Warum wird Sport unterrichtet?

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Ich hasse Sport. Aber ist es nicht bei jedem Fach in der Schule so ? Es gibt einige die lieben es und andere hassen es. Mein Lieblingsfach ist Mathematik, Englisch und Geschichte. Mein Hassfach ist Sport.

Wir können ja mal ne Runde argumentieren und beide Seite miteinfließen lasse.

Pro Sportunterricht:

Es ist ein guter und notwendiger Ausgleich zum anderen Unterricht. Man sitzt doch nur im Unterricht schreibt, rechnet und verfolgt das Unterrichtsgeschehen. Im Sportunterricht kann man nsich dann auch mal etwas bewegen. Viele Jungs bei uns fordern mehr Sportunterricht - wir haben zwei Stunden / Woche. Ein großes Problem in Deutschland ist ja auch Übergewicht, weil die Jugendlichen einfach zu wenig Sport machen. Die meisten zocken am Computer oder hängen am Handy, statt sich mal etwas zu bewegen, daher ist der Sportunterricht doch nicht schlecht.

Es ist bewiesen, das Sport vor allem Ausdauer- und Krafttraining helfen können, kognitive Fähigkeiten zu verbessern. Denn Sport verbessert Erinnerungsvermögen, Wahrnehmungsfähigkeit und Aufmerksamkeit.

Sportunterricht fördert auch das miteinanderunter den Schülern. Es fördert den Teamgeist und den Fairplay-Gedanken. Gleichzeitig ist es die beste Art, mit Siegen und Niederlagen umgehen zu lernen. Es geht nicht um mehr Leistung und auch nicht darum, aus uns allen Sportskanonen zu machen – es geht einzig und allein um die täglich notwendige Bewegung.

Contra Sportunterricht:

Gerade die G8 Schüler haben einen straffen Stundenplan und halten den Sportuntericht wohlmöglich für unnötig, weil sie dadurch nur noch länger in der Schule sein müssen und weniger Freizeit haben. Die Zeit würde einige am G8 Gymnasium vielleicht lieber fürs Büffeln für Klausuren oder Hausaufgaben benötigen. Es wäre auch mehr Zeit zum "chillen", was viele gerade in der Unterstufe brauchen. Beim G9 Gymnasium ist es nicht ganz so anstrengend und dort freuen sich die Schüler wahrscheinlich eher über Sport.

Aus meinen 6 Jahren Realschulzeit, habe ich eines gelernt:  Sportmuffel finden einen Weg,  um sich möglichst wenig anstrengen zu müssen. Wer keinen Sport mag, wird sich auch durch Sportunterricht nicht mehr bewegen. Und die Sportskanonen sind vermutlich ohnehin auch in ihrer Freizeit in der Turnhalle, auf dem Fußball- oder Basketballplatz.

Trotzdem ist Sport wichtig und sorgen eben für einen geistigen und körperlichen Ausgleich. Daher wäre eine mutbare Maßnahme, die Profile und Attraktivität der Sportvereine zu stärken. Die nicht so sportlichen Schüler könnteman duch AGs etc. vielleicht für Badminton gewinnnen oder ähnliches und die Sportlichen könnten in einen Sportverein gehen.

Im Grunde halte ich den Sportunterricht schon für sinnvoll. Genau diese Diskusionen gibt es aber auch bei Unterrichtsfächer wie Kunst oder Musik und Schule soll doch auch etwas Spaß machen ;-)

Weil es politisch im Lehrplan so festgelegt ist.

Teilweise versucht der Staat so früh Spitzensportler zu gewinnen,  vgl Bundesjugendspiele etc. 

Eigendlich liegt der Grundgedanke dahinter, dass sich Kinder und Jugendliche bewegen sollten , aber mit den Notendruck und Leistungsdruck im Schulsport geht der Gedanke ,dass Bewegung gesund ist gründlich verloren .

Ohne Bewegung bilden sich schlecht Synapsen im Gehirn, das Gleichwicht entwickelt sich nicht richtig, Sprache kann gestört sein. Die Wahrnehmungsorgane müssen gestärkt werden, damit man sich zurecht findet, sonst ergibt das eine allgemeine Bewegungsunsicherheit und auch eine seelische Unsicherheit. Normalerweise sollte täglich eine Stunde Sport angeboten werden.

Normalerweise sollte täglich eine Stunde Sport angeboten werden.

Zu meiner Schulzeit gab es jeden Morgen Frühsport und am Nachmittag war auch "Zwangsbewegung" angesagt.

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