Warum wird uns immer soviel Geilheit nachgesagt, ich finde die Jungs viel geiler und sextoller, harmlos sind die nicht, auch wenn sie zum Schein so tun?

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3 Antworten

Das Männer und frühreife Jungs den Frauen und Mädchen eher hinterher hecheln als umgekehrt liegt in der Natur der Sache.

Es ist seit der Steinzeit der Sexualtrieb der männlichen Spezies, um dessen Gene so oft wie möglich weiterzugeben. Das diente ursprünglich der Arterhaltung wie bei den Tieren.

Marcellina01 05.07.2017, 20:52

Verstehe und dafür müssen sie geil sein

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HeymM 06.07.2017, 17:21

Geilheit ist ja der Sexualtrieb. Nur anders ausgedrückt.

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Viele scheinen sonst nicht viel im Kopf zu haben. 

Ich bringe ja gerne alles mit dem kapitalitischen asozialen System in Verbindung. Viele negative Verhatlensweisen kann man sich damit irgendwie ein wenig erklären. 

Marcellina01 05.07.2017, 20:34

Ich denke dafür bin ich noch nicht alt genug um das zu verstehen?

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DBKai 06.07.2017, 18:43
@Marcellina01

xD

Das kann sein.

Ich kann versuchen meine Gedanken dazu näher zu erklären.

Es ist nämlich so, dass wir uns ja im Kapitalismus (= unser Wirtschaftssystem) befinden und hier geht es in der Regel in erster Linie um das Kapital und um die Steigerung davon.

So wie ich es wahrnehme ist es so, dass einige wenige an der Spitze sitzen und sich auf eher unfaire Weise immer mehr selbst bereichern und andere Menschen bewusst klein/unten halten - diese ausnutzen. Egal wie gut du auch bist, wenn dich dein Vorgesetzter nicht aufsteigen lassen will, bleibst du unten. Durch dieses System entsteht ein Teufelskreislauf, weil man sich häufig nicht damit beschäftigt vorhandene Probleme auf konstruktive Weise zu lösen - für immer aus der Welt zu schaffen... weshalb sich immer wieder die gleichen/ähnliche Probleme wiederholen. = nicht gut

Deshalb wirkt sich das System auch negativ auf die Allgemeinheit aus, denn wenn man sich unten befindet, kann man sich in der Regel nicht gut gegen das Unrecht von oben wehren. Entweder man macht alles was diese von einen wollen - egal ob das gut oder böse - fair oder unfair ist... oder man wird eben gekündigt... Die Leute, die mehr Geld haben sitzen beinahe immer am längeren Hebel - sie können sich oft so gut wie alles erlauben und ihnen passiert aber nix. Die die unfair reich sind, sind damit beschäftigt ihr unfairen Methoden weiterhin zu erhalten, da sie ja davon profitieren. Und die die arm sind versuchen das Beste aus ihrer Unterdrückung zu machen und versuchen es mit Unterschriftenaktionen und Kommunikation und Aufklärungsarbeit eine Veränderung zum Guten zu bewirken. So richtig wohl kann man sich in diesem System jedenfalls noch nicht fühlen, weil es nicht ethisch gut ist.

Für alle Menschen besser könnte eine Gemeinwohl-Ökonomie sein, bei der sich alles lohnen sollte, was dem Gemeinwohl dient und alles Nachteile bringen sollte, was dem Gemeinwohl abträglich ist. Was ist gut für das Gemeinwohl? Wenn Menschen auf ihre Gesundheit achten, wenn sie die meiste Zeit über pünktlich in der Arbeit erscheinen und eine insgesamt gute Leistung dort erbringen, wenn sich Menschen weiterbilden, wenn Menschen etwas für Umweltschutz und Tierschutz und Menschenrechte tun... wenn Aufklärungsarbeit über globale Probleme betrieben wird und man gemeinsam überlegt, wie man diese für immer auf gute Weise aus der Welt schaffen könnte - wenn mehr kommuniziert werden würde um sich gegenseitig besser (bzw. überhaupt mal) zu verstehen... wenn daran gearbeitet wird, dass sich die Gesamtsituation global für alle Menschen immer mehr verbessert... all diese Dinge könnten sich lohnen - man könnte dafür Pläne erstellen.. die Leute könnten Pluspunkte durch gute Leistungen sammeln. 

Negativ würde es sich auswirken wenn jemand häufig ohne guten Grund zu spät in der Arbeit erscheint, wenn jemand die Arbeit häufig nicht gut erledigt (öfter etwas fehlt - nicht gemacht worden ist) obwohl die Person einen genauen Ablaufplan hat, der zeitlich gut erfüllbar ist - jedoch sollte man hier zuvor immer mit der Person darüber sprechen, was das Problem ist und wo sie noch Unterstützung brauchen würde... wenn jemand unnötig viel verschwendet - hier könnte man genau festlegen, ab wann man in diversen Beriechen von Verschwendung sprechen kann - denn das ist ja alles immer relativ... 

Es müsste noch sehr viel darüber gesprochen werden und viel analysiert werden - doch umsetzen könnte man das bestimmt - nach und nach immer mehr... und davon hätten alle Menschen was und immer mehr Menschen wären motiviert sich gut zu verhalten und an sich zu arbeiten, weil es sich dann ja lohnt... was jetzt häufig noch nicht der Fall ist, weil Leute, die viel leisten, können und wissen - viel an sich arbeiten, öfter mal an einigen Orten nur ausgenutzt werden!

Jetzt hab ich viel geschrieben. Vielleicht kannst du verstehen worauf ich hinaus will? Würdest du eine Veränderung in diese Richtung schlecht finden?``

Kurzfassung:

Kapitalismus = man fühlt sich nicht wirklich wohl, weil das System eher asozial ist und man auf viele Organisationen und Menschen nicht richtig vertrauen kann. Gutes lohnt sich oft nicht - Schlechtes lohnt sich oft mehr - weswegen das allgemeine Schlechtigkeit fördert.

Gemeinwohl-Ökonomie = da die Mehrheit von Gutem profitieren (Motivation!) würde, gäbe es mehr gute und mehr gebildete Menschen und man könnte sich dadurch eher wohl fühlen. Theoretisch.

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DBKai 06.07.2017, 18:48
@DBKai

Um auf deine Frage einzugehen:

Dadurch dass sich viele systembedingt nicht so wohl fühlen, denken vermutlich einige weniger an langfristige schöne Beziehungen usw.

Und da so viele Menschen eher schlecht gebildet sind und viele sich oft eher unethisch verhalten ist es in diesem System häufig wohl keine so gute Idee Kinder in die Welt zu setzen. Die Welt ist an vielen Orten auch am überbevölkern... das schafft Probleme... selbst bei uns sind manche Schwimmbäder manchmal so voll, dass man kaum mehr Platz zum schwimmen hat... Qualität an Menschen erscheint mir derzeit erstrebenswerter als eine noch höhere Quantität an Menschen. 

Ich bezeichne Männer schon als harmlos wenn sie mir nix tun - und privat kann man denen ja aus dem Weg gehen... aber systembedingt sind viele eben keine gute Menschen.. derzeit... 

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DBKai 06.07.2017, 18:51
@DBKai

Beruflich gesehen würde ich derzeit systembedingt wenige Menschen als "harmlos" bezeichnen... besonders wenn sie in höheren Positionen sind, kommen mir da einige häufig unfair vor... 

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Es finden immer die Menschen zueinander,die auch zusammen passen.

Marcellina01 05.07.2017, 20:27

Und die vielen Scheidungen? Beim besten Willen...

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