Anstrengung und keine aufheizenden Emotionen. Die Liebeslust aber z.B. löst doch noch wesentlich mehr Emotionen aus als der Ärger über verpassten Ladenschluss. Deswegen glaube ich, das das Positive das Negative normalerweise bei weitem überwiegt. Normalerweise. Im Krieg kann das ganz anders sein.

...das, was du als "negativ" bezeichnest, scheint mir im Grunde eine Belanglosigkeit zu sein; ebenso dein "positives" Erlebnis: belanglos und noch dazu ähnlich "negativ" im Kern.

Vielleicht wär´es hilfreich, das eigene Tun und Sein auf bisschen andere Dinge auszurichten als nun ausgerechnet auf die Momente, in denen du (mit "Gewalt" quasi) deinen Willen durchdrückst.

Das verschafft jedenfalls schon mal mehr Genugtuung (und Freude sicher auch), als sich mit Angestellten des Öffentlichen Dienstes rumzustreiten und sein Heil und Segen darin zu suchen, bei denen die "Oberhand" zu behalten. Daraus nämlich lässt sich nicht allzu viel "wahres Glück" schöpfen, würde ich so sagen...

Ich denke, wenn man ein positiv denkender Mensch ist, bleiben einem negative Ereignisse besser im Gedächtnis. Bei negativ denkenden Menschen ist es umgekehrt.

Aber nennt mich nicht Dr. Freud, ich weiß es nicht und denke nur!

schlechte charaktereigenschaft ist das eher!!

ich vergesse negatives immer recht schnell, und gutes kann ich nach jahren noch detailliert beschreiben!!

man kann an allem arbeiten ;)

Es liegt an Dir,dies umzukehren zu lernen. Dafür musst Du anders mit den kräften umgehen lernen. In der neuen Ich-kann-Schule geht man zuerst aus der Konfrontation heraus. Wenn ich dann mit deinen kräften BESSER umgehe als du,mögen sie mich und folgen mir lieber als dir. Denke esmal durch und probier es! Guten Erfolg! Franz Josef Neffe

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