Warum wird über die angebliche Kopftuch-Pflicht noch diskutiert, wo doch längst klar ist, dass sie erst lange nach dem Tod des Propheten eingeführt wurde?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wir sind hier in Europa, hier git es keine Debatte über die Kopftuch Pflicht und die braucht hier auch kein Mensch.

Solange es nach wie vor Frauen gibt, die aufgrund patriarchistisch orientierter Männer zu einem solchen gezwungen werden, muss diese Debatte SEHR WOHL geführt werden. "Wir sind hier in Europa" ändert nichts an der Tatsache, dass viele Frauen dieses "Acessoire" eben NICHT freiwillig tragen.

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@SarahSchweiz

Solange sich muslimische Frauen gefallen lassen, von Männern beherrscht zu werden, wird sich daran auch nichts ändern - es ist jedenfalls nicht die Aufgabe Europas, eine dementsprechende Debatte zu führen, das muss innerhalb der betroffenen Kulturen von innen heraus stattfinden - das geht uns Europäer nichts an bzw nur dann, wenn gegen geltendes Recht verstoßen wird, was im Islam ja dauernd passiert, allein schon durch die Nichtgleichstellung der Frau.

Die Konsequenz daraus kann aber nicht sein, dass wir hier versuchen, den Islam reformieren und z.B. Debatten über die Kopftuchpflicht führen sondern wir müssen erkennen mit welchen Kulturen wir aufgrund gemeinsamer Grundwerte zusammen leben können und mit welchen nicht.

Der Islam ist aufgrund seiner Frauenfeindlichkeit, seines Antisemitismus und seiner Gewaltbereitschaft gegenüber allen anderen Kulturen und Religionen unverträglich, egal ob es sich um das Judentum, den Hinduismus, Buddhismus oder das Christentum handelt und durch seine Intoleranz ist für alle Brandherde auf der Welt verantwortlich, in Indien, genauso wie im Nahen Osten oder in Afrika und genau deshalb sollten alle und zwar wirklich alle!, die den Islam als ihre Religion anerkennen in ihren geschlossenen Gesellschaften ihrer eigenen Länder leben anstatt hier Parallelgesellschaften zu bilden und Europa zu zwingen, sich mit ihren archaischen Sitten und Gebräuchen auseinanderzusetzen und über Kopftücher zu diskutieren - es ist nicht unsere Aufgabe andere Kulturen zu belehren und dazu haben wir auch gar kein Recht.

Es möge jeder nach seiner Facon selig werden - alles andere ist falsch verstandene Toleranz

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Grund, warum diese Antwort als die hilfreichste ausgezeichnet wurde: Die Antwort selber wurde NICHT als hilfreich ausgezeichnet, sondern der Kommentar von SarahSchweiz. Es wird also deshalb immer noch über die Kopftuch-Pflicht diskutiert, weil konservative patriarchische Kreise innerhalb der muslimischen Glaubens-Gemeinschaft nicht wahrhaben wollen, dass es im Islam des Propheten KEINE Kopftuch-Pflicht gab, denn diese wurde nachweislich erst rund 200 Jahre nach Mohammed eingeführt.

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@Renies

Ach, und deshalb muss darüber hier in Europa diskutiert werden? Was geht uns das an, was Mohammed wann eingeführt hat!

Welche Rolle soll denn das hier spielen, wir sind hier in Europa und es spielt keine Rolle, ob es im Islam eine Kopftuchpflicht gibt oder nicht - HIER laufen Frauen jedenfalls nicht verhüllt und als Untertanen ihres Mannes herum und wer das tun will, gehört nicht hierher!

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Seit wann ist im Islam wichtig, was zur Zeit Mohammeds los war. Wichtig ist, was einige alte Männer beschlossen haben, dass es gefälligst richtig zu sein hat. Die wollen eben nicht von Tatsachen irritiert werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Koranschule und 20 Jahre praktische Erfahrung

Für was ist es wichtig, wann die Regel erstellt wurde?

Es ist doch für die Praxis genauso unwichtig, wann das Grundgesetz entstand.

und wen sollte es interessieren wann diese Pflicht entstanden ist?

Solange es aktuell ein grundlegender Bestandteil, eines sehr sehr großen Teil des Islams, ist und auch sehr oft offiziell oder inoffiziell im Namen des Islams erzwungen wird darf man darüber diskutieren und es ist damit auch ein muslimisches Problem.

Wer diskutiert denn die Kopftuch-Pflicht. Im Moment wollen Einige ja ein Kopftuch-Verbot!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelang in Partei und Initiativen tätig

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